EINS und EINS ist nicht immer ZWEI …

ACHTUNG!

Was Sie hier im FIWUS lesen, deckt sich nicht mit dem Presserecht, habe ich gerade durch einen Artikel in der ZEIT erfahren.

Andererseits habe ich aber auch mit keinem Wort im FIWUS behauptet, ein Journalist zu sein. Ich würde mich dabei eher als Publizist bezeichnen, denn dass machen ja auch andere Menschen (… und ich habe in diesem Zusammenhang auch noch keinen Waschbären erlebt, der solches von sich behauptet), welche ihre Texte, wie auch immer geartet, veröffentlichen. Hinzu kommt dabei auch noch, dass ich heutzutage keinerlei Honorar dafür verlange, um meine Aussagen, Meinungen und sonstigen Ergüsse zu konsumieren.

Ich stelle diese Einlassung hiermit zur Diskussion, ob diese Warnung über jedem Text von mir stehen sollte, welcher ab heute im FIWUS veröffentlicht wird. Dies muss ja wohl ab sofort nach dem ZEIT-Artikel geschehen. Sie lesen also auf eigene Gefahr.

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Es hat jetzt übrigens fast eine Stunde gedauert, diese wenigen Wörter (könnte auch “Worte” schreiben) in den Computer zu hacken, denn denken fällt mir nach dieser Erkenntnis erst mal verdammt schwer.

Ich sollte ja zuerst einmal einige wenige Worte zu einem Menschen verlieren, der sich selbst POTUS nennen lässt. Dieser Donald Trump (jetzt habe ich den Namen ja doch mal mühselig quasi über die Lippen gebracht) dreht jetzt wirklich ab und ist wohl reif für die Einlieferung in eine entsprechende Institution. Mit dieser Aussage berufe ich mich hierbei auf das Grundgesetz und auf die freie Meinung. Hilft übrigens nur nicht, wenn dieser IRRE der Meinung ist, ich wäre eine Gefahr für ihn, dass ich so was über ihn denke und dann auch noch veröffentliche.

Die USA und der IS, ein mehr als heikles Gebiet. Die sogenannten militärischen Kräfte der USA haben so ca. 800 Gefangene in Gewahrsam, die sie aber jetzt loswerden wollen, müssen; dabei vergessen die politisch Verantwortlichen gerne, dass der IS nur durch die Mitwirkung der USA und seiner Geheimdienststrategie entstanden ist und der IS sich aus den unterschiedlichsten Nationalitäten zusammen setzt, auch der USA. Was mir persönlich furchtbar sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass diese Gefangenen (aber noch nicht abgeurteilten Täter) jetzt den USA als sogenanntes Faustpfand herhalten gegenüber €uropa und seinen Regierungen und von den USA quasi erpresst werden, diese in ihre Staaten zurück zu nehmen (und vor Gericht zu stellen). “Goldlöckchen” Trump will sich damit jetzt einen schlanken Fuß machen, was die finanziellen Aufwendungen angeht, die sich über die Jahrzehnte dann anhäufen. “Die Mauer hin zu Mexiko”, bezahlt von Mexiko, lässt grüßen.

Wenn mein Text jetzt doch weiter geht, dann ist er allein der Tatsache geschuldet, dass ich weiterhin am Leben bin und atme und mich inzwischen einem neuen Thema zuwende.

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Der heutige Beitrag hatte nicht sofort eine Überschrift und wurde erst im 2. Abschnitt geschaffen. Ist mir erst ein gefallen, als ich diesen schon fast zu Ende gedacht hatte, denn jetzt kommt etwas, womit ich noch schwer zu kämpfen habe, so als Rentner und dadurch auch als Betroffener.

Über die SPD zu schreiben und gleichzeitig zu wissen, dass meine Texte möglicherweise bald gar nicht mehr veröffentlicht werden, denn ich nutze ja “Links” zu anderen Medien, um die Hintergründe besser zu belegen, ist kein freudiges Erkennen. Meine Gedanken über die Vielzahl von Möglichkeiten der Gesetzgeber in der €U sind nicht gerade besonders freundlich, was den “Copyright-Act” angeht. Für solch eine Sauerei haben diese sogenannten €U-Politiker unendliche Ressourcen, aber für die Menschen im Allgemeinen haben sie einfach keine Zeit, macht mich mehr als sauer, ich bin nur noch wütend. DIE haben Glück, dass ich inzwischen nicht mehr zu Handlungen neige, welche es mir körperlich ermöglichen würden, dagegen vor zu gehen.

Kommen wir zur “Respekt-Rente”. Was ich von einem Hubertus Heil halte, habe ich ja schon zum Besten gegeben. Dass ich vom sogenannten “konformem System” nicht besonders viel halte, sollte eigentlich inzwischen bekannt sein, wenn man öfters im FIWUS liest. Neulingen dürfte es nach diesen Worten inzwischen auch aufgegangen sein; ICH falle hiermit durch die Maschen dieses Rentenkonzepts und mit mir so mancher Leidensgenosse. Diese Herrschaften Politiker schaffen es immer wieder, UNS ‘nicht’ zu überraschen.

Die SPD will den Begriff “Hartz IV” sowie deren Gesetzgebung quasi zu den Akten legen, damit dieses unselige Kapitel für die Partei endlich aus den Köpfen der Betroffenen verschwindet, nur denken die Obermuftis der SPD nicht an den Begriff “Langlebigkeit” und auch die Geschichte wird die Knechtschaft dieser Gesetzgebung garantiert nicht vergessen. 25% der erwerbsfähigen Bevölkerung werden diesen Begriff niemals einfach so vergessen können mitsamt ihren Initiatoren.

Kritische Beiträge zur sogenannten “Respektrente” oder auch zur SPD im Allgemeinen:

https://crosswater-job-guide.com/archives/74940/respekt-rente-32-millionen-rentner-und-rentnerinnen-gehen-leer-aus/

… und hier Frauen-Solidarität (Autsch): https://www.zeit.de/kultur/2019-02/andrea-nahles-spd-respektrente-sigmar-gabriel-deutschstunde/komplettansicht

Meine Überlegung, jetzt mit ‘Links’ weiter zu machen, verpufft, auch weil ich inzwischen 4 Tage an dem Beitrag sitze. Fazit – RESIGNATION.

Die USA in einem Pubertätskonflikt … ?

jetzt muss ich wohl in meinem 72. Lebensjahr plötzlich noch einmal darüber nachdenken, wie es wohl in meiner Schulzeit war auf dem Schulhof, wenn Rabauken ihre angeblich dicken Muskeln ausprobieren mussten, weil sie sonst nicht wussten, wie sie mit ihrer angeblichen Kraft umgehen sollten. Ihre Zielscheiben waren fast ausschließlich angeblich Schwächere, die dann mit ihrem Intellekt sich wehren mussten.

Herr Grenell, seines Zeichens Botschafter der USA in Deutschland, führt sich hier auf wie ein Elefant im Porzellanladen. Sein Empathieempfinden muss wohl noch geringer sein als dass einer Amöbe.

Solche Banausen übersehen nur immer wieder, dass äußerliche Stärke meist nur darauf hindeuten, dass betreffende Spezies nicht unbesiegbar sind. Dicke Muskeln waren noch nie der Beweis für wahre Stärke. Das hat schon Goliath erfahren, als er David gegenüber stand. In besonders krassen Fällen wurden sie auch als Schwanzlose Ballons bezeichnet, denen man ohne weiteres einfach einmal die Luft entziehen musste.

Oh Mann, wie ich solche aufgeblasenen Großmaulfrösche verachte. Ist ja auch nicht besonders schwer bei einem Boss wie Donald Trump, der Abrissbirne der US-Politik.

Jetzt habe ich mich heute früh um 3 Uhr vor die Kiste gesetzt (senile Bettflucht mal wieder), um endlich mal wieder den FIWUS zu beackern, aber um aus der Politik vernünftige Berichte zu bekommen, kann man das Internet ja inzwischen vergessen. Hier ganz besonders die Google-News, aber auch die anderen Portale, die sich anmaßen, Informationen zu verbreiten. Ist übrigens inzwischen bei News noch nicht einmal mehr Boulevard. Der ehemals ernsthafte Beruf des Journalisten ist ganz gewaltig auf dem absteigenden Ast. Wenn ich mir nicht von Anfang an “Prantls Blick” aus der Süddeutschen abonniert hätte, würde ich z.B. dieses Meinungsbild nie zu sehen bekommen. Ich steh nun mal auf Standpunkte. Andererseits hat man bei vielen Beiträgen und Artikeln das Gefühl, sie sind nur halb fertig und die Autoren trauen sich nicht, ein echtes Ende zu setzen.

Deutschland – und die feuchten Träume einer bestimmten sogenannten Partei … ?

Ein treffender Beitrag von der FAZ und dazu ein Kommentar, der sich gewaschen hat und fertig ist der Empathie-Krüppel in einer Größenordnung unter den Wahlberechtigten von ca. 15%.

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Das 13prozentige Elend

Hier tritt das Milieu-jöh seit langer Zeit als breitseichter Mainstream auf, beklickert sich knietief tausendfach… und gibt unverdrossen die weinerliche Opferrolle. Das hat natürlich grotesk-närrische Züge. Permanente Selbstbestätigung versperrt den Blick auf die Realität. Niemand bedroht das, was die Afd unter ihrer Demokratie versteht, unter ihrer gefühligen Meinungsfreiheit und ihr parteiisches Dasein. Denn die Afd ist nichts Politisches, sondern eine egoistische Lebensart – jammernd, nölend, besserwisserisch und lauthals isoliert. Das ist zwar bizarr und abseits des Normalen, doch nicht verboten! Die Maden kritisieren den Speck, die Wohlstandsbürger leugnen den Wohlstand, die Freien fühlen sich gefangen und die Alternativen haben nur sich, keine Alternative, nirgendwo. Ein Elend. Demokratie behindert die schönsten Hoffnungen des Milieus-jöhs.

Natürlich ist der Begriff „Empathie-Krüppel“ von mir selbst eine Provokation, aber habe ich persönlich damit unrecht? Dass sollen andere entscheiden. Das Endergebnis ist wohl so was wie eine Partei (die Obermotze dieses Konglomerats tun wohl so), aber es wird daraus niemals eine regierungsfähige Mehrheit zu erreichen sein, denn die Mehrheit der Wahlberechtigten haben nun mal Empathie, selbst wenn sie es noch vielfach vor dem Spiegel proben müssen.

Die Demokratie ist an allem Schuld.

Sollte der neue starke Mann in diesem ‘Verein’ womöglich immer noch nicht gefunden sein? Sehr peinlich. Aber Hans-Georg Maaßen steht doch jetzt, da er den Verfassungsschutz ‘verlassen’ muss, quasi Gewehr bei Fuß, um die Macht an sich zu reißen. Solche Wölfe im Schafspelz stehen wohl immer bereit, besonders, wenn sie viel über andere wissen (Horst Seehofer ist ja lange genug in der Politik) und fast unantastbar sind. Wer glaubt, dass dieser Mensch Maaßen für Seehofer unentbehrlich ist, der zieht auch seine Hosen mit der Kneifzange an.

Aber HALT. Jetzt scheint es auf einmal sehr lustig zu werden.

Die GroKo (Merkel – Seehofer – Nahles) haben ja ausgekaspert, dass dieser Herr Maaßen an der Spitze eines Geheimdienstes (Bundesamt für Verfassungsschutz) nicht mehr tragbar ist und was machen die Herrschaften – sie ‘loben’ ihn weg und als Zuckerl bekommt dieser Plattfuß bei seinem Dienstherrn eine neue Aufgabe, welche ihm auch noch zusätzlich ein paar Tausend €uronen in die Tasche spült. Mir persönlich hat sich damit recht schnell die Frage gestellt; womit hat dieser Agentenführer seinen Boss in der Hand oder bei den Eiern oder am Schlawittchen hat oder wie auch immer? Jahrzehnte in der Politik (Seehofer) hinterlassen nun mal auch politische Leichen und die buddelt ein guter Verhandler einfach aus und legt sie seinem seinem Boss einfach vor die Füße, wenn er aufsteigen will. Und ‘fast wäre es ja gut gegangen, wenn …

… ja wenn da nicht diese andere Partei wäre, der es jetzt insofern an den Kragen geht, dass die Mitglieder plötzlich nicht mehr mitspielen wollen, denn die haben ja schon lange etwas ganz wichtiges ‘verloren’; nämlich ihre Glaubwürdigkeit, zumal eine Frau Nahles doch so gerne die Ober-Pippi Langstrumpf spielt und noch zu jung ist, um genug auf der Seite zu haben, als dass sie nicht mehr buckeln muss. Hinzu kommen ja auch noch die Empathie-Krüppel, welche der sPD den Rang in der Sonntagsfrage streitig machen. Umfragen entwickeln ja inzwischen ihre ganz eigenen Gesetze.

Hier geht es aber nicht um Verantwortung für dieses Land, was sie uns weiß machen wollen; Futtertröge haben auch ihre eigenen Gesetze.

Aber Herr Maaßen ist nicht einfach nur Geldgierig. Dieser Mensch hat politische Ambitionen und natürlich auch Machtgelüste. Diese hat er ja auch ‘gepflegt’. Seine Plauderstündchen mit den Empathie-Krüppeln singen ein eigenes Liedchen.

Jetzt soll auf einmal neu ‘verhandelt’ werden. DA würde ich gerne Mäuschen spielen.

Geheimdienstchef Maaßen hat Verschwörungstheorien befeuert, statt Rechtsextreme zu bekämpfen. Weil CSU, SPD und CDU sich nicht einigen konnten, ob er dafür bestraft gehört, wurde er von seinem Posten weggelobt. Mehr Geld, mehr Prestige für einen, der doch gehen sollte – das ist den „hart arbeitenden Bürgern“, wie die SPD sie gern nennt, tatsächlich nicht zu vermitteln. Und selbst diejenigen, die zu den Maaßen-Verteidigern gehören, waren entsetzt über diese Art der Abschiebe- und teuren Konfliktvermeidungspolitik.

Es soll vermieden werden, dass die GroKo platzt und wir Stimmvieh wieder an die Wahlurnen gelassen werden und die Empathie-Krüppel wittern schon ganz laut ‘Morgenluft’. Dazu käme noch, dass Angela Merkel dann auf dem Abstellgleis landen würde und die Union noch keinen wirkungsvollen Plan B hat und mit der sPD in den Abgrund gerissen würde.

ES wird Chaos herrschen in Deutschland – J U C H H U.

Bayern

Die bayerische SPD schüttelt es dieser Tage besonders durch. Kurz vor der Landtagswahl steht sie in den Umfragen zwischen elf und dreizehn Prozent. Viele an der Basis haben es satt, dass ihr Wahlkampf aus Berlin torpediert wird und unterstützen ihre Spitzenkandidatin Natascha Kohnen, die sich an die Spitze der Bewegung gegen die Parteivorsitzende Andrea Nahles gestellt hat. Kohnen selbst stellt die Regierung nicht in Frage, der Landtagsabgeordnete Florian von Brunn schon: „Nicht Opposition, sondern diese Groko ist Mist.“ Er will keinen Schritt mehr mit einem Innenminister Horst Seehofer gehen.

Quelle: Hier weiterlesen

Noch ein Jahr in diesem Zustand und die sPD ist Geschichte und eine Auferstehung, wie die FDP, ist dann auch nicht mehr möglich. Oh, heiliger Gerhard Schröder, Du wirst den Stechschritt wieder hören, wenn die Machtübernahme dann endlich gelungen ist.

Von der Wahl 2017 bis heute – 10 Monate vertane Zeit

Eine Übersicht und ein Kommentar oder auch ‘Kraut und Rüben’

Die Bundestagswahl 2017 ist vorbei (manchmal merkt man es fast nicht) und die Bürger dieses Landes haben eigentlich ein Recht darauf, dass jetzt regiert wird, aber PUSTEKUCHEN.

Allein die sogenannte Regierungsbildung zog sich wie Kaugummi zu einem halben Jahr hin und als diese Zwangskoalition endlich stand … dann kam Horst Seehofer – und führte sich auf wie eine Wildsau auf Drogen, denn seine Partei, die sogenannte Christlich Soziale Union muss sich im Oktober der Wählerschaft stellen bei einer Landtagswahl; nur soviel steht heute eigentlich schon fest – diese werden sie krachend verlieren, ist aber nur meine persönliche Prognose.

Seehofer wollte die aFD auch noch rechts überholen mit dem Thema “Flüchtlinge und Migration”, obwohl dieses Thema zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr so relevant war, wie noch während des Wahlkampfs 2017, denn die Stinkstiefelpartei saß bzw. sitzt nun mal schon im Bundestag.

Resultat der Bundestagswahl 2017: Die Konjunktur läuft auf Hochtouren, doch nur sehr Wenige profitieren wirklich davon, denn die Bürger spüren nur, dass sie eigentlich von denen in Berlin in irgend einer Form verarscht werden. Es wurden wohl ökonomische Veränderungen vorgenommen, welche aber nur der Berliner Elite zugute kamen, denn diese Veränderungen wurden mit der Gießkanne über die Parteien vollzogen, die Bürger und Wähler waren außen vor. Letztlich geht es doch immer nur ums Geld und dieses Ressort wird ja vom Koalitionspartner SPD ‘verwaltet’, wie die meisten Luftschlösser im Koalitionsvertrag. Gemeint sind damit die sogenannten Reformvorhaben im Gesundheits- und Pflegebereich, der Arbeitsmarkt sowie die Wohnsituation in Deutschland, aber auch der gesamte Sozialbereich.

Aber nicht allein, denn was sich Horst Seehofer mit seiner Migrations- und Flüchtlingsdebatte da über Wochen geleistet hat, hat diesen Land und einer Mehrzahl der Bürger und Wähler auf Jahre und länger mehr als geschadet. (Blau hervorgehoben bedeutet einen Link zu einem Beitrag in einem anderen Medium und ist meiner Meinung nach wichtig)

Bei aller Nabelschau unseres eigenen Spiegelbilds dürfen wir aber nicht vergessen, dass sich gleichzeitig Dinge abspielen, die sich auf die gesellschaftliche Entwicklung auch hinter unseren eigenen Grenzen abspielen, denn Deutschland ist nun mal nicht das maßgebende Land auf diesem Planeten.

Einflüsse kommen hier im Besonderen aus den USA und werden unser Denken noch lange beherrschen, wenn ‚unsere‘ geistige Elite dem nicht massiv gegensteuert.

Hier kommt jetzt gerade für mich ein Interner Zwischenruf, den ich loswerden muss, denn meinem Mitbewohner habe ich kündigen müssen. Ich selbst musste einsehen, dass wir in keiner Weise kompatibel waren. Im Moment werde ich nicht weiter darauf eingehen, denn ich werde hier garantiert nicht in Details gehen, die ihm und mir schaden können.

 

 

Neu aufgelegt: Die Monster der Zukunft

Erstmals veröffentlicht am 27. August 2010. In der Zeit von der Erstveröffentlichung bis heute hat sich ein gesellschaftlicher Wandel vollzogen, den ich immer noch versuche, zu begreifen. Am deutlichsten wird das im politischen Spektrum sichtbar und man muss sich nur mal vor Augen halten, was die Veränderungen durch einen Vollpfosten wie Gerhard Schröder voran getrieben hat.

Langeweile resultiert für mich aus Bildungsresistenz. Wer sich bildet, hat immer Ausweichmöglichkeiten, allein schon im Denken. Natürlich kann das nicht allgemeingültig sein, aber das Grundprinzip stimmt für mich. Wer schon als Kind von Bildung ferngehalten wird, lernt nie die vielen Facetten menschlichen Handelns kennen, ob direkt oder auch nur theoretisch. Mir persönlich hat lesen immer geholfen, auch in Zeiten, in denen ich selbst Scheiße gebaut habe, denn die Scheiße wollte ich auch bauen.

28. Mai 2010, 21:04 Uhr Kamp-Lintfort Jugendlicher soll Obdachlosen aus Langeweile getötet haben Von Julia Jüttner

Nach dem gewaltsamen Tod eines Obdachlosen im niederrheinischen Kamp-Lintfort hat das Gericht Haftbefehl gegen zwei mutmaßliche Täter erlassen – einem wird Mord vorgeworfen. Ermittler erklärten, die 16-Jährigen hätten aus Langeweile gehandelt. Hamburg – „Es gibt mehrere denkbare Varianten, wie dieser obdachlose Mann ums Leben kam“, hatte ein Polizeisprecher vor der Festnahme der mutmaßlichen Täter gesagt. „Dass er zu Tode gejagt wurde, gehört zu den grauenvollsten.“ Selbst dieser grausame Gedanke ist offenbar zu steigern: Die Polizei geht nun davon aus, dass der wohnungslose Klaus B. sterben musste, weil sich vier Schüler langweilten.

Hier weiterlesen

Meine eigene Vergangenheit hätte nicht prägender sein können, aber da Gewalt in meiner Kindheit schon ein ständiger Begleiter war, gab es eigentlich nur zwei Alternativen: entweder wurde ich selbst gewalttätig oder aber ich ging den schwereren Weg. Ich für mich hatte und hab mich für den Zweiten entschieden., das heißt aber nicht, ich bin jetzt ein Heiliger geworden.

Aktuell bin ich jetzt knapp 71, ausrangiert und auch ausgebrannt. Aber ich bin auch wütend. Und das hilft mir, weiterzuleben und weiterleben zu wollen.

Heute morgen stellte ich wieder mal fest, das mein ganzes Leben von Angst bestimmt wurde und auch noch bestimmt wird. Und das äußert sich auch körperlich, als wollte mich mein Körper bestrafen, so wie ich früher als Kind für jeden Scheiß, aber auch für konkrete Vergehen bestraft wurde. Früher war es dann brutalste „Züchtigung“ mit einer neunschwänzigen Katze, heute sind es Hautausschläge.

Ich nehme erst mal eine Kurzform, eine Art Steno des Lebens.

Kinderheim (2Jahre), Erziehungsheim (3 Jahre), Knast (3,5 Jahre), bis zum 16. Lebensjahr Bettnässer. Seit meinem 6. Lebensjahr ständig von zuhause abgehauen, nachts in Trümmergrundstücken geschlafen, in Kaufhäusern geklaut (hauptsächlich Spielzeug), die Schule war mir ein Gräuel wegen der darin herrschenden „Ordnung“ und Hierarchie.

Das klingt für viele, als wäre ich Anarchist, aber das ist auch nur ein Teil der „Wahrheit“. Auch wenn alles noch unstrukturiert klingt, denke ich doch, das mit der Zeit eine Art Struktur reinkommt. Ich konnte mit 7 Jahren schon lesen und da ich zuhause jede Menge Literatur, angefangen von Readers Digest über Werke der Weltliteratur (Goethe, Schiller, Dumas, Zola u.a.) bis zum Playboy fand, stand einem „Reisen in die Illusion“ nichts im Wege, außer vielleicht meine Eltern, wenn sie mich erwischten, wie ich las, während ich z.B. Hausaufgaben machen sollte oder sonst irgendeine Arbeit, die für mich „reichlich vorhanden“ war. Dann setzte es meistens Prügel. Aber auch daran kann man sich ja praktisch „gewöhnen“. Nur wenn jetzt irgendwer denkt, ich wäre vielleicht zu einem Masochisten geworden, dann täuscht er oder sie sich ganz gewaltig. Mein ständiges „Aufbegehren“ gegen alles und jeden sagt da etwas ganz anderes, schon immer.

Auch meine „Fluchten“ sprechen dabei eine ganz eigene Sprache. Wenn ich mich z.B. in Träume flüchte, so bin ich dort meist stark und durchsetzungsfähig, aber nicht immer. Auch in meinen Träumen muss ich Niederlagen einstecken, aber sie sind dann einfach hinnehmbar und ertragbar.

Ich erinnere mich noch gerne an den Tag in der Schule, ich war acht Jahre alt und wurde ständig von einem Typen, der etwas älter und grösser war, geärgert und rumgeschubst. Eines Tages kam ein anderer Junge zu mir, er hatte wohl Mitleid und sagte mir, wie ich mich wehren sollte. Er erklärte mir, wenn ich das nächste Mal mit dem Typen zusammentreffe und er wieder anfangen sollte, dann müsse ich hochspringen, richtig hoch, laut schreien und dann zuschlagen. Er erklärte mir auch, warum. Es ging um den Überraschungsmoment.

Und dass tat ich dann auch und danach wurde ich von diesem Typen, aber auch von anderen in Ruhe gelassen, denn plötzlich hatten sie Angst vor mir.

Wenn ich heute was über meine Eltern schreibe, bzw. sie beschreiben soll, so gibt es nur wenige Worte dafür. Meine Mutter war gefühlsmäßig so kalt wie ein Kühlschrank (obwohl ich da auch Einschränkungen machen muss). Und mein „Vater“ war ein Sadist. Meinen richtigen Vater hab ich nie kennengelernt, ich weiß nur, das er Amerikaner war und schon vor meiner Geburt wieder verschwand. Aber das alles wusste ich bis zu meinem 20. Lebensjahr nicht. Nur geahnt habe ich immer, das mit mir irgendetwas nicht stimmt.

Aufgewachsen bin ich, immer hin- und hergeschoben zwischen meinen Großeltern und meinen Eltern, in ständiger Unsicherheit. Wenn ich also heute unter einer Sozialphobie mit Panikattacken leide, so führe ich das hauptsächlich darauf zurück. Und meine Attacken haben erst 1999 angefangen, wahrscheinlich auf Grund des fortschreitenden Alters aus Zukunftsangst.

Gelebt habe ich in verschiedensten Extremen, entweder ganz oben, aber auch immer wieder mal ganz unten. Zwischen meinem 18. und 23 Lebensjahr lebte ich auch zeitweise auf der Straße, wie ein Penner. Und wenn ich mal wieder Geld in der Tasche hatte, war Halligalli angesagt.

Gearbeitet habe ich 20 Jahre bei Film und Fernsehen, die letzten 8 Jahre bis 1992 als Kameramann. Zum Film kam ich indirekt durch den Regisseur Werner Herzog, den ich während eines Aufenthaltes im Gefängnis wegen Wohnsitzlosigkeit bei einer Vorführung eines seiner Filme dort ansprach und der mir Hilfe anbot. Und am 2. Dezember 1970 stand ich dann vor seiner Wohnungstür in München. Er öffnete mir auch weitere Türen.

Angefangen hab ich im Synchronstudio über Tonassistent zum Tonmeister, dann Kameraassistent, auch habe ich geschnitten und produziert. Gelernt habe ich viel und lange, auch Disziplin. Aber kein Typ wie ich schwimmt immer nur obenauf, denn auf einmal war es schlagartig vorbei, auch drängte mich meine letzte Frau, besser irgendetwas zu arbeiten, als auf neue Aufträge zu hoffen und sie hatte aus ihrer Sicht natürlich recht, denn der Alltag musste ja bezahlt werden.

Ich wechselte 1992 in die IT, also zu Computern, denn da hatte ich mich schon seit 1983 damit befasst, zuerst mit dem Brotkasten (für Nichtkenner der C-64) dann mit einem Atari ST und seit 1988 mit dem M$-PC.

Zuerst arbeitete ich mit diverser Software (hauptsächlich Textverarbeitung), dann stieg ich um auf Hardware, Support und Administration. Bis 2002, da lief mein letzter Arbeitsvertrag aus, war ich auch weiterhin Freiberufler. Und seitdem schlag ich mich mit winzig kleinen Aufträgen so gerade durchs Leben, ansonsten lebe ich von Sozialhilfe, die jetzt Hartz IV heißt. Inzwischen bin ich in Grundsicherungsrente.

Verdient habe ich in den 10 Jahren gut, aber ich hatte auch eine „anspruchsvolle“ Frau, und so ist bis auf den wenigen Besitz, den ich jetzt noch habe, nichts übriggeblieben. Meine Frau fährt nach unserer Scheidung einen 2001er Mercedes (es fragt sich nur, wie lange noch, obwohl ich ja eigentlich nicht nachtragend sein sollte). Aber ich bin ja auch selbst dran schuld, ich hätte einfach bestimmte Dinge nicht zulassen dürfen.

Ich stand mein ganzes Leben unter Druck. Als Kind durch meine Eltern, in der Schule durch die Lehrer. Und ich versuchte immer gegen diesen Druck anzukämpfen. Durch Ungehorsam, durch Widerrede, durch Aufsässigkeit, durch Weglaufen, durch Diebstahl, durch Pornohefte, durch Flucht aus der Realität (Bücher, Kino, Fernsehen).

Auch habe ich gegen Ende der 60er Jahre eine Zeitlang gekifft, aber das hab ich dann doch relativ schnell wieder gelassen. Auch mit Saufen hab ich es probiert, es aber auch sehr schnell wieder aufgegeben. Das einzige, was ich bis heute nicht aufgeben konnte, ist das Rauchen. Was bleibt mir eigentlich noch vom Rest meines Lebens? Jetzt ist halt Schreiben angesagt und der FIWUS ist halt jetzt ein neues Zuhause.

Keine Angst, dies ist kein Abschied, denn ich habe trotz der miesen Lagen, in denen ich schon war, noch nie in meinem Leben Selbstmordgedanken gehabt und habe auch nicht vor, jetzt damit zu beginnen. Denn dafür bin ich zu neugierig, könnte ja was versäumen. Und wäre es nur ein guter Film. Und trotz dieser Vergangenheit bin ich kein Monster geworden.

Aktuell erwarte ich am 31.07.2018 den Auszug meines Mitbewohners, dem ich kündigen musste, denn wir waren nun einmal nicht kompatibel, wie man es im Computerslang gerne so ausdrückt. Heutzutage kann ich Fehler, wenn ich sie denn erkenne, auch revidieren.

Hier eine kleine Episode aus meinem ‘normalen’ Leben.

Obwohl ich gut und gerne esse, als Gourmet kann man mich wirklich nicht bezeichnen, dafür hat mich die Zeit zwischen 1947, meinem Geburtsjahr und 1957 aufs äußerste geprägt. Noch heute erinnere ich mich an Mahlzeiten, die nur satt machen mussten. Und was war ich in diesen jungen Jahren für ein Vielfraß.

Dass fing schon bei den Schulbroten an. Zehn doppelte Brote hab ich für mich geschmiert und manchmal auch belegt oder, mangels Belag, mit Zucker oder Salz bestreut. Dieses Paket hat die Zeit bis zur großen Pause in der Schule nicht ‘überlebt’, denn in den ersten zwei Schulstunden des Tages war außer Lernen auch heimlich Frühstück angesagt und so manches Mal war ich einfach nur zu leichtsinnig und ließ mich dabei erwischen und dann setzte es halt Strafen mit dem Lineal oder dem Zeigestock. Nicht besonders lustig, aber nach einer gewissen Zeit stumpft man dabei ab und erträgt dass Ganze. Ich konnte essen wie ein Scheunendrescher und nahm kein Gramm zusätzlich zu. Selbst an meinem 30. Geburtstag wog ich immer noch 50 kg und konnte mich hinter einem Laternenpfahl umziehen.

500 % Aufschlag – Wie Banken sich mal wieder sanieren werden

Zur Zeit jedes Mal das Gleiche; es gibt wichtige Nachrichten und mir fällt einfach nichts gescheites dazu ein. Mein Kopf lässt mich einfach im Stich. Aber immerhin habe ich es einfach mal versucht. Ob ich aber einen Leseerfolg damit erzielen kann, wissen nur die Finanzgötter.

Diesmal geht es um ein Ereignis, auf dass viele Menschen in diesem Land eigentlich warten, aber der Nachrichtenterror um Flüchtlinge und Migranten lässt quasi keine anderen Themen mehr zu und deshalb werden von den Medien und der Politik die Scheuklappen immer weiter vergrößert, damit nur ja kein anderes Thema sich in den Vordergrund spielen kann. Das Merkelche Berlin ist von dieser Kanzlerin wie hypnotisiert.

Ich versuche es jetzt mal mit einem Ausschnitt aus einer Nachricht von meiner Bank, der NORISBANK:

Die Ausführung einer durch Sie beauftragten SEPA-Echtzeitüberweisung bieten wir Ihnen ab dem 20. November 2018 als OPTIONALE ZUSATZLEISTUNG gegen eine Entgeltberechnung von 1,- EUR je Auftrag an. Die Gutschrift einer SEPA-Echtzeitüberweisung auf Ihrem Konto erfolgt kostenfrei.

Oh ja, es geht! Eigentlich schon ziemlich lange. Echtzeit ist für Computer im Digitalzeitalter schon lange keine Hexerei mehr. WIR, die wir den Banken die ganze Vorarbeit beim Online-Banking abnehmen, bekommen jetzt ein Zückerchen, die Echtzeitüberweisung.

Aber ohne wirklichen “Pferdefuß” ist solch ein Service auch nicht zu haben, denn jetzt haben genau diese Banken einen Grund, UNS wieder einmal ABZUZOCKEN.

Wie gesagt, in Echtzeit sollen dann ganz normale Bankkunden innerhalb der Eurozone Geld überweisen können, und das laut EZB an 365 Tagen im Jahr! Laut EZB werde dieser neue Service in „enger Kooperation“ mit der Bankenindustrie entwickelt, und soll ab November 2018 verfügbar sein. Die EZB schreibt, dass sie den Banken diesen Service für 0,2 Cents (also 0,002 Euro) pro Transaktion anbieten werde für die ersten beiden Jahre.

Quelle: Hier weiterlesen

Die Banken dürfen sich diesen Service ‚vergüten‘ lassen, obwohl WIR die meiste Vorarbeit leisten dürfen und müssen, und dass über einen langen Zeitraum, denn jeder Nutzer dieses Service zahlt von der Wiege bis zur Bahre.

500% Aufschlag auf die Gebühr ist wahrhaft kein Pappenstiel (hier für die NORISBANK, einer Tochter der DEUTSCHEN BANK). Man sollte dabei aber bedenken, dass solch ein Algorithmus nur einmal erstellt wird und hin und wieder angepasst werden muss. Bei anderen Banken werden auch entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Wie gut (für die Initiatoren aus dem Geldgeschäft und auch der Politik), dass zur Zeit Fußball-WM ist. Da kann man solche Sauereien in der Öffentlichkeit sehr gut verstecken.

Am beschissensten sind mal wieder diejenigen dran, welche sowieso NICHTS haben. Ein Hartz-Empfänger oder Grundsicherungsrentner, die im Schnitt zwischen 10 und 20 Überweisungen pro Monat tätigen, werden ganz schön bluten müssen, sollten sie auf die Möglichkeiten angewiesen sein.

AlterKnacker`s Streiflicht Nr. 13 – Vielleicht kann ich mir irgend wann selbst vergeben …

Wer den FIWUS bisher gelesen hat, konnte sich fast immer darauf verlassen, dass die Worte und Sätze in regelmäßiger Unregelmäßigkeit wenigstens einigermaßen aktuell waren, zumindest, wenn es um Beschreibungen der politischen Umstände ging. Seit dem 24.09.2017 wird aber Deutschland nicht mehr regiert.

Wir haben wohl seit März 2018 wieder mal eine GroKo, aber was da aus Berlin ins Land ‘plätschert’, kann man bisher nicht als regieren bezeichnen.

In Berlin gibt es jetzt wohl einige so genannte ‘neue Köpfe’, doch diese sind so sehr in ihrem eigenen Narzissmus gefangen, dass sie Ihr Spiegelbild gar nicht mehr aus den Augen lassen.

Wenn diese neue (alte) Koalition glaubt, mit ihrem derzeitigen Verhalten, was Regieren und Politik im allgemeinen und besonderen an geht, würden sie ihre sogenannten Bezüge und Diäten (die sie ja gleich zu Beginn der Legislaturperiode erhöhten) rechtfertigen, denen kann man sehr deutlich zurufen: “Ihr habt wohl nicht mehr alle Latten am Zaun.”

Erst sich ein halbes Jahr lang einen Lenz machen und dann noch ein eigenes sogenanntes Profil schärfen wollen, kann ja nur bedeuten, dass sie eigentlich Arbeitsverweigerung betreiben, während ein ganzes Volk fast völlig stumm nur dabei sitzt, als hätten sie mit einem Schlag ihre Sprache verloren. Und selbst das Sprachrohr FIWUS muss sich dafür eigentlich schämen. Ich selbst als Autor und Herausgeber fühle mich aber überhaupt nicht wohl in meiner Haut und möchte mich demütig entschuldigen.

Nach dem Tod von Inge Jurk war und bin ich auch jetzt noch nicht wirklich in der Lage, mich wieder auf den normalen Alltag zu konzentrieren, denn auch ich selbst bin mir der Tatsache bewusst, dass ich ja auch mit inzwischen 70 Jahren ein ‘Ablaufdatum’ habe. Dies soll aber jetzt nicht als Ausrede gelten, dass wäre einfach zu billig. Ich kann mich nur wiederholen; es tut mir leid, so ein faules Arschloch zu sein.

Immerhin habe ich es geschafft, inzwischen wieder einen Mitbewohner zu finden, einen Hartz-Empfänger, der aus seiner Wohnung geklagt wurde. Die zwei Fliegen mit einer Klappe waren aber notwendig, denn meine finanzielle Situation wird sich auch nicht bis zum Ende meiner Tage irgendwie jemals noch verbessern, andererseits sind meine Bedürfnisse nach inzwischen 13 Jahren unter dem Banner der Hartz-Gesetze nicht gerade gewachsen und darüber bin ich ja eigentlich froh. Die Erkenntnis, dass Besitz eigentlich nur fürchterbar hemmt in geistiger Hinsicht, ist mir ja schon vor längerer Zeit gekommen. Allein, wenn ich daran denke, dass ich die Hälfe meines Lebens wie ein Hamster hinter bestimmtem Besitz her war, sollte mich eigentlich veranlassen, mir selbst stundenlang mit wachsender Begeisterung in den Arsch zu treten, nur bin ich bedauerlicherweise kein Masochist. Dann wäre es etwas einfacher.

Ich werde mich also in Kuhzunft bemühen, meine eigene Disziplin wieder auf ein Normalmaß zu treiben, denn noch habe ich den berühmten Löffel selbst nicht ab gegeben.

Nach meinem leider erzwungenen Ausstieg aus dem normalen Berufsleben, den ich ja schon mehrfach hier im FIWUS thematisiert habe sollte ich doch imstande sein, die mir selbst gestellte Aufgabe des Schreibens auch so lange zu erfüllen, bis mich der Sensenmann holt. Es wird ja nur Gehirnschmalz gefordert und noch hat sich die Produktion nicht verabschiedet.

Worum ich mich in den letzten Monaten hauptsächlich gekümmert habe hier am Computer, war WINDOWS 10, denn diese Sucht habe ich auch in 35 Jahren nicht in den Griff bekommen und habe auch nicht die Absicht, daran was zu ändern, denn auch Microsoft hat nicht auf gehört, diese Sucht zu fördern.

Inzwischen wurde die 4. Release (17133.1) ja freigegeben und Microsoft ist inzwischen wieder zu Hochform aufgelaufen, was die Entwicklung von Betriebssystemen angeht. Mit jeder Release werden die innovativer, auch wenn man es äußerlich nicht auf Anhieb als solches erkennt.

Natürlich ist nicht sofort alles nach dem vielfältigen Geschmack der betroffenen User (wird es auch in der Form niemals geben), aber immer noch kann ich behaupten, die intuitive Handhabung eines Computers macht noch immer Fortschritte und Microsoft geht immer intensiver auf die Wünsche und Forderungen der User ein. Gerade die 4. Release kann man inzwischen als das bisher beste Windows bezeichnen und hinzu kommt, dass ein Forum wie “die Deskmodder” daran einen hohen Anteil haben.

Dass WIR aber durch die derzeitige Politik des Nichtstun extrem aus Berlin behindert werden, brauche ich wohl nicht extra zu betonen, denn diese Herrschaften von unserer angeblichen Regierung sind grundsätzlich als fürchterliche DAUs (diesen Begriff bitte googeln) zu bezeichnen.

So – jetzt drehe ich die Funzel mal wieder runter und begebe ich auf die Suche nach noch wichtigeren Anlässen. Bis demnächst.

#GroKo – und die künftigen Auswirkungen … ?

Ich könnte mich ausschütten vor Lachen.

Es ist fast schon ein Ritual, wie die Gewerkschaftsvertreter ihre Tarifforderung mit dem Fachkräftemangel verbinden und dazu den Nachholbedarf gegenüber der Privatwirtschaft anführen. „Wenn die Arbeitgeber den öffentlichen Dienst nicht vor die Wand fahren wollen, können sie unsere Forderung eigentlich direkt unterschreiben“, meinte Silberbach. Ingenieure und IT-Fachkräfte, Feuerwehrleute, Pfleger und Polizisten würden überall gesucht. Und allein in der Finanzverwaltung fehlten derzeit 11 000 Kräfte. Die Modernisierung und Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung sei nicht möglich ohne das entsprechende Fachpersonal, meinte der Beamtenbundchef.

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Die Digitalisierung soll in den Rang eines “Rechtsanspruches” erhoben werden, wo hingegen das Wohnen bzw. eine Wohnung zur Miete immer noch keinen Einzug ins Grundgesetz gefunden hat.

Das Leben in der Ökonomisierung wird auf dem Altar keines Gottes geopfert, sondern der Göttlichkeit des Geldes. Dabei gibt es ja inzwischen ‘das Geld’, wie wir es einmal kannten, nämlich als Bargeld und Münzen, ja schon ziemlich lange nicht mehr. Heutzutage sind jegliche Beträge nur noch als Nullen und Einsen in Computern vorhanden. Der Bitcoin als Zocker-Währung lässt grüßen, nur dass der ‘Goldrush’ schon bei Jack London total in die Hose gegangen ist.

In dem Zitat oben werden die fehlenden Fachkräfte bejammert, aber wenn man diese mal so richtig unter die Lupe nimmt, dann kommt ganz schnell zum Vorschein, dass doch sehr viele dieser Menschen sich inzwischen mit dem sogenannten Mindestlohn auseinander setzen müssen, während ihre Bosse und Sklavenhalter sich dumm und dämlich ‘(be)verdienen’. Hier ein kleiner Ausschnitt aus den USA, denn in Deutschland ‘spricht man ja nicht über Geld (dämliches Denken).

Heute Nachmittag, während der Eröffnung der Winterolympiade kam dann die Meldung, dass Martin Schulz den Bettel hinschmeißt und nicht Außenminister werden will. Man bedenke dabei, dass ‘Mutti’ jetzt außer ihrer Belegschaft auch noch zwei hochpreisige Fremdparteiler auf dem Gewissen hat, wenn nicht sogar drei, denn noch ist Andrea Nahles ja nicht zur Vorsitzenden der SPD gewählt. Dafür muss ich ‘Mutti’ mal ausdrücklich loben für die Treffsicherheit, aber ganz sicher kann sie dabei auch nicht sein, dass sie jetzt noch mal Kanzlerin wird. Blattschuss mit Bumerang?

Ein Auszug aus dem neuen GroKo-Vertrag (ganz willkürlich, weil ich selbst dazu gehöre):

5. Seniorinnen und Senioren
Noch nie sind Menschen so gesund wie heute alt geworden. Nach dem Erwerbsleben liegt meist ein langer Lebensabschnitt mit guter Lebensqualität vor ihnen. Sie unterstützen ihre Kinder und Enkelkinder. Sie engagieren sich in Vereinen, Verbänden und Nachbarschaften.

Auf die Beiträge und Potentiale, die ältere Menschen für unsere Gesellschaft leisten, können, dürfen und wollen wir nicht verzichten. Ihre Lebenserfahrung und ihr Rat sind wichtig. Sie sollen möglichst lange gesund und aktiv bleiben, am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben und selbstbestimmt in Würde alt werden können. Dabei helfen wir auch denjenigen, die unsere besondere Unterstützung brauchen. Wir wirken Altersdiskriminierung entschieden entgegen.

 

Wir wollen die Kommunen bei der Bewältigung des demografischen Wandels nachhaltig unterstützen und die Menschen in den Mittelpunkt stellen. Die Rahmenbedingungen vor Ort wie auch auf Bundesebene wollen wir weiter verbessern und Vereinsamung entgegenwirken.

 

Das bedeutet vor allem eine gute Infrastruktur in unseren Kommunen und den Aufbau eines seniorengerechten Wohnumfelds und einer entsprechenden Nachbarschaft. Wir setzen auf einen weiteren Ausbau unterschiedlicher und ortsnaher Beratungs-, Bildungs- und Unterstützungsangebote sowie unterschiedlicher Wohnformen, um den vielfältigen Bedürfnissen und Wünschen älterer Menschen gerecht zu werden und die Selbstbestimmung im Alter zu ermöglichen. Dazu wollen wir das bewährte Programm „Demografiewerkstatt Kommune“ ausbauen. Wir wollen Hürden beim Ausbau alternativer Unterstützungs- und Wohnformen – wie z. B. bei der steuerrechtlichen Bewertung von „Wohnen für Hilfe“ beseitigen und Seniorengenossenschaften stärken.

 

Die Mehrgenerationenhäuser stellen bundesweit, besonders für den ländlichen Raum, eine unverzichtbare soziale Infrastruktur dar und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum generationenübergreifenden Dialog und zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Wir wollen sie absichern und weiter ausbauen, insbesondere im ländlichen Raum.

Wir lassen ältere Menschen bei der Digitalisierung nicht allein. Der Zugang zu digitalen Medien, die Nutzung der Potenziale der Digitalisierung und lebensbegleitendes Lernen sind für ältere Menschen eine wichtige Voraussetzung dafür, möglichst lange aktiv zu bleiben. Deshalb ist eine Weiterbildung auch im Rahmen der Digitalisierung für die Älteren unverzichtbar.

 

Wir wollen den Bundesaltenplan zusammen mit den Seniorenorganisationen weiter entwickeln und ausbauen.

 

Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Demenz und ihre Angehörigen benötigen neben guter medizinischer Versorgung vor allem soziale Anbindung. Wir werden die Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“ zusammen mit den Bundesländern, allen relevanten Akteuren und unter Einbezug von Menschen mit Demenz weiterentwickeln.

 

Der Koalitionsvertrag kann HIER runtergeladen werden

Dieses Kapitel ist so ‚ausführlich Nichtssagend‘, dass es einer Sau graust. Gerade diese Herrschaften brauchen sich ja rein ökonomisch im Alter keinerlei Sorgen zu machen. Diese Jubelarie auf das Alter möchte ich denen in Berlin stundenlang mit wachsender Begeisterung in den Hals rammen. WIR Alten sollen wohl am liebsten ganz heimlich, still und leise sozialverträglich ableben, wir sind ja doch nicht mehr digitalaffin. Mein Effenberg-Finger ist Euch gewiss.