Computer sind in Calw ‘des Teufel’ …

Seit 35 Jahren gibt es inzwischen die sogenannten Personal-Computer, seit 30 Jahren kann man sie auch wirklich als Arbeitsgerät nutzen.

E-Mail und Internet haben sich inzwischen eigentlich in den Büros, egal ob beim Arzt oder Anwalt, beim Metzger oder Bäcker, in jeglicher Bürokratie und noch viel mehr im privaten Umfeld etabliert.

Als ich zum Beispiel 1993 eine Festanstellung in einem Architektur-Büro als Schreibkraft fand, war dies für mich, wenigstens kurzfristig, schon eine ziemliche Umstellung, denn vorher war ich 20 Jahre als Freiberufler in der Filmbranche tätig, die letzten 8 Jahre als Kameramann und noch so einigen anderen Berufszweigen in dieser Branche.

Durch den Zusammenbruch des Kommunismus änderte sich auch vieles mit dem Höhepunkt am 9.11.1989 durch die Öffnung der Mauer zu Ostdeutschland. Unsere sogenannten ‘Brüder und Schwestern’ aus diesem Gebiet Ostdeutschland und hier auch gerade aus dem Film- und Fernsehbereich. Diese strömten jetzt auf den gesamtdeutschen Arbeitsmarkt und das Erste, was damals passierte, war – sie machten den etablierten Einkommensmarkt dadurch kaputt, da sie quasi für die Hälfte der bisherigen Gagen arbeiteten und wir sogenannten Alteingesessenen dadurch die Verlierer waren. Ich habe noch bis Dezember 1991 durch gehalten, dann jedoch kamen plötzlich keine Aufträge rein. Ich zog die Konsequenzen und stieg aus der Filmbranche aus und besann mich auf Fertigkeiten, welche ich mir seit 1983 angeeignet habe – die war meine Geburtsstunde des Computers als Arbeitsgerät.

Die Anstellung als Schreibkraft (übrigens ‘Adlersuchsystem’ mit 2 Fingern) war mein Sprungbrett, denn ich konnte schon wesentlich früher als Andere mit komplexen Textverarbeitungsprogrammen umgehen und dies wollte und konnte ich dann ausnutzen, um meine Familie zu ernähren. Die sogenannte Schnelligkeit der Arbeitsabläufe konnte ich durch mein Wissen und Können, aber auch durch Lernbereitschaft kompensieren, denn gegen die komplexen Textverarbeitungen hatte eine Schreibmaschine keinerlei Chancen mehr und auch ‘’”Zehnfinger blind” war nicht mehr gefragt.

Schon mein erster längerer Einsatz bei einem technisch-wissenschaftlichen Verein (DVGW) konnte mir einen Vorsprung gegenüber den normalen sogenannten ‘Bürotippsen’ sicher. Dazu kamen natürlich auch noch meine ganz normalen Kenntnisse des Werkzeugs “Computer” im Allgemeinen und dies kam mir dann an meiner Arbeitsstelle in diesem Architekturbüro zu nutze, denn die Chefsekretärin hat sich regelrecht geweigert, eine technische Umstellung mit zu machen und wurde dadurch an meinen Arbeitsplatz gesetzt und ich an ihren und immerhin habe ich diesen Arbeitsplatz dreieinhalb Jahre ausgefüllt. Warum er dann beendet wurde, gehört hier nicht mehr hin.

Meine anschließende Arbeitslosigkeit hielt genau 3 Wochen an und ich wechselte in der Computer-Support und dazu noch in eine Weltfirma (Procter & Gamble). Auch dort blieb ich dreieinhalb Jahre, bis ich anschließend in der nächsten großen Firma (Thomas Cook) einstieg. Bei beiden Firmen war ich als Kontraktor im Support beschäftigt mit einer guten Gage und auch der allgemeine Lerneffekt, besonders auch durch die Kollegen, kam dabei nicht zu kurz. Mein insgesamt tätiges Berufsleben war davon geprägt und niemand hat jemals nach irgendwelchen schriftlichen Qualifikationen gefragt, also ähnlich der Filmbranche, in der ich ja immerhin in 6 Berufen arbeiten und Geld verdienen konnte.

Das ich Anfang 2002 (30.April) quasi in eine Rezession abglitt, war nicht auf meinem Mist gewachsen. Immerhin war ich zu diesem Zeitpunkt schon 55 Jahre alt und der #Sozialkill stand gerade mal an seinem Anfang. Was die Politik in diesem Zeitraum schon versaut hatte, war mir damals noch gar nicht so bewusst, denn für solche Überblicke war für uns Werktätigen gar kein Platz. Die allgemeine Arbeit war einfach wichtiger. Die Rezession traf viele von uns Freelancern, besonders die Älteren. Ich selbst habe nie wieder eine Arbeitsstelle bekommen und 2005 startete Hartz IV.

Jetzt ist die Einleitung doch etwas länger geworden, denn ich wollte bzw. will ja über Calw und die Technikablehnung noch ein wenig schreiben. Verständlich wird diese Ablehnung für mich persönlich sowieso niemals sein, es sei denn, ich würde versuchen, diesen Menschenschlag hier zu analysieren, aber dafür sind die bisherigen 7 Monate, welche ich jetzt hier bin, wirklich nicht genug und schon viel zu sehr mit negativen Erfahrungen, aber auch inzwischen mit Vorurteilen versetzt. Nun sind aber Vorurteile meist emotional besetzt und führen oftmals auf Wege, welche man ja eigentlich nicht beschreiten will, wenn man denn sein Gehirn mal einschaltet.

Hier in Calw im Nordschwarzwald scheinen aber die Arme zu kurz zu sein, um an diesen Schalter zu kommen. Ein anderes Merkmal sind die sogenannten christlich Sekten, Vereinigungen und mehr, welche hier in diesem Reservat eine Macht ausüben, welche ich so gar nicht gewohnt bin, besonders nicht “im Jahre des Herrn 2017”, wenn ich dies mal so als Fakt anführen kann. Meine eigenen Überlegungen gingen sogar schon so weit, dass ich hier den Hebammen die Schuld andichtete, dass sie die hier Geborenen einmal zu viel vom Wickeltisch haben fallen lassen.

Meine sogenannte satirische Denke bringt mich aber auch nicht weiter; als Beispiel habe ich hier meinen Hausarzt, der mich ja gnädiger Weise in seine Praxis aufgenommen hat. Dies ist in dieser Stadt, welche Herrmann Hesse (hier geboren) fluchtartig verlassen hat.

Er hat Internet, er hat eine Homepage und E-Mail, aber wenn ich dies zu seiner Entlastung nutze, gerate ich jedes mal in Versuchung, diesen Arzt als nicht mehr ganz dicht zu bezeichnen.

E-Mail werden ganz einfach von ihm nicht gelesen und ignoriert. Das gleiche Spiel habe ich mit seinen Arztheferinnen, die mir regelmäßig auf telefonische Nachfragen mitteilen, dass sie nicht an die E-Mail drankommen trotz mehrerer Accounts und jedes mal wundere ich mich dann, dass sie überhaupt ein Telefon bedienen können.

Sucht man hier in der Stadt Technikgeschäfte, so hat man relativ schnell raus, dass diese Sparte des Handels einen besonders schweren Stand für Geschäfte hier hat, außer den üblichen Smartphone-Geschäften, welche aber nicht mit diffizilen technischen Fragen belästigt werden darf oder mit Kaufwünschen, denn wirklich Ahnung von der Materie habe ich einfach bisher nicht finden können. Und überhaupt ist die gesamte urbane Infrastruktur des Handels an den Rand der Stadt gedrängt ist, da das eigentliche Calw mit seinen sogenannten historischen Häusern frei bleiben muss von schnödem Handel, denn die politisch und auch sonst Handelnden in dieser Stadt bauen auf einen Tourismus, der sich auf Spielzeughäuser im Fachwerkstil und auf Herrmann Hesse bezieht, der die Einwohner dieser Stadt nicht gerade in guter Erinnerung hatte. Wenn man nach einen Kaff mit Pharisäern suchen würde, hier in Calw würde man sofort fündig werden und selbst der sogenannte ‘heilige Geist’ würde hier verrückt werden.

Die Barrieren zwischen Mensch, Maschine und Natur werden unklarer werden …

ist ein Zitat aus dem verlinkten Artikel in der FAZ.

WIR sind also schon stramm auf dem Weg zu CYBORGS. Besonders wird hier auch die sogenannte “kollektive Intelligenz” angesprochen und befördert.

Aber Hallo. Diese sogenannte Intelligenz setzt dann aber auch voraus, dass die Masse Mensch ja ‘gleichgeschaltet’ wird. Es ist halt dann nur noch eine Frage der Umsetzung. Vorher, hinterher oder während der Nutzung all der technischen Spielereien.

‘Gleichgeschaltet’ bedeutet aber auch, dass sich diese Art von Menschen zum heutigen Homo Sapiens doch erheblich unterscheiden. Nicht äußerlich. Aber wenn dann noch die Hirne? vernetzt werden, dann haben wir endlich genau die Roboter, vor denen sich Individualisten ganz besonders fürchten, oder Juden, oder Amazonas-Indianer, oder auch überhaupt jedwede Ethnien.

Ich schreibe diesen Beitrag für den FIWUS, weil die FAZ mal wieder keine Kommentarfunktion frei gegeben hat; weiß der Geier, warum.

Schon sehr lange wird im sogenannten Computerzeitalter immer wieder auf den Begriff “Künstliche Intelligenz” hin gewiesen und dieses Thema beschäftigt mich auch schon sehr lange und intensiv.

“Künstlich” und “Intelligenz” schließen sich nämlich eigentlich aus. Algorithmen können nicht denken, schon gar nicht abstrakt, wie es nun mal Menschen können, denn andere Lebensformen mit diesen Voraussetzungen gibt es bisher nicht und Tiere handeln nach ihrem angeborenen Instinkt.

Der menschliche Computer, nämlich das Gehirn in seiner Gesamtheit, ist auch in 1000 Jahren noch jedem bis dahin erfundenen Computer überlegen, auch wenn die Wissenschaft noch so große Fortschritte macht.

Man versteht das Ausmaß der Auswirkungen der Onlife-Ära erst umfassend, wenn man den Anstieg der Kapazität der Künstlichen Intelligenz berücksichtigt, die seit Jahren eine Domäne der akademischen Forschung war, aber sich jetzt in voller industrieller Expansion befindet und zwar dank der massiven Investitionen von Giganten des Silicon Valley –  zunächst Google mit seinem DeepMind-Projekt, aber auch Apple mit Siri, IBM mit dem Watson-Supercomputer, Microsoft mit Cortana und Amazon mit Alexa. Die Bedeutung dieser Systeme in unserem täglichen Leben ist immer allgegenwärtiger und wächst, da maschinelles Lernen zu einem Punkt fortgeschritten ist, dass Computer nun in der Lage sind, in zunehmendem Tempo zu lernen und sich zu entwickeln und durch den Fortschritt der Sprach- und Bilderkennung nur minimalen menschlichen Input erfordern und uns mit Maschinen in einer Art und Weise interagieren lassen, die sehr der Art und Weise ähnelt, wie wir es seit Jahrhunderten mit anderen Menschen getan haben.

Quelle: Hier weiterlesen

Die reine Wissenschaft hat also schon das Handtuch geworfen. Der sogenannte ‘seelenlose Konsument’ wird insgeheim schon ‘bejubelt’ und sehnsüchtig erwartet. Darum also die Zombie-Welle aus Hollywood. Nur … was kommt nach “Kaufen – Kaufen –Kaufen”? Kaufen=Konsumieren.

Ich persönlich nutze seit 1983 bis heute (und bis zu meinem endgültigen Abgang) Computer und ähnliche Geräte, aber noch bin ich doch individuell und eigenständig und unabhängig (meistens wenigstens). Da ich aber selbst kein Wissenschaftler bin, werde ich hier auch nur wenige Fragen für die Zukunft formulieren können, was ich als Ausschnitt ja schon gemacht habe. Mit meinen 70 Lenzen rennt bei mir eine sogenannte “Bildungsoffensive” quasi offene Türen ein (nur nicht in Calw im Schwarzwald).

Microsoft und die eine Milliarde Computer mit Windows 10 – ABGESAGT

Eigentlich auch gar nicht verwunderlich. Die Zeit ist nun mal so, dass der normale Computer und Laptop als normales Gerät im Arbeitsalltag nur noch eine untergeordnete Rolle spielt – aber so was dämliches wie POKEMON GO sich in Userhirne hinein frisst wie ein Parasit.

Wer wie ich persönlich vom C=64 über den Atari 1024 und den guten alten DOS-PC kommt und doch selbst eigentlich nur User ist, der sich aber immerhin seinen eigenen PC zusammenschrauben kann (immerhin werde ich im nächsten Jahr 70 – selbst für mich immer noch unvorstellbar), der schüttelt natürlich nur noch den Kopf, wenn er in die nähere und fernere Kuhzunft schaut und schon jetzt kein Licht am Ende des Tunnels sieht.

Schon das papierlose Büro, eigentlich mal vor etlichen Jahren an gedacht, hat sich in ein Nischendasein zurück gezogen und auch die Cloud kann da nicht mehr helfen. Übrigens wird es ‘dem Brett vorm Hirn’, nämlich der VR-Brille, einmal genau so ergehen. Ist ja auch völlig frei von einem echten ‘Nährwert’.

Die echten Innovationen verwandeln sich eigentlich nur noch in stinkende Kloaken voll mit Exkrementen, werden aber zu erstaunlichen Preisen verhökert, denk ich nur an Apple. Die echten Vordenker sind inzwischen im Rentenalter oder tot und die Nachfolger haben nur noch Dollarzeichen im Auge, dass kann eigentlich niemals gut gehen und das Internet ist auch nur noch am Handel, aber nicht mehr an Innovationen interessiert. Durch dieses vermaledeite POKEMON wird die echte Wissensgesellschaft praktisch aus radiert.

Der Computer für Jedermann sollte eigentlich die lästigen Arbeitsprozesse revolutionieren, nur werden diese Kisten inzwischen mehr als Spielekonsolen zweckentfremdet, denn als Arbeitsgeräte genutzt und das Smartphone soll der innovative Ersatz sein. Da lachen ja die Moorhühner. Klar, hab ich selbst vor 35 Jahren auch mal gespielt, aber als Mensch habe ich mich auch weiter entwickelt und nach einer gewissen Zeit wurde reines spielen stink langweilig.

Allein, was Microsoft in den letzten 20 Jahren an Programmen erst entwickelt hat und dann doch verworfen hat, damit könnte man so einige Container damit beladen. Der Windows Live Writer lässt grüßen. Ein Klasse Programm, nicht weiter entwickelt und in die Mottenkiste ab geschoben, weil damit keine Kohle zu verdienen war. Heute würde ich locker 50 €uronen dafür latzen, wenn ich weiterhin dafür Updates erhalten würde. Und dieses Programm ist nur ein Beispiel, von denen es Tonnen davon gibt.

Das es in der Weiterentwicklung von Computerprogrammen auch immer wieder Rückschläge für die Bankkonten gibt, liegt in der Natur der Sache. Der nachwachsende Rohstoff heißt nun mal schlicht und ergreifend MENSCH und da kamen in den letzten 20 Jahre nur ganz wenige auf den Markt, welche wirklich Weitsicht hatten. Immerhin hat Microsoft 30 Jahre gebraucht, um dahin zu kommen, wo sie jetzt stehen und inzwischen ein Produkt geschaffen haben, dass für viele unterschiedliche Bedürfnisse geeignet ist und doch immer auch einen Wiedererkennungswert hat. Windows as a Service wird sich auf lange Zeit etablieren, wenn es konsequent um gesetzt wird.

Microsoft-Programme laufen auf Kisten, denen man es eigentlich gar nicht mehr zu traut und ich selbst kann ein Lied davon singen, wenn ich an meine ersten Windows 10 – Installationen denke, zum Teil mit Grausen und heute? Meine 3 Laptop-Veteranen rennen wie die Feuerwehr. Und es gibt inzwischen Viele, welche sich die neueste Hardware einfach nicht mehr leisten können. An uns Enthusiasten nagt wohl der Zahn der Zeit und vielen von uns fehlt einfach der finanzielle Rückhalt, aber einfach resignieren und aufgeben ist garantiert nicht an gesagt. Da sind wir stur wie Panzer. Nur halten wir auch nichts von technischem Schwachsinn. Wenn WIR könnten, würden wir bestimmt die Zeit anhalten, um noch so manche technischen Veränderung mit zu bekommen, aber dafür hat nun mal die Natur gesorgt, dass dies nicht geht. Glücklich bin ich nicht darüber, habe es aber inzwischen akzeptiert, allein schon auf Grund meiner körperlichen Defizite inzwischen. Und wenn ich dann endgültig ‘einschlafe’, dann hoffentlich auf einer Computertastatur.

Ich – der “Raub-Mord-Kopierer”

Ja – ich gestehe. Ich habe einen Film aus dem Internet geladen, ihn mir an geschaut und ihn dann einfach wieder gelöscht.

Sofort heißt es Umgangssprachlich “Raub-Kopierer”. Nur ist diese Bezeichnung absolut falsch, denn es gab überhaupt keinen Raub, denn genau bei dieser Bezeichnung muss man ja sofort auf ein Gewaltdelikt schließen. Und da ich Gewalt schon von Natur aus ablehne, muss ich hier entschieden widersprechen. Dass mit dem Mord ist nur eine Wortspielerei, damit man auf den Beitrag aufmerksam wird. Ich habe niemanden beraubt.

Dass dabei von der anzeigenden Partei auch ein sogenannter Rechtsbruch begangen wurde, kommt in dem Schreiben des beteiligten Anwalts natürlich nicht zur Sprache.

Die anzeigende Partei hat über eine Computerfirma offensichtlich wahllos Computer scannen lassen, was wir nach den Ausführungen von Edward Snowden inzwischen zu genüge kennen. Dies ist ein unberechtigter Eingriff in die Privatsphäre jedes Computer- und Internetnutzers durch eine nichtstaatliche Einrichtung.

Man muss auch verstehen, warum so etwas geschieht. Die Lizenz-Inhaber für den Film hatten sich natürlich ganz andere Einnahmen erhofft, welche aber dann doch nicht ein gegangen sind, da der Film als solches nicht die Qualität des 1. Teils hatte und somit ein Flop war bzw. ist. Diese erhofften Einnahmen mussten also jetzt irgendwie kompensiert werden und da kommt dann das ‘böse’ Internet ins Spiel, denn auf dieser ‘Spielwiese’ ist es ein leichtes, an fast jegliches Format, seien es Filme, sei es Musik, seien es Bücher und viele andere Informationen zu kommen. Und wenn man den sozialen Kahlschlag in diesem Land sich an schaut, dann kann man sich mit gesundem Menschenverstand ausrechnen, dass man immer fündig wird, wenn man, besonders computergestützt, nach den sogenannten “Raub-Kopierern sucht.

Dazu gibt es dann noch die willfährigen sogenannten Juristen, welche einem, natürlich gegen entsprechendes Honorar, die Türen zu zusätzlichen Einnahmen öffnen. Es geht um Geld, zum Teil um viel Geld und da werden auch starke Persönlichkeiten ziemlich schnell schwach, denn sie wittern ja Einnahmen und wenn man sich dann noch vor Augen führt, dass das Urheberrecht und die Mediengesetze ein ganz eigenständiges Geschäftsmodell hervorgebracht haben, dann weiß man auch gleich, mit welchem Menschenschlag man es zu tun hat. Hier tanzt die Gier.

Filme und Musik und Bücher haben nun mal eine sehr gute Lobby in diesem Land und auch die sogenannte Rechtsprechung folgt immer nur denjenigen, welche die finanzielle Macht haben. Von der politischen Seite möchte ich in diesem Zusammenhang gar nicht erst anfangen, denn es kann sich eigentlich jedermann an seinen 5 Fingern ab zählen, was dort als Gesetze beschlossen wird.

Der Betrag für die Bildung bei einem Hartz-Empfänger beträgt laut sogenanntem Warenkorb € 1,54 und dass in einem Land, welches sich als Bildungsnation geriert. Und die Bildung besteht nicht nur aus Schulbüchern, denn ich persönlich habe 20 Jahre für Film und Fernsehen gearbeitet und darum ist es schon ein Verbrechen der Politik, mich von diesem allem ab zu schneiden durch den politischen Sozial-Kill.

Also sehe ich das sogenannte Delikt eher als Notwehr, denn als Straftat.

Aber noch einmal zum mitschreiben: Es gibt keine Raub-Kopierer, es ist noch nicht mal Diebstahl oder Betrug, denn ich habe niemanden etwas weg genommen oder ihn betrogen, denn das Original des Films liegt immer noch im Besitz des Eigentümers. Dass es bisher noch niemand rein technisch geschafft hat, diese Kopien zu verhindern, kann man mir persönlich und allen anderen, welche damit zu tun haben, nicht anlasten.

Windows 10 – Freude und Fluch …?

Das neue Betriebssystem von Microsoft wird ja nicht von allen Computer-Affinen mit Spannung und auch Freude erwartet, aber dass wäre ja auch ein absoluter Glücksfall. Zu unterschiedlich sind dann doch die Erwartungen und andere Betriebssysteme haben ja auch ihre Daseinsberechtigung, irgend wie. Allein für diese Einleitung werde ich schon virtuelle Prügel bekommen, aber hier schreibt nun mal ein Windows- und Microsoftverseuchtes Nichtcomputergenie. Ich bin in erster Linie inzwischen nur noch Anwender und daran interessiert, dass meine ‘Kisten’ laufen. Ein paar Antworten auf eine an mich gerichtete Mail:

Trotzdem komme ich nicht umhin, das Problem noch ein mal aufzudröseln, denn ich habe diesen Beitrag im FIWUS ja nicht nur aus einer Laune heraus veröffentlicht. Und da Du Dich ja in anderen Kommentaren als sogenannter Profi bezeichnet hast, muss ich davon ausgehen, dass Du auch einer bist oder zu mindestens sein willst.

 

Ich selbst habe bei Procter&Gamble und Thomas Cook selbst über Jahre als Supporter gearbeitet und Du kannst mir glauben, dass ich weiß, wovon ich rede, auch wenn meine eigene schulische Ausbildung (Volksschule) dies nicht so widerspiegelt. Außerdem habe ich alles, was ich über diese ‘Kisten’ weiß, durch eigene Erfahrungen und ständiges Lernen (auch heute noch) aus gebaut.

 

Angefangen hat es bei mir mit dem C=64 im Jahre 1983, dann kam schon 1985 der Atari ST 1040 und ab 1987 mein erster 286. Und bei den damals genannten IBM-Kompatiblen bin ich bis heute geblieben. Zuerst DOS, dann natürlich Windows und Microsoft-verseucht bin ich bis heute, seit das Win 3.1 auf dem Markt ist. Nur eins habe ich bis heute bedauert: das WORD-PERFECT vor Microsoft so gekuscht hat, denn dies war zu diesem Zeitpunkt, 1992, das beste Textsystem, welches jemals auf dem Markt war.

 

Kommen wir zu meinem heutigen Laptop, ein ASUS X77Ja (N71Ja). Wenn ich einen Computer neu auf setze, dann hier meine Vorgehensweise: Clean-Install, aktivieren und dann die Treiberdisk rein und alle relevanten Treiber installieren. Erst danach hole ich mir sämtliche Updates von Microsoft. Ist dies alles durch gelaufen, dann mache ich von dem neu auf gesetzten System mit PARAGON ein Image. Davon habe ich inzwischen drei, nämlich von Win 7 (Pro + Ultimate) und Win 8.1. Diese sind inzwischen vorgemerkt für Windows 10.

 

Ganz zu Anfang der Preview-Phase von Windows 10 habe ich noch auf einem virtuellen System das neue Betriebssystem ausprobiert, bin dann aber doch schnell an Grenzen gestoßen und habe meinen Laptop mit Festplatten auf gerüstet (SSD 256 und normale HD ein Terrabyte).

 

Clean-Installs habe ich bisher immer machen können, aber Updates aus dem Download von Microsoft waren bisher nicht möglich, denn spätestens nach dem installieren der Dateien kommt dann irgendwann der Punkt, dass Microsoft reparieren will und dann kommt der berühmte Screen, dass er ein Gerät nicht findet und darum nicht weiter reparieren kann. Wohlgemerkt … ALLE TREIBER SIND INSTALLIERT.

 

Hinweise im Geräte-Manager gibt es keine und gab es auch eigentlich nur selten in früheren Systemen, aber selbst diese Hinweise konnte ich eigentlich immer bewältigen.

 

Natürlich weiß ich, dass der Laptop inzwischen schon 5 Jahre auf dem Buckel hat, aber wenn ein Clean-Install von Windows 10 anstandslos durch läuft und keine Fehler an zeigt und bisher jede Preview einwandfrei ??? lief, mit den berühmten kleinen Ausnahmen, dann sehe ich das Problem nicht allein im Alter des Laptop. Dies ist auch ein Problem beim Update/Upgrade-Prozess von Microsoft.

 

So. Jetzt bist wohl Du dran, als Profi. Und sag mir bitte nicht, dass ich einen neuen PC brauche, denn meine Rente hat die unglaubliche Höhe von 600 €uronen.

Wie gerne ich mir einen adäquaten Neu-PC anschaffen würde, muss ich wohl nicht extra betonen und dass nicht nur aus einer Konsum- oder Kauflaune heraus. Wer arbeitet nicht gern mit neuer Hardware?

Theoretisch müsste so ein Update/Upgrade genau so durch laufen wie ein Clean-Install. Bei meinem Gerät ist die aber nun mal nicht der Fall und ich weiß auch, dass eine erkleckliche Prozentzahl an Nutzern diese Erfahrungen mit mir teilt. Da helfen auch keine Jubel-Artikel auf Computerseiten im Internet oder sonst wo.

Dass ein Update/Upgrade-Prozess technisch durchaus zum Clean-Install unterschiedlich abläuft, muss mir niemand erklären. Was bei einzelnen Updates noch ohne Schwierigkeiten durch läuft, hat beim Upgrade schon ganz andere Dimensionen und genau diese gilt es, zu berücksichtigen, wenn der Code neu geschrieben oder doch nur einfach kopiert wird. Wenn dann dieser Prozess in die Hose geht wegen einem Teil, was nicht in diesem Prozess erkannt wird und auch beim Abbruch des Prozesses nicht eindeutig benannt wird, dann ist dies nach Monaten einfach nur noch frustrierend und ärgerlich, denn der Clean-Install müsste ja theoretisch diesen Fehler auch finden und anzeigen.

Meine Kritik richtet sich aber dabei auch an Microsoft, welche die RTM-Version 14 Tage vor dem Release-Date (29.07.2015) auf die User los lässt, aber dann zum Beispiel die Aktivierungsserver abschaltet. 14 Tage lang warten kann sich gefühlt ganz schön lange ziehen.

Die User, bei denen keinerlei Probleme auf tauchen, sind dabei bevorteilt und da frage ich mich dann auch, was dieser so beworbene Insider-Prozess außer Marketing-Effekten bewirken soll, denn die User mit Problemen werden einfach im Regen stehen gelassen.

Ein Microsoft-Fluch oder einfach nur Ignoranz …?

Seit Anfang Oktober 2014 bin ich Windows 10-Insider, denn die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Nach dem Desaster um Windows 8 waren wohl alle Microsoft-Verseuchten der Meinung, es kann nur besser werden. Und dass ist ja auch mit Windows 10 bisher gelungen, auch wenn es noch so einige Kompromisse beinhaltet, welche sich aber für die Dauer der nächsten Jahre sicher ändern werden.

Seither habe ich unzählige Male die jeweiligen Preview-Builds installiert, aber ich konnte mit meinem ASUS-Laptop niemals einen kompletten Durchlauf eines neuen Updates durchlaufen lassen. Der Download vollzog sich einwandfrei, doch wenn es dann an die Installation ging, knallte mir Microsoft wirklich jedes Mal eine Bremse vor den Latz. Sie nennt sich ‘Reparaturdienst’, nur kann sie leider nicht reparieren, sondern als Endergebnis habe ich dann eine zerstörte Installations-Partition, welche ich erst einmal wieder komplett löschen musste, um neu zu installieren.

Der Reparaturdienst sagt mir jedes Mal, dass er ‘ein Gerät’ nicht finden kann und jeder weitere Tastendruck führt ins Nirvana.

Ich habe inzwischen schon alles versucht, alle angesteckten Geräte ab geklemmt, die zweite Festplatte ausgebaut, dann auch wieder alles auf gesteckt, nichts hat geholfen. Wenn eine neue Build von Microsoft kam, musste ich immer erst im Internet nach ESD- oder ISO-Dateien der jeweiligen Build suchen, was auf Dauer bei den vielen Installation doch recht mühsam ist. Ok, Ok.

Inzwischen sind wir ja bekanntlich bei der RTM-Version 10240 angekommen und auch dort das gleiche Spiel.

Ich MUSSTE sie clean installieren und habe mich natürlich auch mit meinem Microsoft-Konto authentifiziert. Ich bekomme alle angebotenen Updates als Insider, aber jetzt wird diese Version einfach nicht aktiviert und dies bedeutet auch, dass ich diesen Beitrag auf einem nicht lizenzierten Betriebssystem erstelle. Was bin ich nur für ein böser User. Hinzu kommt auch noch, dass ich meine individuellen Einstellungen meines Desktop nicht fertig stellen kann.

Warum können aber andere User ein aktiviertes 240er-System nutzen?

Natürlich gibt es unzählige Hardware-Konstellationen im Computerbereich, als ehemaliger Supporter bei Weltfirmen kann ich so manchen düstere und freudige Liedchen davon singen, aber der Obermotz von Microsoft für den Bereich Windows 10, Gabriel Aul, scheint es nicht zu stören, dass seine sogenannten Zuarbeiter, die Tester dieses Systems, einfach im Regen stehen gelassen werden.

Gerade wir Tester oder Insider haben aber mit dazu bei getragen, dass Windows 10 in einer Rekord-Geschwindigkeit für den Markt fertig gestellt werden konnte. Alle Insider mussten sich verpflichten, sämtliche Daten ihrer Maschinen für Microsoft frei zu geben. Die Herrschaften haben wohl alle Informationen, aber wenn es darum geht, sie auch sinnvoll ein zu setzen, dann herrscht plötzlich Schweigen im Walde. Oder es kommt ein Tweet von Gabriel Aul, wir sollen einfach warten, bis am 29.072015 die Registrierungsserver wieder frei geschaltet sind. Twittern ist, scheint es, Gabriel Aul´s liebste Beschäftigung.

Die Manipulation in der Befehlskette

Computer sind so dämlich wie eine Scheibe Toast. Und ich selbst bin auch nur ein DAU gegen die sogenannten Spezialisten auf dem Gebiet der Computer-Technologie.

Sie kennen nur zwei Zustände, nämlich EIN und AUS. Durch Interpreter werden sie zu diesen Zuständen veranlasst und dies drückt sich in Nullen und Einsen aus. Dieses andauernde Geschalte macht aber diese Maschinen auch anfällig für Manipulationen, denn nicht nur die Software muss von Menschen geschrieben werden, auch die Hardware wird von Menschen gemacht, her gestellt. Da wacht auch keine göttliche Allmacht darüber.

Wenn man einen Computer ein schaltet, kommt ein Minibetriebssystem zum Einsatz, welches nur aus relativ wenigen Befehlen besteht, dass sogenannt BIOS (dieser Link sollte von Unkundigen unbedingt angeklickt werden). Dieses Betriebssystem ist in einer Hardware, dem ROM-Baustein gespeichert und geht auch nicht sofort verloren, wenn es mal keinen Strom hat. Dafür sorgt eine kleine Batterie.

Beim Einschalten des Computers werden die Zustände der Hardware, also Prozessor, Grafikkarte, Laufwerke, RAM-Speicher und auch sonstige technischen Wege abgefragt, ob sie auch regelgerecht funktionieren. Die Übergänge der einzelnen Komponenten zu anderen Komponenten nennt man Schnittstellen. Diese Schnittstellen stehen in ständiger Verbindung mit BIOS und dem eigentlichen Betriebssystem, welches dem Computer-Nutzer erst ermöglicht, mit dem Gerät zu interagieren. Die Steuerung erfolgt durch unzählige Interpreter, welche die Tastatur- und Mauseingaben quasi übersetzen. Mir ist heute eine Aussage vor Augen gekommen, welche sich hiermit ad absurdum führt.

Die Unionsfraktion im Bundestag rechnet nicht damit, das als Konsequenz aus dem noch andauernden Cyberangriff die komplette Computerausrüstung ausgetauscht werden muss. „Es geht im Wesentlichen um Software“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Bernhard Kaster (CDU). Man müsse „davon ausgehen, dass auch Systeme mindestens in Teilen neu aufgesetzt werden müssen. Das darf aber nicht verwechselt werden mit einem kompletten Austausch der Hardware.“

Quelle: Hier weiterlesen

Diese Art von Aussagen können nur Menschen, hier Politiker, fabulieren, welche absolut keine Ahnung von der Materie haben, denn solche Aussagen sind einfach nur gefährlich. Diese Herrschaften sollen einfach nur das Maul halten.

Zurück zu diesen benannten Schnittstellen zwischen den Computer-Komponenten.

Das Ansprechen der Schnittstellen erfolgt durch Befehle in unterschiedlichster Form und doch geht es dabei immer nur um die schon zu Beginn des Beitrags angesprochenen Zustände, EIN und AUS, NULL und EINS. Und hier setzt meist die Manipulation ein, denn nur die Hardware wird durch manipulierte Befehle dazu gebracht, zu reagieren.

Schon ein manipulierter USB-Speicherstick, welcher ja Hardware ist, kann in seinem Inneren manipulierte Befehlsketten haben, welche dann den gesamten Computer zu einer Datenschleuder machen. Der Befehlsaustausch an Schnittstellen geht so schnell, dass die Verseuchung eines gesamten Netzwerkes (und dabei ist es völlig gleichgültig, wie viele Geräte dran hängen) in Bruchteilen von Sekunden vonstatten geht und die IT-Infrastruktur desavouiert. Und ein USB-Stick ist so einfach zu entfernen und dann suchen sich die IT-Verantwortlichen erst einmal dumm und dämlich.

Wer sich mit Hardware-Schnittstellen und ihre Programmierung gut aus kennt, hat fast immer “freie Fahrt” in Netzwerken und auch einzelnen Computern. Das ist die Hybris des Internet, denn dort agieren Millionen Computer, alle eindeutig identifizierbar.

Schnittstellen oder Übergänge zu anderen Hardware-Komponenten sind die Einfallstore aus TROJA. Und Weltweit haben inzwischen die sogenannten Geheimdienste sich die fähigsten Spezialisten auf diesem Gebiet ‘eingekauft’.

Natürlich gibt es Abwehrmechanismen (Anti-Viren-Software und Firewalls), aber auch gerade die Firewalls gehören mit zu den Schnittstellen, den Übergängen und sind kompromittierbar. Hundertprozentigen Schutz bei Computern gibt es nun mal nicht und es wird immer Menschen geben, welche diesen Schutz aushebeln und für sich selbst oder für andere nutzen.

Wäre die Gier (egal, in welcher Form) ausrottbar, wir hätten das Himmelreich auf Erden, aber diese Fehlschaltung der Evolution ist nicht reparierbar.