Gastbeitrag: Oberham´s ganz eigene Sicht auf einen Herrn Mappus

Die Schokoladennikoläuse der Raubmenschen

Veröffentlicht am Juni 22, 2012by oberham

Was für ein Nikolaustags-Geschenk!“ …. Oh, er klassifiziert den Deal in seine Stiefel, die er am Vorabend „draußen vor der Türe“ abstellte, im Schutz der Nacht kam Mappuslaus und füllte diese mit Millionen aus.

Für einen Dirk Notheis sind einige Millionen mehr oder weniger eben nur ein hübscher Snack, den man mal nebenbei mitnimmt. Weiterlesen „Gastbeitrag: Oberham´s ganz eigene Sicht auf einen Herrn Mappus“

Japan – Du Bösewicht

Wie leicht man doch Niederlagen verkraften kann, man nimmt einen Schuldigen und kann sich bequem zurücklehnen. Weiterlesen „Japan – Du Bösewicht“

Mappus und die Realität

Mappus kritisiert Bundespolitik

Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus hat die „bundespolitische Stimmung“ für die Heftigkeit des Protests gegen das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ mitverantwortlich gemacht.

Bei einer weniger schwierigen Lage wäre „niemals der Humus für diesen Protest dagewesen“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Mappus zeigte sich optimistisch, die Menschen von dem Projekt zu überzeugen. Auch werde die CDU trotz eines „nicht gerade grandiosen Starts“ bei der Landtagswahl im März „40 plus x“ schaffen. Quelle: ARD-Videotext

Wenn ein Politiker Bürger und ihr Anliegen als Humus bezeichnet, möchte ich eigentlich schon nicht mehr in seinen Kopf hineinschauen, denn dann erwarte ich grausamste Deformationen.

Mappus und die Realität

Mappus kritisiert Bundespolitik

Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus hat die „bundespolitische Stimmung“ für die Heftigkeit des Protests gegen das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ mitverantwortlich gemacht.

Bei einer weniger schwierigen Lage wäre „niemals der Humus für diesen Protest dagewesen“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Mappus zeigte sich optimistisch, die Menschen von dem Projekt zu überzeugen. Auch werde die CDU trotz eines „nicht gerade grandiosen Starts“ bei der Landtagswahl im März „40 plus x“ schaffen. Quelle: ARD-Videotext

Wenn ein Politiker Bürger und ihr Anliegen als Humus bezeichnet, möchte ich eigentlich schon nicht mehr in seinen Kopf hineinschauen, denn dann erwarte ich grausamste Deformationen.

S21 – die Chronik des ersten Tages und die Medien

Stuttgart-21-Chronik

+++Gespräche enden hinter verschlossenen Türen+++

„So eine Form der Schlichtung hat es noch nie gegeben“, versprach Vermittler Heiner Geißler vorab. Die Verhandlungen zwischen Befürwortern und Gegnern des Bahnprojekts sollten komplett öffentlich sein. Ganz am Ende zog man sich aber doch noch einmal zurück. Ein Rückblick im Minutentakt. von David Böcking und Simon Schäfer

 

17:03 Beinahe hätte Geißler sein Schlusswort vergessen. „Ich schließe die Sitzung“, murmelt er. Dann springt er auf, um zur Pressekonferenz zu eilen.

17:01 „Das Fernsehen hat wahrscheinlich schon abgeschaltet“, sagt Geißler. Hat es nicht. Phoenix ist noch drauf.

16:58 Auch wenn Geißler immer wieder Wert auf die öffentliche Verhandlung legt – ganz zum Schluss verfällt er doch noch in alte Gewohnheiten: Im Anschluss an die Pressekonferenz will er mit den Verhandlungsführern beider Seiten noch einmal in einem Nebenraum sprechen – ohne Kameras.

16:57 Geißler auf der Zielgraden. „Ich glaube, wir haben es bewältigt“, sagt der Schlichter. Die Diskussion sei ganz gut gewesen, aber beim nächsten Mal müsse es noch besser werden. Kein Fachchinesisch, fordert Geißler zum wiederholten Mal. Sonst könne man sich die öffentliche Diskussion auch sparen.

Hier weiterlesen

Stuttgart 21 Schlichtung ohne Aussicht

22.10.2010, 17:54

Von Martin Kotynek, Stuttgart

Vor laufenden Kameras versucht Heiner Geißler im Streit um den Bahnhofs-Neubau zu vermitteln. Und tatsächlich: Befürworter und Gegner von Stuttgart 21 reden. Aber sie reden nicht miteinander, sondern nebeneinander her: ein Schaukampf.

Es war eine Premiere ohne Generalprobe, ein Experiment vor laufender Kamera. Heiner Geißler schlichtet live, er versucht, im Streit um Stuttgart 21 zu vermitteln. Und eines ist ihm dabei gelungen: Befürworter und Gegner reden. Zwar reden sie nicht miteinander, sondern nebeneinander her. Und sie sagen dabei auch nicht viel. Aber Vertreter beider Seiten sitzen im Rathaus an einem Tisch, sie halten zivilisierte Reden, sie zeigen Powerpoint-Folien, sie rufen Experten auf. Bedenkt man, wie gewaltsam der Konflikt noch Ende September eskaliert ist, dann ist das fast eine Sensation.

Hier weiterlesen

Schlichtung

Stuttgart muss noch üben

Das Schlichtungsgespräch zu S21 ist ein großes Experiment in Sachen Bürgerbeteiligung. Es könnte funktionieren – wenn die Fülle der Details den Bürger nicht überfordert.

© Bernd Weißbrod/dpa

Vor Beginn der Schlichtungsgespräche wird der Vermittler Heiner Geißler von Kameras umringt

Vor Beginn der Schlichtungsgespräche wird der Vermittler Heiner Geißler von Kameras umringt

Die öffentliche Schlichtung im Konflikt um Stuttgart 21 könnte ein Beispiel geben für eine neue Form politischer Beteiligung, hatte Heiner Geißler vor der im Internet und Fernsehen übertragenen Debatte gesagt. Er jedenfalls wolle „die Bürger in die Lage versetzen, jederzeit selbstständig zu denken“. Frei nach den Prinzipien der Aufklärung und des Philosophen Immanuel Kant bekämen die Zuschauer alle Fakten auf den Tisch gelegt und könnten sich dann ein eigenes Bild zum Konflikt rund um den Bahnhofsneubau machen.

Hier weiterlesen

19:00|

Schlichtung

Grüner Profi punktet gegen spröden Bahnvorstand

 

Die Technokraten der Bahn blieben blass. Gegen die wortgewandten Gegner von Stuttgart 21 konnten die Befürworter nicht viel ausrichten.

Hier weiterlesen

S21 – die Chronik des ersten Tages und die Medien

Stuttgart-21-Chronik

+++Gespräche enden hinter verschlossenen Türen+++

„So eine Form der Schlichtung hat es noch nie gegeben“, versprach Vermittler Heiner Geißler vorab. Die Verhandlungen zwischen Befürwortern und Gegnern des Bahnprojekts sollten komplett öffentlich sein. Ganz am Ende zog man sich aber doch noch einmal zurück. Ein Rückblick im Minutentakt. von David Böcking und Simon Schäfer

 

17:03 Beinahe hätte Geißler sein Schlusswort vergessen. „Ich schließe die Sitzung“, murmelt er. Dann springt er auf, um zur Pressekonferenz zu eilen.

17:01 „Das Fernsehen hat wahrscheinlich schon abgeschaltet“, sagt Geißler. Hat es nicht. Phoenix ist noch drauf.

16:58 Auch wenn Geißler immer wieder Wert auf die öffentliche Verhandlung legt – ganz zum Schluss verfällt er doch noch in alte Gewohnheiten: Im Anschluss an die Pressekonferenz will er mit den Verhandlungsführern beider Seiten noch einmal in einem Nebenraum sprechen – ohne Kameras.

16:57 Geißler auf der Zielgraden. „Ich glaube, wir haben es bewältigt“, sagt der Schlichter. Die Diskussion sei ganz gut gewesen, aber beim nächsten Mal müsse es noch besser werden. Kein Fachchinesisch, fordert Geißler zum wiederholten Mal. Sonst könne man sich die öffentliche Diskussion auch sparen.

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Stuttgart 21 Schlichtung ohne Aussicht

22.10.2010, 17:54

Von Martin Kotynek, Stuttgart

Vor laufenden Kameras versucht Heiner Geißler im Streit um den Bahnhofs-Neubau zu vermitteln. Und tatsächlich: Befürworter und Gegner von Stuttgart 21 reden. Aber sie reden nicht miteinander, sondern nebeneinander her: ein Schaukampf.

Es war eine Premiere ohne Generalprobe, ein Experiment vor laufender Kamera. Heiner Geißler schlichtet live, er versucht, im Streit um Stuttgart 21 zu vermitteln. Und eines ist ihm dabei gelungen: Befürworter und Gegner reden. Zwar reden sie nicht miteinander, sondern nebeneinander her. Und sie sagen dabei auch nicht viel. Aber Vertreter beider Seiten sitzen im Rathaus an einem Tisch, sie halten zivilisierte Reden, sie zeigen Powerpoint-Folien, sie rufen Experten auf. Bedenkt man, wie gewaltsam der Konflikt noch Ende September eskaliert ist, dann ist das fast eine Sensation.

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Schlichtung

Stuttgart muss noch üben

Das Schlichtungsgespräch zu S21 ist ein großes Experiment in Sachen Bürgerbeteiligung. Es könnte funktionieren – wenn die Fülle der Details den Bürger nicht überfordert.

© Bernd Weißbrod/dpa

Vor Beginn der Schlichtungsgespräche wird der Vermittler Heiner Geißler von Kameras umringt

Vor Beginn der Schlichtungsgespräche wird der Vermittler Heiner Geißler von Kameras umringt

Die öffentliche Schlichtung im Konflikt um Stuttgart 21 könnte ein Beispiel geben für eine neue Form politischer Beteiligung, hatte Heiner Geißler vor der im Internet und Fernsehen übertragenen Debatte gesagt. Er jedenfalls wolle „die Bürger in die Lage versetzen, jederzeit selbstständig zu denken“. Frei nach den Prinzipien der Aufklärung und des Philosophen Immanuel Kant bekämen die Zuschauer alle Fakten auf den Tisch gelegt und könnten sich dann ein eigenes Bild zum Konflikt rund um den Bahnhofsneubau machen.

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19:00|

Schlichtung

Grüner Profi punktet gegen spröden Bahnvorstand

 

Die Technokraten der Bahn blieben blass. Gegen die wortgewandten Gegner von Stuttgart 21 konnten die Befürworter nicht viel ausrichten.

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