Gastbeitrag zu Spanien – #nonosvamos

Demokratiebewegung in Europa, wo eigentlich jeder glaubt, in einer Demokratie zu leben, mit solchen Widersprüchen müssen sich die europäischen Regierungen jetzt schnellstens auseinander setzen, denn nicht allein Nordafrika und der nahe und mittlere Osten geht gegen die eigenen Regierungen auf die Barrikaden. Finanz- und Bankenkrisen werden nicht allein zum Anlass genommen, es ist die pure Arroganz der derzeit Mächtigen, denen niemand mehr vertraut, denn ein Wegbrechen von wirklich erarbeiteten Sozialsystemen sorgt im gesamten europäischen Raum dafür, nach den wirklich Schuldigen zu suchen und wird sie auch finden, denn die Technik von heute hilft dabei sehr.

Ganzen Beitrag lesen (…)

Werbeanzeigen

Die schlagen nicht zu, die wollen doch nur spielen

Auf Spiegel.de gibt es einen Videobeitrag in dem geht es um ein Video, aufgenommen von einer Überwachungskamera in Liverpool. Dieses zeigt einen desorientierten Mann, der von drei Polizeibeamten „regelrecht verprügelt wird“.

Weiter zum Beitrag auf Spiegel.de

Der Beitrag endet mit den Worten

„Die Bilder von Überwachungskameras erzählen nie die ganze Geschichte, so die Aussage der Polizei.“

Was für eine Einsicht. Aber irgendwie wundert es mich. Verlangt nicht gerade die Polizei immer nach mehr Überwachungskameras? Besonders in England gibt es ja eine Vielzahl solcher Kameras. Und begründet man den Ruf nach ihnen nicht immer mit mehr Sicherheit und einer besseren Möglichkeit zur Aufklärung von Straftaten? Wenn doch aber die Bilder von Überwachungskameras nie die ganze Geschichte erzählen, dann können sie ja auch Ermittler in die Irre führen, so dass diese falsche Schlüsse ziehen und die falschen Leute verdächtigen. Unschuldige Menschen würden bestraft, weil die Kameras eine falsche bzw. unvollständige Geschichte erzählen.

So wie zum Beispiel im Fall von Stephen McAleer, den die Polizei festnahm, weil man ihn auf dem Video einer Überwachungskamera mit einem Messer erwischt hatte. Er wurde also ins Gefängnis gesteckt bis man nach drei Monaten feststellte, dass das Messer gar kein Messer sondern eine Rose gewesen ist:

A Rose Is A Rose Is A Rose… Until Police See It On CCTV, Say It’s A Knife & Throw You In Jail For 3 Months

Vorsicht ist auch in Beijing geboten, da die dortigen Überwachungskameras verliebte Paare schonmal für Räuber oder Entführer halten könnten:

 CCTV mistakes lovers for robbers

Also wie jetzt? Wenn solche Videos von Überwachungskameras nie die ganze Geschichte erzählen, dann dürfen sie nicht zur Aufklärung von Straftaten eingesetzt werden. Erzählen die Videos aber die ganze Geschichte, so hat die Polizei dort einen Mann verprügelt, der nicht sehr gewaltbereit wirkte.

NACHTRAG: Ich habe jetzt etwa eine Stunde darüber nachgedacht, was denn wohl der Teil der Geschichte sein könnte, der uns da auf dem Video aus Liverpool entgeht. Was würde rechtfertigen, dass drei Polizeibeamte auf einen Mann einschlagen? Der Mann scheint mir halbnackt zu sein – er hat also wohl kaum eine Kalaschnikow dabei. Oder hatte er die Beamten vielleicht mit seinem T-Shirt angegriffen? Das würde erklären warum er keins trägt. Nun, ich weiß es nicht. Mir wollen einfach keine guten Gründe dafür einfallen, dass drei Polizisten auf einen am Boden liegenden Mann einschlagen.

S21 – Eine ‘Expertenmeinung’

Interview mit Polizeiwissenschaftler

„Die Politik wollte diesen Konflikt“

Stefan Kister , veröffentlicht am 02.10.2010

Grossdemonstration gegen Stuttgart21

Foto: Rothe

Stuttgart – Der Konflikt um das Bahnprojekt ist eskaliert. Schuld daran war nicht die Polizei, sondern der harte Kurs der Landesregierung, sagt der Polizeiwissenschaftler Thomas Feltes im Gespräch.

Herr Feltes, Baden-Württemberg ist mit einer de-eskalativen Polizeistrategie immer gut gefahren, was ist in Stuttgart schiefgelaufen?

Hier weiterlesen

S21 – die Mappustäuschung?

Der Protest gegen Stuttgart-21 wird für Schwarz-Gelb in Baden-Württemberg immer bedrohlicher. Ministerpräsident Mappus fährt zweigleisig: Er zeigt sich freundlich, spricht sogar von Veränderungen an dem Projekt. Zugleich werden am Bauplatz Zäune errichtet, um Demonstranten abzuschrecken.

Hier weiterlesen

Das Rascheln im Blätterwald wird lauter, die Politstrategen brauchen bald einen 48-Stundentag, denn es wird immer enger im Ländle. Man beachte das kleine Wort “eventuell” in der nachfolgenden Überschrift.

Mappus eventuell zu Veränderungen an „Stuttgart 21“ bereit

Sonntag, 3. Oktober, 17:55 Uhr

Nach der Eskalation der Gewalt bei den Protesten gegen „Stuttgart 21“ hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) seine Bereitschaft zu Veränderungen an dem Bahnprojekt angedeutet. Er sei bereit zu Gesprächen, in deren Verlauf auch Änderungen an Stuttgart 21 möglich seien, schrieb Mappus in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“. Die Projektgegner reagierten skeptisch auf das Angebot des Ministerpräsidenten.

Hier weiterlesen

Regieren und Entscheiden geht anders, besonders, wenn neue Fakten die alten überholen, nur braucht man dazu den Willen zur Einsicht. Bei diesem Projekt geht es nur noch um Gesichtsverlust und um die politische Mehrheit bei den Wahlen.

Stuttgart 21

Mappus ruft zur Mäßigung auf

Der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) sagte im Interview, bei Stuttgart 21 gehe es „nicht um Krieg oder Frieden“ und plädierte für Besonnenheit.

Im Konflikt um das Stuttgart 21-Projekt hat der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus zur Mäßigung aufgerufen. Foto: dpa

Hamburg –  

Nach den jüngsten Eskalationen in der Auseinandersetzung um das Großprojekt „Stuttgart 21“ hat der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) zu Mäßigung aufgerufen. „Alle müssen zeigen, dass sie verstanden haben, dass es um eine außerordentlich wichtige Sachfrage geht, die Streit verträgt, aber es geht nicht um Krieg oder Frieden“, sagte Mappus dem „Hamburger Abendblatt“ (Montagausgabe) laut Vorabbericht.

Hier weiterlesen

Sonderausgabe – AlterKnackers Presseschau – zu Stuttgart21

Diesmal enthalte ich mich jeglicher subjektiven Kommentare, die Berichte und Bilder sprechen für sich.

Hier im SPIEGEL

Hier die SÜDDEUTSCHE

Hier die Rheinische Post

Hier die Frankfurter Rundschau