Freies in Wort und Schrift

Lesen gefährdet die Dummheit

Archiv für das Schlagwort “UNO”

Wenn ‘Herrscher’ reif für die Klapsmühle sind

Zwei nordafrikanische ‘Herrscher’ wurden schon verjagt, für drei andere (Syrien, Libyen, Jemen) sind die Tage, aber auch noch Wochen und/oder Monate gezählt, aber gerade diese Diktatoren missbrauchen ihr Volk, zu denen ja auch Armee- und Militärangehörige zählen, auf das Übelste. Besonders von denen gehen nur die wirklich Vernünftigen zum sogenannten Feind über, die, welche den ‘Befehlen’ weiterhin gehorchen, kann man nur die Pest an den Hals wünschen oder sie wirklich in die Klapsmühle stecken.

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AlterKnacker`s Presseschau Nr.36 (fällt heute aus)

Den Kopf zwischen die Hände gesteckt, sitze ich am Computer und muss mir jeden Buchstaben quasi einzeln schmerzhaft aus den Rippen schneiden. Solche Tage gibt es einfach, trotz der Tatsache, dass ich den ganzen Tag irgend welche Beiträge und Artikel der verschiedensten Medien gelesen habe. Aber offenbar sollte ich sie nicht verstehen oder jemand hat mir ganz einfach das Gehirn geklaut. Außerdem rumort mein Magen, weil ich offensichtlich zu viel Nahrung in mich hinein geschaufelt habe; selbst gemachter Nudelsalat. Wer mich jetzt nach meinem Rezept fragt, bekommt für die nächsten 10 Jahre Internet-Verbot.

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Wählt mich, ich verspreche Euch alles

Ihr wollt das ewige Leben? Hier habt ihr es. Jeden Tag im 3-Sterne-Restaurant essen? Kein Problem, ich zahle. Niemals mehr ein Minus auf dem Konto? Aber klar doch. Niemals mehr krank werden? Krankheiten sind ab sofort verboten. Ihr wollt den allwissenden und gerechten Gott? Schaut in den Spiegel.

Ich möchte nicht wissen, wie oft am Tag etwas versprochen wird, dass niemals gehalten wird oder werden kann. Besonders Politiker haben es zu einer wahren ‘Meisterschaft entwickelt, zu versprechen, denn sie gehen beim Abgeben solcher Zusagen schon davon aus, sie nicht einzuhalten.

Der neue Heilsbringer aus dem Land der ‘begrenzten Bankster’ kann es einfach nicht lassen, seine Versprechen lautstark unters Volk zu bringen.

Strategische Unterstützung

23.09.2010 05:10

Obama will Entwicklungshilfe künftig gezielter einsetzen

New York – US-Präsident Barack Obama hat vor den Vereinten Nationen in New York eine neue Ära in der amerikanischen Entwicklungspolitik ausgerufen und das strategische Interesse der USA an Hilfszahlungen betont. Entwicklungshilfe sei nicht nur eine moralische Verpflichtung, sagte Obama am Mittwoch, sondern auch ein sicherheitspolitischer und wirtschaftlicher Imperativ. Der Präsident bezog sich damit auf ein viel diskutiertes Bedrohungsszenario, wonach die Sicherheit der USA durch Instabilität in der Dritten Welt gefährdet ist. Staaten, die nicht in der Lage seien, sich selbst zu regieren, könnten zum Rückzugsgebiet von Terroristen und Drogenhändlern sowie zur Brutstätte von Seuchen werden.

Obama machte deutlich, dass er Entwicklungshilfe als Instrument nutzen will, um eine neue Generation von Schwellenländern nach dem Vorbild von Brasilien, Indien und Vietnam hervorzubringen. Diese könnten dann ihre inneren Probleme selbst lösen und Interventionen der Amerikaner – wie die in Afghanistan – überflüssig machen. Zugleich verteidigte der Präsident Hilfen gegen Kritiker, die in wirtschaftlichen Krisenzeiten die Frage stellen, ob sich der Westen den Luxus von Entwicklungsbudgets noch leisten kann: ‚In unserer globalen Wirtschaft kann Fortschritt selbst in den ärmsten Ländern den Wohlstand und die Sicherheit von Menschen in anderen Weltregionen fördern.‘

Obama hielt seine Rede zum Abschluss des Millenniumsgipfels der UN, zu dem sich seit Montag etwa 150 Staats- und Regierungschefs in New York versammelt hatten. Viele Entwicklungshelfer zeigten sich enttäuscht von dem Treffen. Die Industriestaaten würden ihr Versprechen, die nationale Entwicklungshilfe auf 0,75 der eigenen Wirtschaftskraft zu erhöhen, nicht einlösen und wollten dies mit Forderungen nach guter Regierungsführung in Entwicklungsländern überdecken. Die USA sind die weltweit wichtigste Gebernation. Doch auch sie werden von Hilfsgruppen kritisiert. Schließlich fließt nur 0,2 Prozent des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts in die Entwicklungshilfe.

Konkrete Zusagen, diesen Anteil zu erhöhen, vermied Obama auch am Mittwoch. Stattdessen kündigte er an, der amerikanischen Entwicklungspolitik eine neue Philosophie zugrunde zu legen. Der Zweck von Transferleistungen sei es, Bedingungen zu schaffen, in denen Hilfe künftig nicht mehr nötig ist, sagte Obama. ‚Alles andere ist Abhängigkeit, und diesen Kreislauf müssen wir durchbrechen.‘ Daher würden die USA künftig Länder aussuchen, die bewiesen hätten, dass sie an Konzepten für nachhaltiges Wirtschaftswachstum interessiert seien. Kriterien wie Demokratie, freie Märkte und offene Handelsbeziehungen sollen künftig noch stärker als bisher darüber entscheiden, wer in den Genuss von Dollarhilfen kommt. Zugleich versprach Obama amerikanische Entwicklungsprojekte besser mit anderen Geberländern abzustimmen und in die gesamte US-Handelspolitik einzubinden. ‚Um es einfach auszudrücken, wir ändern unsere Geschäftsgrundlage‘, fasste der Präsident zusammen.

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