Energiewende? Oder doch nur politische Abzocke?

Jeder, der lesen und auch interpretieren kann, kommt nicht umhin, solche Schlagzeilen als Erpressung nicht nur der Politik zu sehen, sondern ganz besonders auch der Kunden, welche für eine sichere Versorgung mit Energie zahlen sollen und müssen und kein Jurist wagt, sich mit diesen ‚Verbrechern‘ anzulegen, denn die Politik ist ja bei dieser Erpressung an vorderster Front mit dabei. Auf Parteien wie die Linke kann man sich inzwischen ja leider nicht mehr verlassen, die haben zu viele interne eigene Probleme und die Wohlfahrtsverbände sind ein solch zahnloser Tiger, dass man sich immer wieder aufs Neue fragt, wie die überhaupt überleben können, denn wirklich erreicht haben sie seit 2005, dem Beginn der Hartz-Ära, fast gar nichts. Weiterlesen „Energiewende? Oder doch nur politische Abzocke?“

Von allem … MEHR

Angeregt von einem SPON-Beitrag sind dies jetzt Gedanken zum Konsum und zum Glücklich sein. Aber auch, wenn vieles in diesem Beitrag philosophisch angehaucht ist, mit Philosophie hat dies so viel zu tun wie eine bekannte Werbemarke mit dem eigenen Glück. Andererseits kann man sich aber auch glücklich schätzen, wenn man seine wirklichen Bedürfnisse nicht von reinen Äußerlichkeiten bestimmen lässt, nur dies gelingt nur sehr wenigen Menschen. Nur wenige von uns Menschen erkennen schon in der Kindheit die Mechanismen der Manipulation. Weiterlesen „Von allem … MEHR“

Wer zuletzt lacht …

Eine reine Lehre gibt es nicht und hat es nie gegeben. Wenn Ideologie sich Bahn bricht, setzt oft genug das Hirn aus. Wenn sich ein Thilo Sarrazin öffentlich zu Wort meldet, dann fragt man sich, wie solch ein Mensch sich überhaupt in einer Partei wie der SPD halten konnte und bis heute hält, aber immerhin hat er ja ‘gute’ Vorbilder in Gerhard Schröder, Wolfgang Clement und Franz Müntefering, den Mitvätern der Hartz-Gesetze, welche auch heute noch über ihre Netzwerke ihr unheilvolles Handeln weiterführen können. Weiterlesen „Wer zuletzt lacht …“

Sparen mit Griechenland und Dichter lächerlich machen.

  Sparen, und die Menschlichkeit hat abdanken müssen,
sie war zu teuer.

Sparen – und die anderen Länder sagen, dass
die Zustände für Migranten keinem Standard entsprechen.
Doch Standard ist teuer, kostet nicht vorhandene Euros
in einem Europa, das abgesichert werden muss –
mehr und mehr, gegen aussen –
gegen die anderen in der Welt.
Also verlangen die anderen mehr Absicherung der Grenzen
von Griechenland. Weiterlesen „Sparen mit Griechenland und Dichter lächerlich machen.“

Sparen mit Griechenland und Dichter lächerlich machen.

Sparen, und die Menschlichkeit hat abdanken müssen,
sie war zu teuer.

Sparen – und die anderen Länder sagen, dass
die Zustände für Migranten keinem Standard entsprechen.
Doch Standard ist teuer, kostet nicht vorhandene Euros
in einem Europa, das abgesichert werden muss –
mehr und mehr, gegen aussen –
gegen die anderen in der Welt.
Also verlangen die anderen mehr Absicherung der Grenzen
von Griechenland.
Sparen – und das Absichern der Grenzen ist zu teuer,
das Absaufen lassen der andümpelnden Flüchtlinge
kostet echt Geld…

Unmenschlichkeit ist auch nicht immer eine wohlfeile
und billige Lösung. Allerdings ist sie langfristig gesehen
billiger als Menschlichkeit und Mitgefühl.
Sparen – und Grausamkeiten zulassen, Versklavung offenen
Auges einrichten – wissen darum und behaupten, es sei nicht
wahr, aber notwendig.

„Was gehen uns die anderen an? – Jeder ist seines Glückes
Schmied. – Wir halten uns heraus, dann kommen wir in nichts
hinein. Wir haben uns das verdient, wo es uns noch gut geht.
Da kann man nichts machen, es gibt immer oben und unten,
Gutes und Schlechtes. Gott hat es so gewollt…“ Die üblichen
Redensarten ablassen, und das war es dann.

Nur ein Dichter dichtet wieder und wird verdammt, wegen seiner
Vergangenheit, die eine der vielen wäre, wenn die Menschen
wahrhaftiger mit sich selber umgehen würden. Verdammt, weil er
versucht, den Finger in heutige Wunden zu legen, die gerne mit
bunten Pflästerchen aus angeblicher Hilfe und Lobhudelei verdeckt
werden sollen.
Während der Dichter versucht, den Zwangsfaschisten von damals,
den verschwiegenen Zyniker in Anteilnahme zu verwandeln, wobei
er etwas Farbe von den Pflästerchen angekratzt hat – wollen andere,
dass er wieder schweigt. Wenigstens soll er lächerlich gemacht werden,
alt genug ist er, schwurbelig schreibt er, Tabuthemen berührt er.

Warum geht er damit nicht in die Spielwiesen im Internet – in die
abgezirkelt vorbereiteten Laufställchen sozialer Medienangebote, wo
er unter Gleichgesinnten wohlabgeschirmt keinen öffentlichen
Wirbel verursachen würde?
Nein, das Unbequeme, egal unter welchem Namen, wird einfach
abgetan, preisgegeben, das will man ernsthaft nicht haben. Es macht
den angesagten Aufschwung lächerlich, und entlarvt die ewigen
Sonntagsmahnungen in Bezug auf die Menschenrechte hin zur
Kabarettnummer.
Lächerlich aber darf der Dichter sein, Politiker und
ihre angesagten Unmenschlichkeiten verwahren sich gegen eine
solche Zumutung.

Wo der wählende Bürger nur noch als lästiges Hindernis für die
lukrativen Vorhaben gilt, hat ein Dichter auch fast keine Chance
mehr. Poesie wird verboten, Liebe ist schon fast abgeschafft,
Freundschaft ist virtuell und selbstbezogen, Mitmenschlichkeit
ist im Untergrund, die Menschenrechte sind auf der Flucht vor der
Verlogenheit ihrer Beschwörungen. Was für eine Welt ! – Da ist fast kein Raum mehr für Dichter.

Und doch! – Wie Löwenzahn zwischen bröckelndem Beton kämpfen
sich Poeme hervor, bricht sich Poesie mühsam aus harter Seelenkrume
und stützt sich mit dünnen krallenden Versen wie Efeu an der Hauswand.
Armes Deutschland, wenn es das wieder niederreden und zertreten will.
Zu allen Zeiten waren es die Leidenden, die Beschädigten, die Zerrissenen
und Zweifelnden, die innerlich Heimatlosen, die Verfemten, die oft in
ihren Schriften einen Weg des Ausdrucks für das suchten, was in ihnen
emporquoll aus der Tiefe ihres Denkens.
Die Anderen aber, sie wollen nichts merken, nichts spüren, nichts wissen,
und versuchen, alles auszulöschen, was diesem Nichts im Wege ist.

Und wir?
Wollen wir wieder einmal dabei mitmachen?

http://diefreiheitsliebe.de/antirassismusantifaschismus/30-lager-fur-die-illegalen-einwanderer

http://www.welt.de/newsticker/news3/article106381093/CDU-Politiker-Krichbaum-Guenter-Grass-nicht-mehr-so-ernst-nehmen.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article2288888/Guenter-Grass-laesst-Griechenland-Gedicht-unkommentiert.html

 

Wer weiss, wofür…?

  „Spremberg –

Mehrere Unbekannte überfielen am Wochenende fünf junge Menschen vor dem linken Jugendclub „Erebos“. Mit Baseballschlägern schlugen die Angreifer auf das Auto ein, in dem die Opfer saßen. Einer der Insassen erlitt einen doppelten  Fingerbruch, andere Schnittwunden und Prellungen.“

Merkwürdig, dass in unserem Land wieder Vorgänge stattfinden, die man längst überwunden glaubte: Weiterlesen „Wer weiss, wofür…?“