#Heil, Hubertus – Arbeits- und Sozialminister und der sogenannte Respekt

War ich gewollt auf dieser Welt? Ich, für meinen Teil, kann sagen – NEIN.

Dies wurde mir schon in sehr jungen Jahren eingebläut, von meinem sogenannten Stiefvater. Interessiert heutzutage aber keine Sau mehr. Heute, im Rentenalter von etwas über 71 Jahre alt, interessiert nur noch, dass ich der Allgemeinheit auf der Tasche liege, als Rentner. Die 670 €uronen Rente, die ich kassiere, sind zu wenig zum Leben, aber zu viel zum Sterben.

Vier Millionen Rentnern geht es wohl ebenso, auch wenn der Staat dies glatt verneint, denn er hat ja die “Grundsicherung im Alter” eingeführt. Übrigens zur gleichen Zeit und gleicher Höhe wie 2005 die Hartz Gesetze.

Ich war aber nicht faul, war war halt nur nicht im System einer festen und (lebens)langen Arbeitsstelle. Ich war freischaffender Freelancer ab 1972 (doppelt gemoppelt hält besser). Ich musste mich selbst um bezahlte Beschäftigung kümmern und nebenbei auch noch lernen (learning by doing), denn ich war 20 Jahre in der Filmbranche tätig. Sechs Berufe sind dabei entstanden, für die ich, wenn Arbeit da war, bezahlt wurde. Diese 20 Jahre endeten im Dezember 1991. Ab Januar 1992 und einer Denkpause von knapp einem Monat und einem einmonatigen Intermezzo als Briefträger bei der Post musste ich feststellen, dass ich zu diesem mies bezahlten Job wirklich nicht geeignet bin.

Als diese Zeit zu Ende war, konnte ich ein Hobby zum Beruf machen (Computer) – ich zehre auch heute noch davon, denn ohne diese Zauberkisten könnte heutzutage niemand meine Gedanken lesen, auf der ganzen Welt. Erwähnen muss ich dabei noch, dass ich handschriftlich nichts mehr zustande bringen könnte, denn durch eine Parkinsonerkrankung kann ich mit Kuli oder sonstigem Stift mit der Hand nichts mehr schriftlich festhalten, da nicht mehr entzifferbar.

Die IT hat mich schon immer fasziniert und mit Programmen konnte ich umgehen, auch wenn damit verbunden war, so manches erst mal intensiver zu erlernen. Dier ersten Schritte machte ich dabei mit damals aufstrebenden Zeitarbeitsfirmen, denn die suchten fast verzweifelt nach IT-Fachleuten und ich hatte mir seit 1983 sehr viel selbst bei gebracht. Zu Beginn waren es nur spezielle Programme wie WORD PERFECT und andere Textverarbeitungsprogramme, aber dabei lernte ich natürlich auch, mit Netzwerken (Netware) um zu gehen. Lernen und produktiv arbeiten liefen so Hand in Hand. Hat nur meine Tipperei nicht entscheidend verbessert, interessiert aber niemanden. Mein Adlersuchsystem kommt noch immer zur Anwendung und bis hier hin habe ich jetzt eine Stunde gebraucht (402 Wörter) inklusive Formulierung.

Beim DVGW konnte ich mich mit WORD PERFECT regelrecht austoben. Ich musste Texte für Wissenschaftler von einer älteren Textverarbeitung in WP transferieren. Leider war nach 9 Monaten Schluss, der der Verein zog von Eschborn bei Frankfurt nach Bonn um. Meine erste Arbeitslosigkeit im System dauerte 9 Monate an, bis ich ohne das System wieder einen Job fand.

Bei einem Architekten in Frankfurt sollte ich als Schreibkraft fungieren, aber es kam mal wieder alles ganz anders.

Genau 3 Wochen schrieb ich Briefe in jeglicher Form, dann wurde ich zum Chef gerufen, denn der saß ja nicht im gleichen Büro. Es waren nur wenige Meter um die Ecke und ich hatte mich schon damit ab gefunden, wieder ohne Arbeit da zu stehen. Doch dann kam es mehr als knüppeldick, aber im positiven Sinne. Der Architekt fragte mich, ob ich mir zutrauen würde, sein Vorzimmer zu leiten und die Technik zu bedienen, da seine Mitarbeiterin dies leider vehement abgelehnt hatte. Des einen Leid ist des anderen Freud – anders kann ich es nicht ausdrücken.

Ich war in dem Architekturbüro für 3,5 Jahre fest angestellt.

Nach dieser längeren Episode war ich genau 14 Tage arbeitslos. Eine winzige Stellenanzeige in der FAZ veränderte noch einmal mein sogenanntes Berufsleben. Wir hatten das Jahr 1997. Für die nächsten 5 Jahre wurde ich Supporter, also Helfer in allen Computerlebenslagen in zwei wirklich großen Firmen (P&G und Thomas Cook) und 2002 lief mein Vertrag bei TC aus. Ich war in der Rezession gelandet und inzwischen 55 Jahre alt.

Diese 30 Berufsjahre werden heutzutage vom zuständigen Fachminister so was von in die Tonne getreten, dass es eine wahre Pracht (für ihn – NICHT für mich) ist.

Mein jetziges sogenanntes Leben, dass ich eher als existieren empfinde, habe ich an anderen Stellen im FIWUS schon öfters aufgelistet, darum bitte ich die Leserschaft, einfach mal ein wenig zu stöbern.

Die jetzt sogenannte “Respektrente” von Herrn Hubertus Heil ist nichts anderes als eine völlige Respektlosigkeit der gesamten Politik vor Lebensleistung.

Alles nur Fassade … ?

‘Liebe’ SPD – diesen ‘Traum’ wird Euch NIEMAND erfüllen.

Hartz_Weg

Wer glaubt, diese ‘neue’ Fassade wird einfach so klaglos übernommen, der/die hat nur Scheiße im Hirn. IHR habt wohl keine Vorstellung, wie groß der Radiergummi sein müsste, um diese SAUEREI wieder aus den Köpfen der Betroffenen zu löschen?

Am liebsten würde man ja wegschauen, …

… aber wenn selbst die ehrwürdige konservative FAZ solche Beiträge nicht mehr ignorieren kann, dann sollten die sogenannten hohen Herrschaften in Berlin jetzt wirklich in Deckung gehen. Vorsorglich haben sie das Kommentieren unterbunden (gerne geübt bei dieser Zeitung). Andererseits habe ich in den letzten Jahren aber dort immer wieder Artikel gefunden, die des Nachdenkens wert sind und auch die Kommentatoren fallen nicht gleich mit dem Tenor einer aFD aus dem Rahmen.

Weggeschaut haben wir jetzt seit knapp 14 Jahren und die sPD kann dazu ihr ‘einstimmiges Liedchen’ singen (inzwischen laut neuester Umfrage bei gerade mal nur noch 17%). Es werden jetzt langsam die Zeiten kommen, als dass sich diese Partei dann doch mehr als gewaltige Gedanken über die 5%-Hürde bei Wahlen machen muss. Und die Konservativen aus den Unionsparteien schließen sich den Sozialkillern fast solidarisch an, denn sie haben gerade mal nur noch so ca. 10% mehr. Nicht besonders berauschend, auch für konservative Medien nicht.

Konservativ muss nicht unbedingt bedeuten, dass man um Jahrzehnte und Jahrhunderte hinterher hinkt. Nur die wirklich alten Herren in der Politik lassen keine Experimente hier zu und gemeint sind hier alle Parteien (und ich nehme hier mal ganz bewusst die aFD aus, denn die haben die Realitäten in Deutschland noch nie gerafft). Wenn Wetterfähnchen Gauland (allein dieser Name verursacht bei mir Brechreiz) nur schon den Mund auf macht, so kann ich die Union nur beglückwünschen, dass sie diesen Kotzbrocken nicht mehr in ihren Reihen dulden muss.

Wenn Hartz IV nicht schnellstens abgeschafft wird von der Politik in Deutschland, dann haben die bisherigen Parteien (außer der aFD) total versagt und Hartz IV wird dann von denen abgeschafft, denen dieser Begriff ja eigentlich am Arsch vorbei geht, denn dann herrscht wieder Befehl und Gehorsam in diesem Land. Wohin dies dann führt, haben 12 Jahre (von 1933 bis 1945) mehr als nur bewiesen. Alte, Kranke und Langzeitarbeitslose werden dann schnellstens wieder ‘eingefangen’, obwohl sie schon seit Jahren “Gefangene des Systems” sind und nach dem Prinzip ‘Befehl und Gehorsam’ werden dann die Medien relativ schnell wieder gleichgeschaltet und können selbst solche Artikel (wie ober verlinkt), nicht mehr bringen.

Dies alles ist ein Demokratieversagen aller erster Güte.

Vor knapp 7 Jahren veröffentlicht …

… und einer der am wenigsten beachteten Beiträge im FIWUS, aber der Beitrag ist nicht vergessen, so wenig, wie ein anderes krasses Ereignis.

Es war aber auch für mich persönlich eine krasse Zeit, denn Cira, meine Dobermann-Hundedame, hatte nur noch wenig Zeit zu leben. Am späten Abend des 7. Januar 2011 musste ich sie von ihren Krebsschmerzen erlösen lassen.

Wenn ich heute an diese 3 Monate denke, muss ich auch das damals herrschende Wetter erwähnen, denn es war schon beschissen kalt zu dieser Zeit und kurz darauf fror das Saarland und hier Neunkirchen regelrecht zu. Kurz noch Weihnachten 2010 konnten Cira und ich noch nicht mal mehr wirklich Gassi gehen, denn Neunkirchen war total vereist, ich hatte auch noch eine Scheißangst vor gebrochenen Knochen und Cira konnte nur noch auf drei Beinen laufen, war schon ziemlich abgemagert und sie hat doch niemals auch nur ein Wimmern von sich gegeben. Sie hatte noch nicht mal ihr neuntes Lebensjahr (menschlich gesehen) erreicht.

Cira wird immer in meinem Herzen bleiben.

Ökonomie ist KEINE neue Gottheit …

Unfall? – Ich würde eher sagen “Blödheit in Verbindung mit Ökonomie”

Sicherheit war einmal eine Weisheit, welche WIR als Kinder schon sehr früh ‘mitbekommen’ haben. Dieses antrainierte Verhalten hat uns vor manchem Unbill bewahrt.

Heute lernen die Kinder dann doch eher, mit dem Smartphone zu hantieren und so latschen sie auch mal einfach gegen einen Baum oder Laternenpfahl – AUTSCH –

Der Zugführer und das Begleitpersonal haben auch nur noch ihren Feierabend in der Birne und vielleicht gerade noch ihren zum Teil miesen Lohn – SICHERHEIT wird in vielen Fällen einfach ignoriert, hintenangestellt und auch noch klein geschrieben – nochmal AUTSCH –.

Und schon sind wir direkt bei der Ökonomie. Selbst in regionalen Käseblättern wird über fehlende Fachkräfte fabuliert. Handel und Wandel gibt es wohl schon seit Jahrtausenden, aber was heutzutage so durch die Medien rauscht, ist oft einfach nicht mehr auszuhalten. Gejammer überall und allerorts, als wäre die sogenannte Vergangenheit in die Weiten des Weltalls ‘entfleucht’.

Wer gute Arbeit erwartet, muss auch gute Entlohnung auf den Tisch legen. Ist eigentlich ganz einfach, wenn da nicht die Gier, verbunden mit dem Geiz, wäre.

Jetzt haben wir ja auch einen Chef der Arbeitsagentur, der von der SPD geschickt wurde, denn die Parität muss ja stimmen. Hier erst mal nur ein Ausschnitt aus einem Interview:

Aus Hamburg haben Sie den Ansatz der „fürsorglichen Belagerung“ von Arbeitslosen in die Bundesagentur mitgebracht. Was verbirgt sich dahinter?

Ich habe erlebt, dass Langzeitarbeitslosigkeit sich vererbt. Diesen Teufelskreis wollen wir durchbrechen. Wenn unsere Berater und Vermittler Arbeitslose und ihre Familien häufiger treffen, steigen die Vermittlungschancen. Dazu gehört aber auch, dass die Ämter besser kooperieren. Die Jobcenter müssen engen Kontakt halten zu den Jugendämtern und den Schulen.

Was bringt das?

Dann merkt man frühzeitig, ob etwas schiefgeht, und kann eingreifen. Wie in dem Fall der alleinerziehenden Mutter, die einen Meldetermin beim Jobcenter versäumt hatte. Ihr sollte der Regelsatz gekürzt werden. Als wir vom Jugendamt erfuhren, dass in der Familie große Probleme bestanden und sie gleichzeitig gute Chancen auf eine Vermittlung hatte, haben wir zunächst die Sanktion nicht vollzogen. Heute hat die Frau Arbeit.

Quelle: Hier weiterlesen

Kein Wort zur extrem miesen Bezahlung von Arbeitskräften im Alten- und Pflegebereich, echte Veränderungen und wirkliche Reformen werden gar nicht erst angesprochen, der #Sozialkill ist inzwischen so einbetoniert, den würde nicht mal die amerikanische ‘Superbombe’ freisprengen können.

Dieser Politiker-Chef macht es sich aber dann doch sehr einfach mit den Antworten, aus der Allgemein- und Gesamtsituation antwortet er mit einem Einzelschicksal. Grimm´s Märchen endeten auch immer so. Das Grundsätzliche an den Hartz-Gesetzen und der Agenda 2010 wird, laut seiner Aussage, aber nicht angetastet. Außerdem, für seine ‘Zukunft’ ist ja gesorgt, wenn er nach 5 Jahren in den Ruhestand geht, wie bei allen politischen Beamten.

Arbeit hat mit der von ihm angesprochenen Würde inzwischen rein gar nichts mehr zu tun, denn dieser Bereich wird nur noch von der sogenannten Ökonomie gestützt mit den Steigbügelhaltern aus der Politik. WIR alle sollten inzwischen unsere Nationalhymne neu texten: “Wirtschaft, Wirtschaft über alles …”. Den Rest überlasse ich gerne klügeren Köpfen.

Wer im Allgemeinen für die miese Entlohnung von Arbeitskräften verantwortlich ist, kann man immer und überall inzwischen nachlesen, sich informieren, sich kundig machen. Für die etablierten Medien übrigens ein von der Politik verbotenes Tabu-Thema.

Diese sogenannten Parteien (SPD und Grüne) sind die Totengräber des vormaligen Sozialstaates BRD. Beide Parteien bekommen jetzt wohl endgültig die Quittung für diese ungeheure Sauerei. Es gibt nun mal Fakten, die werden vom Wähler niemals vergessen und auch der ‘Messias’ Martin Schulz wird daran nichts ändern – außer vielleicht, wenn er eine totale Kehrtwende macht mit der sogenannten “Agenda 2010”, aber diese Kehrtwende ist auch mit dem Hubble-Teleskop nicht zu entdecken. Echte und umfassende Veränderungen hin zu Kreativem und vor allem Positivem für Menschen in diesem Land sind in festbetonierten politischen Partei-Köpfen einfach nicht zu finden, zumindest heutzutage nicht mehr. Dies alles gilt nicht nur für deutsche Politik, denn €uropa geht vom Atlantik bis zum Ural. Das Beispiel Russland soll nur verdeutlichen, dass auch hier in diesem Land solche Gedanken immer mehr aufkommen.

Was ist am NEIN eigentlich so schwer zu verstehen … ?

Als Einführung noch ein Hinweis in eigener Sache: Der Untertitel im FIWUS “Lesen gefährdet die Dummheit” ist nicht aus einer Laune heraus entstanden, denn er soll zum Nachdenken anregen.

So richtig wird man obige Frage erst beantworten können, wenn man sich vor Augen führt, dass dieser Staat inzwischen ein regelrechtes Bürokratie-Monster geworden ist und man den Mitarbeitern sowie den sogenannten Entscheidern auch Machtpositionen eingeräumt hat. Zuvor aber noch Beispiele von anderen Sichtweisen der Materie, gefunden auf Facebook – Beispiel 1:

Gitta Peyn

17 hrs ·

 

Am Rande in Sachen Hartz IV:

 

Ich habe in den über vier Jahren, die ich jetzt Leistungsempfängern helfe, nicht einen einzigen Fall erlebt, in dem ich eine Sanktion als berechtigt empfunden hätte dergestalt, dass ich das Gefühl gehabt hätte, hier hätte jemand das Jobcenter hintergangen.

 

Ausnahmslos alle, mit denen ich hingegen zu tun hatte, hatten folgende Hintergründe:

 

– Angst
– Verwirrung
– Missverständnis
– Stress
– psychische Probleme
– körperliche Erkrankungen
– Unkenntnis der Verpflichtungslage
– Unkenntnis der Rechtslage
– Allgemeine Unfähigkeit mit der Situation umzugehen
– Allgemeine Lebensuntauglichkeit, bzw. Verantwortungsuntauglichkeit

 

Wohl habe ich von Leuten gehört, die versuchen, das Jobcenter übers Ohr zu hauen, das sind aber solche, denen eh kein Mensch eine Verpflichtung aufdrücken kann, da sie sich längst in einem sozial isolierten Milieu identifizieren.

 

Mal ganz abgesehen davon, dass die Hartz IV-Praxis sinnlos ist, wenn es nicht genug Arbeitsplätze für alle gibt (und auch nie wieder geben wird), würde ich es sozial und auch wirtschaftlich für gesünder halten, allen, die keine Arbeit haben, ein Bürgergeld auszuzahlen und ansonsten allen, die möchten, Kurse anzubieten. Darunter auch (und vielenteils sogar vor allem) ganz einfach Kurse in moderner Lebensführung: Wie geht man mit Geld um? Wie kocht man gesund und nahrhaft und dennoch günstig? Wie kauft und lagert man kostengünstig ein? Wie führt man gesunde Lebensbeziehungen? Wie geht man mit Stress um? Wie erzieht man Kinder zu selbst- und verantwortungsbewussten Menschen? Wie geht man mit den neuen Medien um und mit Informationsüberschüttung?

 

Ich sehe mit großem Schrecken immer mehr Menschen, die die einfachsten Dinge nicht können. Ihnen Angst einzujagen, ergibt keinen Sinn. Alles, was dann passiert ist, dass sie nur noch verwirrter sind.
Wir können nicht einfach Menschen sinnlos unter Druck setzen und dann keine Verantwortung für die Folgen übernehmen.

 

Hartz IV ist ein ehrloses und ein grausames System.
Mit den Ärmsten unter uns umzugehen, sollten wir besser können.

Die Hartz-Gesetze sollen wohl jedermann in die Klauen bekommen und die Regeln dafür wurden so weit gefasst, dass sich die Damen und Herren hinter den Schreibtischen in vielen Fällen wie kleine Diktatoren aufführen können. Dass sie nicht auch noch die Essgewohnheiten oder den Toilettenbesuch reglementieren, grenzt schon fast an ein Wunder. Aber ansonsten wollen sie dann doch fast alles kontrollieren, am liebsten natürlich die finanzielle Seite, denn die lässt sich da doch am einfachsten überwachen, da wir ja inzwischen computertechnisch vielfach gut vernetzt sind. Und hier der 2. Facebookeintrag:

Susan Bonath

7 hrs ·

 

Mein Freund und Kampfgenosse Florian Bogel zu seinen Erfahrungen beim Verteilen des Leipziger Stachel ❤ :

ich muss mal was Persönliches hier loswerden, dass mich bewegt.

 

Ehrenamtlich unterstütze ich das Projekt https://stachel-leipzig.de. In diesem Rahmen stelle ich mich auch mal auf die Straße und verteile Zeitungen, wie andere Ehrenamtliche auch. Es interessiert mich dabei besonders wie es den Menschen ganz unten in der Gesellschaft ergeht.

Gestern habe ich also mal 1,5 Stunden Zeit vor dem Arbeitsamt Leipzig verbracht, um Zeitungen zu verteilen. Da begegneten mir zwei Männer im mittleren Alter, mit denen ich ins Gespräch kam. Sagte mir der Eine er sei obdachlos, hat aber Glück, dass ihn sein Kumpel (der Andere) aufgenommen hat.

 

Weiter berichtete mir Ersterer, dass er mittlerweilen sage und schreibe 18 Wohnungsbesichtigungen in Leipzig hatte und es in keiner Wohnung zu einem Mietvertrag kam, da das Arbeitsamt entweder zu langsam reagierte oder aber irgendwas zu bemängeln hatte.

 

Nun aber das Persönliche: Dieser Staat ist gerade völlig enthemmt. Es wird auf die Schwächsten der Gesellschaft losgegangen, dass Wörter wie „bestürzend“ oder „schockierend“ nur noch als Höflichkeitsfloskeln taugen.

 

Ich bin 1971 in Leipzig geboren worden und ich habe durch eigenes Ansehen noch NIE erlebt, wie menschlich grausam von staatlicher Seite auf die Ärmsten und Schwächsten losgegangen wird. Da spielt selbst das Alter keine Rolle mehr, auch Minderjährige landen im Zweifel auf der Straße.

 

Wenn wir nicht sehr zügig zu Werten wie Anstand, Sitte, Menschlichkeit, Moral, Empathie zurückfinden, Leute!, dann können wir demnächst die Lager wieder aufmachen. Unsere Gesellschaft versinkt sehenden Auges in all dem was unsere direkten Vorfahren in’s Verderben getrieben hat. Wir müssen aufhören zu schweigen, wenn, wie derzeit, die Schwächsten regelrecht niedergetrampelt werden oder wir sind morgen selbst die Niedergetrampelten oder die Tretenden oder die Flüchtenden.

 

Das wollte ich nur mal gesagt haben und danke für den Moment Aufmerksamkeit!

 

Leipziger Stachel, in Leipzig von Bürgern für Bürger

 

Doch wenn wir etwas erreichen wollen, geht es nur zusammen! Unten gegen oben!

stachel-leipzig.de

Diese Reglementierungswut hat inzwischen apokalyptische Ausmaße angenommen und die Betroffenen sind dieser Sammelwut hilflos ausgeliefert. Schon dafür allein ist mein NEIN gedacht. Leben bedeutet aber nicht nur, grenzenlose Überwachung so einfach als Naturgesetz hin zu nehmen, denn dieses Naturgesetz gibt es nun mal nicht. Auch dazu sage ich persönlich NEIN, obwohl der Computer als Gerät eine meiner großen Leidenschaften ist, aber inzwischen nicht mehr, wie in den Anfangszeiten vor über 30 Jahren, 24 Stunden am Tag. Mein Enthusiasmus gegenüber dem Arbeitsgerät Computer hat nicht ohne Kritikfähigkeit doch erheblich nach gelassen und die Herrschaften in der Politik haben nun mal keinerlei Rechte, meine allgemeinen Lebensgewohnheiten einfach oder auch weil es ihnen Spaß macht, soweit einzuschränken, dass man vor lauter Reglements und Vorschrift plötzlich nicht mehr nur einfach nur mal Luft holen kann. Und noch ein besonders hässlicher Auswuchs; sie sind es einfach nicht gewohnt, dass und wenn sie mit einem klaren NEIN konfrontiert werden. Die sollten alle mal wieder “Dirty Dancing” anschauen, denn in diesem Film werden ganz klar die jeweiligen Grenzen auf gezeigt, die jedem einzelnen Menschen einfach zustehen und auch eingehalten werden müssen vom jeweiligen Gegenüber.

Ein absolutes NO GO der politisch Verantwortlichen in diesem Land ist übrigens das angedachte oder auch schon laufende sogenannte Nudging. Diese sogenannte professionelle, von den sogenannten Mächtigen bewusst in Spiel gebrachte Einmischung in JEDES Leben im großen Stil kommt einer Manipulation gleich, welche nur sehr wenige von uns Beherrschten so einfach hinnehmen sollten. Auch hierzu ein ganz klares NEIN. Außerdem werden wir von der Wirtschaft schon viel zu viel manipuliert. Wenn der Mensch als solches nicht in der Lage ist, aus seinen eigenen Fehlern zu lernen, dann sollten er und sie einfach ihren Pass wegschmeißen und sich schätzen lassen, aber den anderen Menschen doch die Möglichkeit geben, ihre eigenen Entscheidungen selbst zu verantworten.

Aber zurück zu der Regelkrake Staat. Hier sind die Auswüchse inzwischen schon mehr als nur unmenschlich, denn die Herrschaften aus Politik und Gesellschaft werden einfach immer dreister. Am liebsten würden sie auch noch die Fürze kontrollieren und auch zusätzlich noch die Gehirne, wenn es denn nicht quasi unmöglich wäre. Ihre eigenen Gehirnfürze wären da ja natürlich aus genommen, denn sie halten sich ja für sakrosankt. Wird übrigens immer dann interessant, wenn sie nach ihrer Immunität schreien. BER lässt grüßen.

Bedauerlich ist eigentlich nur, dass sich viel zu wenige Menschen und Bürger in diesem Land genau darüber mal Gedanken machen, denn dass würde ja bedeuten, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt, als sich immer nur am Nasenring durch die Manege ziehen zu lassen. Einmischung und Überwachung und Kontrolle muss einfach ein klarer Riegel vorgeschoben werden, sonst endet die Menschheit als solches im Schlachthaus und nur die finanziell Potentesten werden diesen Planeten übernehmen. Nur gehört er ihnen gar nicht, sondern UNS allen.

Populismus und die Hartz-Gesetze und die Schicksale, welche daraus resultieren …

Zitat: “Mehr als 1,7 Millionen Hartz-IV-Empfänger in Deutschland sind arbeitslos. In den Jobcentern wird deshalb viel Geld investiert, um diese Menschen fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Sie werden weitergebildet, sollen sich mit Ein-Euro-Jobs an einen normalen Arbeitsrhythmus gewöhnen oder nehmen an bestimmten Eingliederungsprogrammen teil. Doch was kommt dann?”

Quelle: Hier weiterlesen

Allein der Satz: “In den Jobcentern wird deshalb viel Geld investiert …” ist so total falsch, typisch für die sogenannten Qualitätsmedien, sollen sie uns doch suggerieren, dass die Jobcenter alles im Griff haben. Aber genau dem ist garantiert nicht so, denn die Hartz-Mafia in- und außerhalb der Jobcenter und der Bundesagentur für ‘Nichtarbeit’ haben sich den Kuchen der Gelder aus der Staatskasse schon lange auf geteilt, auch weil die Politik in Berlin gar kein Interesse daran hat, diese Menschen aus ihrem Schicksal der Arbeitslosigkeit zu befreien.

Hinzu kommt der grassierende Populismus, an getrieben vom Sieg eines Donald Trump und dabei natürlich der Frage, ist Populismus inzwischen populär und werdende Popkultur? Die Antwort wage ich mir gar nicht auszudenken, denn ich will einfach nicht erkennen müssen, dass die Menschheit inzwischen von der galoppierenden Gehirnerweichung eingeholt wurde.

Wir haben kein System, in dem vor allem Vertreter von Polit-Dynastien oder Superreiche Aussicht darauf haben, Präsident zu werden; kein System, in dem staatliche Umverteilung, wie sie in Deutschland über die direkten Steuern immer noch funktioniert, vielen als Ausgeburt der Hölle gilt.

Nein, haben wir so nicht, dafür aber Politiker in Amt und Würden (Schäuble, immerhin amtierender Finanzminister), die sogenannte Spenden angenommen haben und unter Gedächtnisverlust leiden und auch an Altersstarrsinn ‚erkrankt‘ sind (Helmut Kohl).

Deutsche Politiker sind auch volksnäher als eine Hillary Clinton, deren Nähe zum Finanzmarkt hierzulande undenkbar wäre.

Mein Stöhnen gilt dem Autoren dieser Zeilen, Giovanni di Lorenzo und ich kann nur kopfschüttelnd fragen: „Giovanni, wie tief bist Du gesunken?“. Die weiteren Ergüsse erspar ich mir hier, zu wiederholen, sonst werde ich echt noch ausfallend und gemein. Außerdem können sie im Link mit Trump nach gelesen werden.

25% der Deutschen sind die Abgehängten – reicht dass noch nicht? Und selbst, wenn es nur 2,5% wären, es wäre auch dann ein Armutszeugnis für dieses reiche Land, besonders für die ganz Jungen und erst recht für die Alten.

Meine Ansichten zur Wahl in den USA stehen schon im FIWUS. Was die sogenannten Populisten hierzulande daraus machen, wird die Zukunft schon zeigen und Glaskugeln zu befragen ist nun mal nicht mein Ding.