#Heil, Hubertus – Arbeits- und Sozialminister und der sogenannte Respekt

War ich gewollt auf dieser Welt? Ich, für meinen Teil, kann sagen – NEIN.

Dies wurde mir schon in sehr jungen Jahren eingebläut, von meinem sogenannten Stiefvater. Interessiert heutzutage aber keine Sau mehr. Heute, im Rentenalter von etwas über 71 Jahre alt, interessiert nur noch, dass ich der Allgemeinheit auf der Tasche liege, als Rentner. Die 670 €uronen Rente, die ich kassiere, sind zu wenig zum Leben, aber zu viel zum Sterben.

Vier Millionen Rentnern geht es wohl ebenso, auch wenn der Staat dies glatt verneint, denn er hat ja die “Grundsicherung im Alter” eingeführt. Übrigens zur gleichen Zeit und gleicher Höhe wie 2005 die Hartz Gesetze.

Ich war aber nicht faul, war war halt nur nicht im System einer festen und (lebens)langen Arbeitsstelle. Ich war freischaffender Freelancer ab 1972 (doppelt gemoppelt hält besser). Ich musste mich selbst um bezahlte Beschäftigung kümmern und nebenbei auch noch lernen (learning by doing), denn ich war 20 Jahre in der Filmbranche tätig. Sechs Berufe sind dabei entstanden, für die ich, wenn Arbeit da war, bezahlt wurde. Diese 20 Jahre endeten im Dezember 1991. Ab Januar 1992 und einer Denkpause von knapp einem Monat und einem einmonatigen Intermezzo als Briefträger bei der Post musste ich feststellen, dass ich zu diesem mies bezahlten Job wirklich nicht geeignet bin.

Als diese Zeit zu Ende war, konnte ich ein Hobby zum Beruf machen (Computer) – ich zehre auch heute noch davon, denn ohne diese Zauberkisten könnte heutzutage niemand meine Gedanken lesen, auf der ganzen Welt. Erwähnen muss ich dabei noch, dass ich handschriftlich nichts mehr zustande bringen könnte, denn durch eine Parkinsonerkrankung kann ich mit Kuli oder sonstigem Stift mit der Hand nichts mehr schriftlich festhalten, da nicht mehr entzifferbar.

Die IT hat mich schon immer fasziniert und mit Programmen konnte ich umgehen, auch wenn damit verbunden war, so manches erst mal intensiver zu erlernen. Dier ersten Schritte machte ich dabei mit damals aufstrebenden Zeitarbeitsfirmen, denn die suchten fast verzweifelt nach IT-Fachleuten und ich hatte mir seit 1983 sehr viel selbst bei gebracht. Zu Beginn waren es nur spezielle Programme wie WORD PERFECT und andere Textverarbeitungsprogramme, aber dabei lernte ich natürlich auch, mit Netzwerken (Netware) um zu gehen. Lernen und produktiv arbeiten liefen so Hand in Hand. Hat nur meine Tipperei nicht entscheidend verbessert, interessiert aber niemanden. Mein Adlersuchsystem kommt noch immer zur Anwendung und bis hier hin habe ich jetzt eine Stunde gebraucht (402 Wörter) inklusive Formulierung.

Beim DVGW konnte ich mich mit WORD PERFECT regelrecht austoben. Ich musste Texte für Wissenschaftler von einer älteren Textverarbeitung in WP transferieren. Leider war nach 9 Monaten Schluss, der der Verein zog von Eschborn bei Frankfurt nach Bonn um. Meine erste Arbeitslosigkeit im System dauerte 9 Monate an, bis ich ohne das System wieder einen Job fand.

Bei einem Architekten in Frankfurt sollte ich als Schreibkraft fungieren, aber es kam mal wieder alles ganz anders.

Genau 3 Wochen schrieb ich Briefe in jeglicher Form, dann wurde ich zum Chef gerufen, denn der saß ja nicht im gleichen Büro. Es waren nur wenige Meter um die Ecke und ich hatte mich schon damit ab gefunden, wieder ohne Arbeit da zu stehen. Doch dann kam es mehr als knüppeldick, aber im positiven Sinne. Der Architekt fragte mich, ob ich mir zutrauen würde, sein Vorzimmer zu leiten und die Technik zu bedienen, da seine Mitarbeiterin dies leider vehement abgelehnt hatte. Des einen Leid ist des anderen Freud – anders kann ich es nicht ausdrücken.

Ich war in dem Architekturbüro für 3,5 Jahre fest angestellt.

Nach dieser längeren Episode war ich genau 14 Tage arbeitslos. Eine winzige Stellenanzeige in der FAZ veränderte noch einmal mein sogenanntes Berufsleben. Wir hatten das Jahr 1997. Für die nächsten 5 Jahre wurde ich Supporter, also Helfer in allen Computerlebenslagen in zwei wirklich großen Firmen (P&G und Thomas Cook) und 2002 lief mein Vertrag bei TC aus. Ich war in der Rezession gelandet und inzwischen 55 Jahre alt.

Diese 30 Berufsjahre werden heutzutage vom zuständigen Fachminister so was von in die Tonne getreten, dass es eine wahre Pracht (für ihn – NICHT für mich) ist.

Mein jetziges sogenanntes Leben, dass ich eher als existieren empfinde, habe ich an anderen Stellen im FIWUS schon öfters aufgelistet, darum bitte ich die Leserschaft, einfach mal ein wenig zu stöbern.

Die jetzt sogenannte “Respektrente” von Herrn Hubertus Heil ist nichts anderes als eine völlige Respektlosigkeit der gesamten Politik vor Lebensleistung.

Die USA in einem Pubertätskonflikt … ?

jetzt muss ich wohl in meinem 72. Lebensjahr plötzlich noch einmal darüber nachdenken, wie es wohl in meiner Schulzeit war auf dem Schulhof, wenn Rabauken ihre angeblich dicken Muskeln ausprobieren mussten, weil sie sonst nicht wussten, wie sie mit ihrer angeblichen Kraft umgehen sollten. Ihre Zielscheiben waren fast ausschließlich angeblich Schwächere, die dann mit ihrem Intellekt sich wehren mussten.

Herr Grenell, seines Zeichens Botschafter der USA in Deutschland, führt sich hier auf wie ein Elefant im Porzellanladen. Sein Empathieempfinden muss wohl noch geringer sein als dass einer Amöbe.

Solche Banausen übersehen nur immer wieder, dass äußerliche Stärke meist nur darauf hindeuten, dass betreffende Spezies nicht unbesiegbar sind. Dicke Muskeln waren noch nie der Beweis für wahre Stärke. Das hat schon Goliath erfahren, als er David gegenüber stand. In besonders krassen Fällen wurden sie auch als Schwanzlose Ballons bezeichnet, denen man ohne weiteres einfach einmal die Luft entziehen musste.

Oh Mann, wie ich solche aufgeblasenen Großmaulfrösche verachte. Ist ja auch nicht besonders schwer bei einem Boss wie Donald Trump, der Abrissbirne der US-Politik.

Jetzt habe ich mich heute früh um 3 Uhr vor die Kiste gesetzt (senile Bettflucht mal wieder), um endlich mal wieder den FIWUS zu beackern, aber um aus der Politik vernünftige Berichte zu bekommen, kann man das Internet ja inzwischen vergessen. Hier ganz besonders die Google-News, aber auch die anderen Portale, die sich anmaßen, Informationen zu verbreiten. Ist übrigens inzwischen bei News noch nicht einmal mehr Boulevard. Der ehemals ernsthafte Beruf des Journalisten ist ganz gewaltig auf dem absteigenden Ast. Wenn ich mir nicht von Anfang an “Prantls Blick” aus der Süddeutschen abonniert hätte, würde ich z.B. dieses Meinungsbild nie zu sehen bekommen. Ich steh nun mal auf Standpunkte. Andererseits hat man bei vielen Beiträgen und Artikeln das Gefühl, sie sind nur halb fertig und die Autoren trauen sich nicht, ein echtes Ende zu setzen.

Deutschland – und die feuchten Träume einer bestimmten sogenannten Partei … ?

Ein treffender Beitrag von der FAZ und dazu ein Kommentar, der sich gewaschen hat und fertig ist der Empathie-Krüppel in einer Größenordnung unter den Wahlberechtigten von ca. 15%.

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Das 13prozentige Elend

Hier tritt das Milieu-jöh seit langer Zeit als breitseichter Mainstream auf, beklickert sich knietief tausendfach… und gibt unverdrossen die weinerliche Opferrolle. Das hat natürlich grotesk-närrische Züge. Permanente Selbstbestätigung versperrt den Blick auf die Realität. Niemand bedroht das, was die Afd unter ihrer Demokratie versteht, unter ihrer gefühligen Meinungsfreiheit und ihr parteiisches Dasein. Denn die Afd ist nichts Politisches, sondern eine egoistische Lebensart – jammernd, nölend, besserwisserisch und lauthals isoliert. Das ist zwar bizarr und abseits des Normalen, doch nicht verboten! Die Maden kritisieren den Speck, die Wohlstandsbürger leugnen den Wohlstand, die Freien fühlen sich gefangen und die Alternativen haben nur sich, keine Alternative, nirgendwo. Ein Elend. Demokratie behindert die schönsten Hoffnungen des Milieus-jöhs.

Natürlich ist der Begriff „Empathie-Krüppel“ von mir selbst eine Provokation, aber habe ich persönlich damit unrecht? Dass sollen andere entscheiden. Das Endergebnis ist wohl so was wie eine Partei (die Obermotze dieses Konglomerats tun wohl so), aber es wird daraus niemals eine regierungsfähige Mehrheit zu erreichen sein, denn die Mehrheit der Wahlberechtigten haben nun mal Empathie, selbst wenn sie es noch vielfach vor dem Spiegel proben müssen.

Die Demokratie ist an allem Schuld.

Sollte der neue starke Mann in diesem ‘Verein’ womöglich immer noch nicht gefunden sein? Sehr peinlich. Aber Hans-Georg Maaßen steht doch jetzt, da er den Verfassungsschutz ‘verlassen’ muss, quasi Gewehr bei Fuß, um die Macht an sich zu reißen. Solche Wölfe im Schafspelz stehen wohl immer bereit, besonders, wenn sie viel über andere wissen (Horst Seehofer ist ja lange genug in der Politik) und fast unantastbar sind. Wer glaubt, dass dieser Mensch Maaßen für Seehofer unentbehrlich ist, der zieht auch seine Hosen mit der Kneifzange an.

Aber HALT. Jetzt scheint es auf einmal sehr lustig zu werden.

Die GroKo (Merkel – Seehofer – Nahles) haben ja ausgekaspert, dass dieser Herr Maaßen an der Spitze eines Geheimdienstes (Bundesamt für Verfassungsschutz) nicht mehr tragbar ist und was machen die Herrschaften – sie ‘loben’ ihn weg und als Zuckerl bekommt dieser Plattfuß bei seinem Dienstherrn eine neue Aufgabe, welche ihm auch noch zusätzlich ein paar Tausend €uronen in die Tasche spült. Mir persönlich hat sich damit recht schnell die Frage gestellt; womit hat dieser Agentenführer seinen Boss in der Hand oder bei den Eiern oder am Schlawittchen hat oder wie auch immer? Jahrzehnte in der Politik (Seehofer) hinterlassen nun mal auch politische Leichen und die buddelt ein guter Verhandler einfach aus und legt sie seinem seinem Boss einfach vor die Füße, wenn er aufsteigen will. Und ‘fast wäre es ja gut gegangen, wenn …

… ja wenn da nicht diese andere Partei wäre, der es jetzt insofern an den Kragen geht, dass die Mitglieder plötzlich nicht mehr mitspielen wollen, denn die haben ja schon lange etwas ganz wichtiges ‘verloren’; nämlich ihre Glaubwürdigkeit, zumal eine Frau Nahles doch so gerne die Ober-Pippi Langstrumpf spielt und noch zu jung ist, um genug auf der Seite zu haben, als dass sie nicht mehr buckeln muss. Hinzu kommen ja auch noch die Empathie-Krüppel, welche der sPD den Rang in der Sonntagsfrage streitig machen. Umfragen entwickeln ja inzwischen ihre ganz eigenen Gesetze.

Hier geht es aber nicht um Verantwortung für dieses Land, was sie uns weiß machen wollen; Futtertröge haben auch ihre eigenen Gesetze.

Aber Herr Maaßen ist nicht einfach nur Geldgierig. Dieser Mensch hat politische Ambitionen und natürlich auch Machtgelüste. Diese hat er ja auch ‘gepflegt’. Seine Plauderstündchen mit den Empathie-Krüppeln singen ein eigenes Liedchen.

Jetzt soll auf einmal neu ‘verhandelt’ werden. DA würde ich gerne Mäuschen spielen.

Geheimdienstchef Maaßen hat Verschwörungstheorien befeuert, statt Rechtsextreme zu bekämpfen. Weil CSU, SPD und CDU sich nicht einigen konnten, ob er dafür bestraft gehört, wurde er von seinem Posten weggelobt. Mehr Geld, mehr Prestige für einen, der doch gehen sollte – das ist den „hart arbeitenden Bürgern“, wie die SPD sie gern nennt, tatsächlich nicht zu vermitteln. Und selbst diejenigen, die zu den Maaßen-Verteidigern gehören, waren entsetzt über diese Art der Abschiebe- und teuren Konfliktvermeidungspolitik.

Es soll vermieden werden, dass die GroKo platzt und wir Stimmvieh wieder an die Wahlurnen gelassen werden und die Empathie-Krüppel wittern schon ganz laut ‘Morgenluft’. Dazu käme noch, dass Angela Merkel dann auf dem Abstellgleis landen würde und die Union noch keinen wirkungsvollen Plan B hat und mit der sPD in den Abgrund gerissen würde.

ES wird Chaos herrschen in Deutschland – J U C H H U.

Bayern

Die bayerische SPD schüttelt es dieser Tage besonders durch. Kurz vor der Landtagswahl steht sie in den Umfragen zwischen elf und dreizehn Prozent. Viele an der Basis haben es satt, dass ihr Wahlkampf aus Berlin torpediert wird und unterstützen ihre Spitzenkandidatin Natascha Kohnen, die sich an die Spitze der Bewegung gegen die Parteivorsitzende Andrea Nahles gestellt hat. Kohnen selbst stellt die Regierung nicht in Frage, der Landtagsabgeordnete Florian von Brunn schon: „Nicht Opposition, sondern diese Groko ist Mist.“ Er will keinen Schritt mehr mit einem Innenminister Horst Seehofer gehen.

Quelle: Hier weiterlesen

Noch ein Jahr in diesem Zustand und die sPD ist Geschichte und eine Auferstehung, wie die FDP, ist dann auch nicht mehr möglich. Oh, heiliger Gerhard Schröder, Du wirst den Stechschritt wieder hören, wenn die Machtübernahme dann endlich gelungen ist.

#Aufstehen – eine Bewegung … ?

Nur linke Parteien, nur linkes Denken? Würde dass nicht bedeuten, dass der Rest der Menschen auf dem falschen Dampfer ist? Ich denke mal: “JETZT HACKT ES – und zwar ziemlich gewaltig”.

Was kurz nach dem 2. Weltkrieg für Deutschland noch wichtig war, entstanden durch das neue Grundgesetz, nämlich die Parteienbildung, hat sich 70 Jahre danach mehr als nur überholt; ebenso übrigens die Wahlgesetze. Die Schubladen, welche dadurch inzwischen entstanden sind, schaden UNS schon lange. Rechts-Links, Oben-Unten und auch noch andere Konstellationen schaden uns immer mehr, ganz besonders auch mit dabei – Arm und Reich.

WIR ALLE leben auf dem gleichen Planeten … und unsere Nachbarn ebenso und … wir alle können uns nicht ausweichen, ob wir wollen oder nicht, auch wenn unsere Phantasie es uns immer wieder vorgaukelt. Deshalb sind Mauern in der Wirklichkeit und auch in unseren Köpfen so ‘beliebt’. Wer ‘ausschließt’, führt von Haus aus solch eine ‘Bewegung’ schon mal ad absurdum oder gibt ganz einfach vor, was besseres zu sein – siehe “Wir sind die Guten”.

Gleichzeitig werden und sind die bisherigen hohlen Phrasen und Worte von der sogenannten
S O L I D A R I T Ä T ein Treppenwitz der Geschichte. Schon die Religionen haben dies alles versaubeutelt.

Wir alle werden niemals wirklich sein frei von Egoismen, denn wir sind nun mal Menschen und unser Gehirn ist nun mal nicht frei zugänglich für unsere Umgebung und so auch nicht geschützt vor dem Gehirnschiss derer, die sich als Heilsbringer und unersättliche Machtmenschen aufspielen. Was aber ganz sicher ist zu 100%, nennt sich GIER. Erst am Ende unseres Lebens baut sich diese ab in unterschiedlichen Graden. Ist übrigens gut zu erkennen, wenn man zu hören bekommen: “Ich möchte dies und jenes der Welt (und den Nachkommen) hinterlassen.”

Keiner von uns hat die Weisheit und Wahrheit mit der Schöpfkelle ‘inhaliert’.

Wer von Beginn an ausschließt, ob Mensch und/oder Partei, Illusion und/oder Vorstellung, lügt sich und andere in die Tasche.

Ich persönlich musste fast 71 Jahre werden, um solche Worte zu formulieren und schreiben und das Einzige, was ich wirklich verfluche, ist die Tatsache, das bei mir an einem unbestimmten Punkt die Funzel aus geht und ich solche Überlegungen nicht mehr anstellen und neue entwickeln kann.

Inspiriert von diesem Beitrag.

AlterKnacker`s Streiflicht Nr. 14 – Alles Neu macht der Mai … ?

Ist Kreativ wirklich kreativ? In diesem Zusammenhang könnte man hier noch den Begriff ‘angeblich’ unterbringen, ich kann mich einfach nur nicht entscheiden, wo.

Da taucht ganz plötzlich, ohne Vorwarnung, gleich mit mehreren Beträgen ein Begriff in den Google-News auf, der sich “Correctiv” nennt und wenn man dann schon mal auf die verschiedenen Beiträge klickt, bekommt man zuerst einmal ‘Augenkrebs’ wegen der unterschiedlichen Buntheit. Farbige Seiten mit knalligen Überschriften. Liest man dann, in Erwartung eines sachlichen Artikels und/oder Berichts, platzt der Luftballon sehr schnell. Bildzeitungsjournalismus in anderem Gewand, auch wenn bisher keine Werbung geschaltet ist, dafür aber viele bunte Bildchen, die oft in keinem Zusammenhang mit den Artikeln und Beiträgen stehen.

Die Google-New habe ich weiter oben schon erwähnt. DIE haben auch eine neue Fassade bekommen, aber keine wirklichen Verbesserung. Liegt wohl daran, dass deren Kreativität nur noch an den möglichen zukünftigen Einnahmen gemessen wird und die New kreieren ja gar keine, denn sie sind ja werbefrei, also dürfen sich die Praktikanten an der Gestaltung versuchen und die Inhalte kommen zum größten Teil aus DOOFHAUSEN, oder war es Entenhausen?

Über Jahre konnte man sich bei Google News einen Überblick über die Presselandschaft einverleiben und ich sie mit dem FIWUS einfach weiter verarbeiten, aber von einer wirklichen journalistischen Presse ist fast nichts mehr zu finden.

Was mir so gar nicht in meine Denkfabrik eingehen will, ist die Tatsache, dass das Blinken der Werbung und Jaulen der Schlagzeilen das ADHS der Leserschaft befriedigen soll. Ich persönlich habe mir das Lesen im Allgemeinen mit einer strikten Disziplin angeeignet und ich habe diese 63 Jahre lang immer weiter verfeinert. Denken und das gedachte fällt mir nicht einfach in den Schoß, es ist harte Arbeit, wenn auch nicht auf dem Niveau eines Maurers und Dachdeckers oder einer Pflegekraft.

Rückblick? … und ein Aufruf …

Beim Eifelphilosophen sind es jetzt vier Jahre, bei mir persönlich dreieinhalb. Die Bloggerei. ‘Kennen gelernt’ haben wir uns auf der gleichen Plattform und ich habe schon sehr früh das Potential dieses Menschen, aber auch anderer Blogger erkannt. Nach einiger Zeit kam irgendwann die Frage auf, die Kräfte zu bündeln. Nach mehreren sogenannten internen ‘Konferenzen’, wir konnten uns ja persönlich nicht sehen und nur gelegentlich telefonieren, führte dann der Weg zum NSO (Nachrichtenspiegel-Online) bis zu dem Zeitpunkt, als ich aus welchen Grund auch immer mich an verschiedenen Abläufen störte, dies auch ansprach und mich dann quasi mit einem mehr als dämlichen Paukenschlag meinerseits aus dem Projekt ‘verabschiedete’. Nachträgliches Bedauern hilft da auch nicht mehr, es war nun mal meine Schuld und so musste ich mich neu orientieren und habe dann den FIWUS gegründet. Aber echte Konkurrenten sind wir trotzdem nicht, denn wir haben auch heute noch die gleichen Ziele, nur die Wege als solches haben sich getrennt. Und einige ‘Sturschädel’ prallen nicht mehr aufeinander.

Mit dem FIWUS habe ich dann auch andere Schreiber und –Innen für das jetzige Projekt gewinnen können, denn so ganz allein solch ein Projekt zu stemmen ist auf Dauer nicht besonders produktiv und es fehlt sehr schnell an einem gewissen Input an Sichtweisen. Natürlich kann ich regelmäßig beim Eifel lesen, aber wenn ich, wie bei einer normalen Zeitung, alles nur aus meiner eigenen Sicht darstelle, werde ich irgendwann geistig auch verhungern trotz ‘reichlich Nahrung’ von außen. Der FIWUS lebt eher von der Vielfalt, denn von der Einfalt und ich kenne nun mal auch meine Grenzen.

Die Initialzündung zu diesem Beitrag kam beim Lesen eines SPON-Artikel über die Avancen der Linken gegenüber der SPD. Meine eigene Einstellung, besonders zu den Sozialkill-Parteien SPD und Grünen ist aus meinen Artikeln hier im FIWUS hinlänglich bekannt und dass ich rein politisch eher zu der Linken tendiere, auch. Andererseits wird auch die Linke im FIWUS nicht geschont, die haben genau so wenig einen Freibrief für ihre eigenen Dämlichkeiten.

Dass heutzutage linkes Denken nicht nur bei ganz bestimmten Parteien angesiedelt ist, mag die Tatsache belegen, dass sich inzwischen immer mehr Konservative in dieser Welt des Raubtierkapitalismus einfach mehr als nur noch unwohl fühlen und zu einem neuen Denken mehr und mehr aufrufen. Frank Schirrmacher ist nur ein weiteres und prominentes Beispiel für diese Aufforderung zu einer totalen Kehrtwende. Eigentlich fehlt hier jetzt das Video der Sendung “Beckmann” mit Schirrmacher, aber vielleicht taucht es ja noch bei YouTube auf und wird dann hier eingesetzt, denn die Sendung war trotz aller Vorbehalte meinerseits zu besagtem Moderator mehr als nur erhellend. Andererseits habe ich hier ein anderes Video mit Frank Schirrmacher, welches eines der sogenannten Monster erklärt:

 

Dass WIR von der politischen und damit auch kritischen schreibenden Zunft bisher nur wenig Einfluss haben innerhalb des Zeitgeschehens, liegt nicht an unseren Fähigkeiten, denn davon haben wir eigentlich genug. Was wir nicht haben, sind die finanziellen Möglichkeiten, welche den etablierten Medien doch in einem Maße zur Verfügung stehen und die UNS damit hindern, noch mehr zur Aufklärung bestimmter Sachverhalte für die allgemeine Leserschaft beizutragen.

WIR sind wohl mehr als nur engagiert und unser Engagement soll ja auch weiterhin kostenlos zur Verfügung stehen, aber in bestimmten Situationen sind wir einfach mehr als schwach auf der Brust, wenn es um Background-Infos geht, die man nur im direkten Kontakt mit den Akteuren der politischen Bühnen bekommt.

Spendenaufruf? – Eine Möglichkeit

Wie viel darf eigentlich Leben kosten? Wie viel darf es kosten, zum Beispiel den FIWUS für die Nutzer und Leser kostenlos zu betreiben? Kosten entstehen immer, andererseits will ich mich persönlich aber auch nicht bereichern, denn schon zu oft habe ich in Beiträgen geschrieben, dass wir sowieso, wenn wir mal abtreten müssen, halt auch nichts mitnehmen werden. Andererseits ist jede Form einer Bitte auch eine Überwindung des eigenen Stolzes. So wurden und werden auch heute noch die Menschen erzogen. Betteln wird in der Gesellschaft als peinlich angesehen.

Der FIWUS hat Freunde, aber auch ‘Feinde’, denn ich habe den Projekt-Titel schon aus diesem Grund gewählt, weil mir besonders in den letzten Jahren in den etablierten Printmedien aufgefallen ist, welchen Schmusekurs viele Autoren und Schreiber gegenüber den Mächtigen einschlagen. Er hat Leser und Leserinnen und jeder Schreiber/Schreiberin, auch manchmal Autoren genannt, gibt eigentlich immer sein Bestes, um zu informieren, aber auch zu unterhalten, denn in erster Linie macht diese Arbeit, die sie ja auch ist, einfach Spaß. Aber auch zum Teil wirklich erhebliche Arbeit und es gibt auch immer Zeiten, da fallen auch Kosten an, die immer schwerer zu tragen sind, wenn man wie ich persönlich noch unterhalb der Armutsgrenze des Gesetzgebers sein Dasein eigentlich ‘fristen muss’. Andererseits liegt mir nichts ferner, als irgendwelche Reichtümer anzuhäufen. Je weniger wirklichen Besitz ich habe, umso einfacher und zufriedener lässt es sich leben. Wie ich lebe und wie der FIWUS ‘sein’ Leben lebt, habe ich hier schon einmal veröffentlich.

Aber manchmal stößt auch Bescheidenheit einfach an Grenzen. Rein technisch gesehen ‘darf’ bei mir zum Beispiel nie etwas kaputt gehen (besonders nicht der Computer und/oder die Peripherie), denn ein kurzfristiger Ersatz ist dann einfach nicht möglich. Auch wenn er noch so wichtig wäre. Meine eigenen finanziellen Möglichkeiten ermöglichen mir, nicht zu verhungern. Dann aber ist auch schon Ende der Fahnenstange. Reparaturen oder aber auch nur kleinere Neuanschaffungen, besonders was den Computer und die Peripherie angeht, sind einfach nicht drin. Als vor einiger Zeit zum Beispiel meine Festplatte ausfiel, startete ich eine Bettelanfrage und fand tatsächlich einen Menschen, der mir half. Natürlich war er anfänglich skeptisch, wegen der Rückzahlung, aber ich konnte ihn insofern beruhigen, da ich Verschläge für die Rückzahlung machen konnte, die ihn überzeugten. Ich habe diese Rückzahlung pünktlich erledigt. Aber es ist auf Dauer so nicht weiter möglich, immer von neuem in entscheidenden Situationen von dieser Möglichkeit gebrauch machen zu müssen. Darum die Möglichkeit des Spendenaufrufs. Viele Seiten im Internet nutzen diese Möglichkeit und ich persönlich bin ja auch über das Impressum immer erreichbar.

Wie man es effektiver und besser händeln kann, dafür fehlt mir einfach ein gewisses Backgroundwissen. Andererseits bin ich nun mal auch kein sogenannter ‘Verkäufer’. Meine bzw. UNSERE Beiträge sollen für sich selbst sprechen. Wenn ich ein Mensch wie Herr Carsten Maschmeyer wäre, hätte ich, aber auch andere in ähnlichen Situationen, wahrscheinlich schon längst keine finanziellen Sorgen mehr. Sind WIR aber nicht und werden wir auch niemals sein.

AlterKnacker`s Streiflicht Nr. 13 – Vielleicht kann ich mir irgend wann selbst vergeben …

Wer den FIWUS bisher gelesen hat, konnte sich fast immer darauf verlassen, dass die Worte und Sätze in regelmäßiger Unregelmäßigkeit wenigstens einigermaßen aktuell waren, zumindest, wenn es um Beschreibungen der politischen Umstände ging. Seit dem 24.09.2017 wird aber Deutschland nicht mehr regiert.

Wir haben wohl seit März 2018 wieder mal eine GroKo, aber was da aus Berlin ins Land ‘plätschert’, kann man bisher nicht als regieren bezeichnen.

In Berlin gibt es jetzt wohl einige so genannte ‘neue Köpfe’, doch diese sind so sehr in ihrem eigenen Narzissmus gefangen, dass sie Ihr Spiegelbild gar nicht mehr aus den Augen lassen.

Wenn diese neue (alte) Koalition glaubt, mit ihrem derzeitigen Verhalten, was Regieren und Politik im allgemeinen und besonderen an geht, würden sie ihre sogenannten Bezüge und Diäten (die sie ja gleich zu Beginn der Legislaturperiode erhöhten) rechtfertigen, denen kann man sehr deutlich zurufen: “Ihr habt wohl nicht mehr alle Latten am Zaun.”

Erst sich ein halbes Jahr lang einen Lenz machen und dann noch ein eigenes sogenanntes Profil schärfen wollen, kann ja nur bedeuten, dass sie eigentlich Arbeitsverweigerung betreiben, während ein ganzes Volk fast völlig stumm nur dabei sitzt, als hätten sie mit einem Schlag ihre Sprache verloren. Und selbst das Sprachrohr FIWUS muss sich dafür eigentlich schämen. Ich selbst als Autor und Herausgeber fühle mich aber überhaupt nicht wohl in meiner Haut und möchte mich demütig entschuldigen.

Nach dem Tod von Inge Jurk war und bin ich auch jetzt noch nicht wirklich in der Lage, mich wieder auf den normalen Alltag zu konzentrieren, denn auch ich selbst bin mir der Tatsache bewusst, dass ich ja auch mit inzwischen 70 Jahren ein ‘Ablaufdatum’ habe. Dies soll aber jetzt nicht als Ausrede gelten, dass wäre einfach zu billig. Ich kann mich nur wiederholen; es tut mir leid, so ein faules Arschloch zu sein.

Immerhin habe ich es geschafft, inzwischen wieder einen Mitbewohner zu finden, einen Hartz-Empfänger, der aus seiner Wohnung geklagt wurde. Die zwei Fliegen mit einer Klappe waren aber notwendig, denn meine finanzielle Situation wird sich auch nicht bis zum Ende meiner Tage irgendwie jemals noch verbessern, andererseits sind meine Bedürfnisse nach inzwischen 13 Jahren unter dem Banner der Hartz-Gesetze nicht gerade gewachsen und darüber bin ich ja eigentlich froh. Die Erkenntnis, dass Besitz eigentlich nur fürchterbar hemmt in geistiger Hinsicht, ist mir ja schon vor längerer Zeit gekommen. Allein, wenn ich daran denke, dass ich die Hälfe meines Lebens wie ein Hamster hinter bestimmtem Besitz her war, sollte mich eigentlich veranlassen, mir selbst stundenlang mit wachsender Begeisterung in den Arsch zu treten, nur bin ich bedauerlicherweise kein Masochist. Dann wäre es etwas einfacher.

Ich werde mich also in Kuhzunft bemühen, meine eigene Disziplin wieder auf ein Normalmaß zu treiben, denn noch habe ich den berühmten Löffel selbst nicht ab gegeben.

Nach meinem leider erzwungenen Ausstieg aus dem normalen Berufsleben, den ich ja schon mehrfach hier im FIWUS thematisiert habe sollte ich doch imstande sein, die mir selbst gestellte Aufgabe des Schreibens auch so lange zu erfüllen, bis mich der Sensenmann holt. Es wird ja nur Gehirnschmalz gefordert und noch hat sich die Produktion nicht verabschiedet.

Worum ich mich in den letzten Monaten hauptsächlich gekümmert habe hier am Computer, war WINDOWS 10, denn diese Sucht habe ich auch in 35 Jahren nicht in den Griff bekommen und habe auch nicht die Absicht, daran was zu ändern, denn auch Microsoft hat nicht auf gehört, diese Sucht zu fördern.

Inzwischen wurde die 4. Release (17133.1) ja freigegeben und Microsoft ist inzwischen wieder zu Hochform aufgelaufen, was die Entwicklung von Betriebssystemen angeht. Mit jeder Release werden die innovativer, auch wenn man es äußerlich nicht auf Anhieb als solches erkennt.

Natürlich ist nicht sofort alles nach dem vielfältigen Geschmack der betroffenen User (wird es auch in der Form niemals geben), aber immer noch kann ich behaupten, die intuitive Handhabung eines Computers macht noch immer Fortschritte und Microsoft geht immer intensiver auf die Wünsche und Forderungen der User ein. Gerade die 4. Release kann man inzwischen als das bisher beste Windows bezeichnen und hinzu kommt, dass ein Forum wie “die Deskmodder” daran einen hohen Anteil haben.

Dass WIR aber durch die derzeitige Politik des Nichtstun extrem aus Berlin behindert werden, brauche ich wohl nicht extra zu betonen, denn diese Herrschaften von unserer angeblichen Regierung sind grundsätzlich als fürchterliche DAUs (diesen Begriff bitte googeln) zu bezeichnen.

So – jetzt drehe ich die Funzel mal wieder runter und begebe ich auf die Suche nach noch wichtigeren Anlässen. Bis demnächst.

Computer sind in Calw ‘des Teufel’ …

Seit 35 Jahren gibt es inzwischen die sogenannten Personal-Computer, seit 30 Jahren kann man sie auch wirklich als Arbeitsgerät nutzen.

E-Mail und Internet haben sich inzwischen eigentlich in den Büros, egal ob beim Arzt oder Anwalt, beim Metzger oder Bäcker, in jeglicher Bürokratie und noch viel mehr im privaten Umfeld etabliert.

Als ich zum Beispiel 1993 eine Festanstellung in einem Architektur-Büro als Schreibkraft fand, war dies für mich, wenigstens kurzfristig, schon eine ziemliche Umstellung, denn vorher war ich 20 Jahre als Freiberufler in der Filmbranche tätig, die letzten 8 Jahre als Kameramann und noch so einigen anderen Berufszweigen in dieser Branche.

Durch den Zusammenbruch des Kommunismus änderte sich auch vieles mit dem Höhepunkt am 9.11.1989 durch die Öffnung der Mauer zu Ostdeutschland. Unsere sogenannten ‘Brüder und Schwestern’ aus diesem Gebiet Ostdeutschland und hier auch gerade aus dem Film- und Fernsehbereich. Diese strömten jetzt auf den gesamtdeutschen Arbeitsmarkt und das Erste, was damals passierte, war – sie machten den etablierten Einkommensmarkt dadurch kaputt, da sie quasi für die Hälfte der bisherigen Gagen arbeiteten und wir sogenannten Alteingesessenen dadurch die Verlierer waren. Ich habe noch bis Dezember 1991 durch gehalten, dann jedoch kamen plötzlich keine Aufträge rein. Ich zog die Konsequenzen und stieg aus der Filmbranche aus und besann mich auf Fertigkeiten, welche ich mir seit 1983 angeeignet habe – die war meine Geburtsstunde des Computers als Arbeitsgerät.

Die Anstellung als Schreibkraft (übrigens ‘Adlersuchsystem’ mit 2 Fingern) war mein Sprungbrett, denn ich konnte schon wesentlich früher als Andere mit komplexen Textverarbeitungsprogrammen umgehen und dies wollte und konnte ich dann ausnutzen, um meine Familie zu ernähren. Die sogenannte Schnelligkeit der Arbeitsabläufe konnte ich durch mein Wissen und Können, aber auch durch Lernbereitschaft kompensieren, denn gegen die komplexen Textverarbeitungen hatte eine Schreibmaschine keinerlei Chancen mehr und auch ‘’”Zehnfinger blind” war nicht mehr gefragt.

Schon mein erster längerer Einsatz bei einem technisch-wissenschaftlichen Verein (DVGW) konnte mir einen Vorsprung gegenüber den normalen sogenannten ‘Bürotippsen’ sicher. Dazu kamen natürlich auch noch meine ganz normalen Kenntnisse des Werkzeugs “Computer” im Allgemeinen und dies kam mir dann an meiner Arbeitsstelle in diesem Architekturbüro zu nutze, denn die Chefsekretärin hat sich regelrecht geweigert, eine technische Umstellung mit zu machen und wurde dadurch an meinen Arbeitsplatz gesetzt und ich an ihren und immerhin habe ich diesen Arbeitsplatz dreieinhalb Jahre ausgefüllt. Warum er dann beendet wurde, gehört hier nicht mehr hin.

Meine anschließende Arbeitslosigkeit hielt genau 3 Wochen an und ich wechselte in der Computer-Support und dazu noch in eine Weltfirma (Procter & Gamble). Auch dort blieb ich dreieinhalb Jahre, bis ich anschließend in der nächsten großen Firma (Thomas Cook) einstieg. Bei beiden Firmen war ich als Kontraktor im Support beschäftigt mit einer guten Gage und auch der allgemeine Lerneffekt, besonders auch durch die Kollegen, kam dabei nicht zu kurz. Mein insgesamt tätiges Berufsleben war davon geprägt und niemand hat jemals nach irgendwelchen schriftlichen Qualifikationen gefragt, also ähnlich der Filmbranche, in der ich ja immerhin in 6 Berufen arbeiten und Geld verdienen konnte.

Das ich Anfang 2002 (30.April) quasi in eine Rezession abglitt, war nicht auf meinem Mist gewachsen. Immerhin war ich zu diesem Zeitpunkt schon 55 Jahre alt und der #Sozialkill stand gerade mal an seinem Anfang. Was die Politik in diesem Zeitraum schon versaut hatte, war mir damals noch gar nicht so bewusst, denn für solche Überblicke war für uns Werktätigen gar kein Platz. Die allgemeine Arbeit war einfach wichtiger. Die Rezession traf viele von uns Freelancern, besonders die Älteren. Ich selbst habe nie wieder eine Arbeitsstelle bekommen und 2005 startete Hartz IV.

Jetzt ist die Einleitung doch etwas länger geworden, denn ich wollte bzw. will ja über Calw und die Technikablehnung noch ein wenig schreiben. Verständlich wird diese Ablehnung für mich persönlich sowieso niemals sein, es sei denn, ich würde versuchen, diesen Menschenschlag hier zu analysieren, aber dafür sind die bisherigen 7 Monate, welche ich jetzt hier bin, wirklich nicht genug und schon viel zu sehr mit negativen Erfahrungen, aber auch inzwischen mit Vorurteilen versetzt. Nun sind aber Vorurteile meist emotional besetzt und führen oftmals auf Wege, welche man ja eigentlich nicht beschreiten will, wenn man denn sein Gehirn mal einschaltet.

Hier in Calw im Nordschwarzwald scheinen aber die Arme zu kurz zu sein, um an diesen Schalter zu kommen. Ein anderes Merkmal sind die sogenannten christlich Sekten, Vereinigungen und mehr, welche hier in diesem Reservat eine Macht ausüben, welche ich so gar nicht gewohnt bin, besonders nicht “im Jahre des Herrn 2017”, wenn ich dies mal so als Fakt anführen kann. Meine eigenen Überlegungen gingen sogar schon so weit, dass ich hier den Hebammen die Schuld andichtete, dass sie die hier Geborenen einmal zu viel vom Wickeltisch haben fallen lassen.

Meine sogenannte satirische Denke bringt mich aber auch nicht weiter; als Beispiel habe ich hier meinen Hausarzt, der mich ja gnädiger Weise in seine Praxis aufgenommen hat. Dies ist in dieser Stadt, welche Herrmann Hesse (hier geboren) fluchtartig verlassen hat.

Er hat Internet, er hat eine Homepage und E-Mail, aber wenn ich dies zu seiner Entlastung nutze, gerate ich jedes mal in Versuchung, diesen Arzt als nicht mehr ganz dicht zu bezeichnen.

E-Mail werden ganz einfach von ihm nicht gelesen und ignoriert. Das gleiche Spiel habe ich mit seinen Arztheferinnen, die mir regelmäßig auf telefonische Nachfragen mitteilen, dass sie nicht an die E-Mail drankommen trotz mehrerer Accounts und jedes mal wundere ich mich dann, dass sie überhaupt ein Telefon bedienen können.

Sucht man hier in der Stadt Technikgeschäfte, so hat man relativ schnell raus, dass diese Sparte des Handels einen besonders schweren Stand für Geschäfte hier hat, außer den üblichen Smartphone-Geschäften, welche aber nicht mit diffizilen technischen Fragen belästigt werden darf oder mit Kaufwünschen, denn wirklich Ahnung von der Materie habe ich einfach bisher nicht finden können. Und überhaupt ist die gesamte urbane Infrastruktur des Handels an den Rand der Stadt gedrängt ist, da das eigentliche Calw mit seinen sogenannten historischen Häusern frei bleiben muss von schnödem Handel, denn die politisch und auch sonst Handelnden in dieser Stadt bauen auf einen Tourismus, der sich auf Spielzeughäuser im Fachwerkstil und auf Herrmann Hesse bezieht, der die Einwohner dieser Stadt nicht gerade in guter Erinnerung hatte. Wenn man nach einen Kaff mit Pharisäern suchen würde, hier in Calw würde man sofort fündig werden und selbst der sogenannte ‘heilige Geist’ würde hier verrückt werden.