NEIN – Wir essen DIESE Suppe nicht

Wer sich in irgend einer Art an diese Worte im Titel erinnert, weiß auch, wie die Original-Geschichte ausgeht. Wenn jetzt die Schwarz-Gelbe Koalition plötzlich??? erkannt hat, dass dieses Verweigern der Nahrungsaufnahme (gemeint ist natürlich der Branchenübergreifende Mindestlohn) eigentlich nur zum Tod oder besser gesagt, zur Nichtwiederwahl führt, wird sich natürlich sehr intensiv fragen, woher dieser plötzliche Meinungsumschwung kommt. Wirkliche Einsicht steckt nämlich meiner Meinung nach nicht dahinter, sondern eigentlich nur pure Panik. Die Bundestagswahl 2013 rückt immer näher und die stetigen miesen Umfrageergebnisse lassen logischerweise keine andere Alternative mehr zu. Auweia, etwas sieht plötzlich nicht mehr alternativlos aus, ein ganzes Weltbild gerät aus den konservativen Fugen und diese Welt ist doch keine Scheibe? Jetzt fehlt nur noch, dass der Papst Kondome heilig spricht, dann könnten sich die Irrenanstalten ganz schnell mit Politikern füllen, denn so etwas werden einige verbohrte Hirne bestimmt nicht aushalten.

Der wichtige Rest steht hier: (…)

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‘Vorbildliche’ Politik?

Vorbilder sind die Politik-Vereine, auch Parteien genannt, in Berlin und wer sich an solchen Vorbildern orientiert, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn in einer Demokratie das sogenannte Volk ab einem gewissen Zeitpunkt die Lust an Politik verliert und zum Beispiel nicht mehr wählen geht. Aber dies ist es ja nicht allein der Grund, warum in der politischen Landschaft der Raubbau immer sichtbarer wird durch eine Un-Kultur aus Gier und Egoismus.

Der wichtige Rest steht hier: (…)

Arbeitslos und abgestempelt

 

Es braucht nicht gesagt zu werden, daß eine Kultur, welche eine so große Zahl von Teilnehmern unbefriedigt läßt und zur Auflehnung treibt, weder Aussicht hat, sich dauernd zu erhalten, noch es verdient. ~ Sigmund Freud

 

Ja, ich kann Vermittler/Fallmanager, oder wie auch immer sie sich nennen, des Arbeitsamts/Jobcenters/der Sozialagentur verstehen. Es ist sicherlich schwierig eine passende Stelle für einen Arbeitssuchenden zu finden, besonders wenn man nicht nur einen sondern hunderte davon zu bewältigen hat. Woher soll man wissen wer wo genau hinpasst? Zudem kennt man die Leute und ihre Fähigkeiten und Kenntnisse ja auch meist wohl nur oberflächlich. Und ja, es ist bestimmt eine undankbare Arbeit. Aber meine Güte, für die Menschen auf der anderen Seite des Bürotisches geht es nicht darum, wo sie ihren nächsten Sommerurlaub verbringen! Sie wollen und müsse sich ihren Lebensunterhalt verdienen und es geht um ihren weiteren Lebensweg!
Und so treibt der Arbeitssuchende unsicher dahin, irgendwo zwischen „Sie müssen doch selbst am Besten wissen, was Sie machen wollen“ und „Man kann sich seine Stelle heutzutage halt nicht mehr aussuchen“. Ja, was stimmt denn nun? Das sind nämlich zwei völlig gegensätzliche Argumente. Stimmt ersteres, so wäre es hilfreich einen „Berater“ zu haben, der sich auf dem Arbeitsmarkt auskennt bzw. einen Überblick hat und sagen kann, welche Stellen für jemanden mit den gegebenen Kenntnissen und Fähigkeiten passend und verfügbar wären. Trifft das zweite Argument zu, so wäre ein „Vermittler“ hilfreich, der die für eine Stelle passenden Kandidaten „herausfiltern“ und an die entsprechenden Arbeitgeber verweisen kann. Irgendwie scheint mir aber weder das eine noch das andere so wirklich der Fall zu sein.
Und was können schon die Vermittler/Fallmanager dafür, wenn der Fachkräftemangel einen als Fachkraft irgendwie trotzdem nicht betrifft und es nun mal nicht genug Stellen gibt? Gibt es die nicht? Und kann man die Arbeitswilligen ohne Job nicht zu den gesuchten Fachkräften weiterbilden oder umschulen?
In dem Moment, indem es nicht genügend Stellen für alle erwerbsfähigen, arbeitswilligen Menschen gibt, wird der Arbeitsmarkt zur Lotterie. Einige werden dann einen Gewinn ziehen während andere, die kein Gewinnerlos ziehen, auf der Strecke bleiben.
Hier hat das Ganze aber nichts mehr mit Leistung und Willen zu tun und die Verlierer dieses Spiels dürfen nicht als asozial und unwillig abgestempelt und gebrandmarkt werden. Ganz im Gegenteil, sie verdienen die besondere Unterstützung derer, die das Glück (und eben nur Glück) hatten, ein Gewinnerlos zu ziehen.

Existenzminimum – Menschenwürdig?

Die Worte “menschenwürdig” oder “Menschenwürde” kommen im Urteil des Bundesverfassungsgericht zu Hartz IV wohl ziemlich häufig vor, werden aber vom Gesetzgeber aus haushaltspolitischen Gründen einfach ignoriert. Das Gleiche gilt für die Renten-Grundsicherung. Sind unsere Politiker einfach nur Legastheniker? Wie verhält sich dies mit einem christlichen Weltbild, dass zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit angeführt wird? Weiterlesen „Existenzminimum – Menschenwürdig?“

Gestrichen voll

Das politische Berlin und natürlich die Regierungskoalition werden langsam immer nervöser, der Regierung gefällt das Volk nicht mehr und das Volk hat von der Regierung die Schnauze gestrichen voll. In den Medien ist die Ära Merkel schon abgehakt.

19.10.2010, 11:58

Streit um Bahnhofsumbau

De Maizière lästert über Stuttgarts „begüterte Eltern“

 

Der Bundesinnenminister ist eigentlich für moderate Töne bekannt. Doch angesicht minderjähriger Demonstranten gegen das umstrittene Bauprojekt in Stuttgart platzte ihm der Kragen. Die Bundesjustizministerin sieht auch Forderungen nach einem Volksentscheid kritisch.

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Überall in den sog. politischen Zirkeln wird rotiert, keine Partei kann sich sicher sein, nicht als nächste von den Bürgern aufs Korn genommen zu werden. Dabei macht der ‘normale’ Bürger nichts anderes, als einfach mal genauer hinzusehen und auch unbequem nachzufragen. Aber die Parteien wurschteln weiter wie gehabt, ein echtes Nachdenken hat dort noch nicht eingesetzt. Es ist ja seit Jahrzehnten alles bestens gelaufen, bis halt Gas-Gerd kam. Mit dem hat die Erosion der Parteien und natürlich in erster Linie der SPD eingesetzt.

Während der Zeit der großen Koalition waren die Bürger und Wähler noch einigermaßen ruhig zu halten, denn sie wähnten sich durch die beiden größten Parteien noch in Sicherheit. Doch nach der Wahl kam Guido und die ‘römische Dekadenz’ und dies brachte das berühmte Fass zum überlaufen. Als dann die Klientel-Politik von Schwarz-Gelb sich immer mehr ausbreitete, war der Wendepunkt erreicht. Wie war das noch mit den Geistern, die gerufen wurden?

Krawatte schlägt Gerechtigkeit

VW-Korruptionsaffäre
Lustreisen und ein Lamborghini

21.09.2010, 15:50 2010-09-21 15:50:04

Verurteilung der letzten Schlüsselfigur im VW-Skandal: Die Strafe für den ehemaligen Skoda-Personalvorstand Helmuth Schuster fällt milder aus als vorgesehen.

Bestechlichkeit, Untreue und Beihilfe zum Betrug: Der Ex-Skoda Personalvorstand Helmuth Schuster ist als letzte zentrale Figur für seine Verwicklung in den VW-Korruptionsskandal verurteilt worden. Fünf Jahre nach Bekanntwerden der Schmiergeldzahlungen und Lustreisen hat das Amtsgericht Wolfsburg Schuster zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Zudem muss er 15.000 Euro zahlen.

Helmuth Schuster, der Ex-Skoda Personalvorstand, wurde wegen seiner Verwicklung in den VW-Korruptionsskandal verurteilt. Bild vergrößern

Helmuth Schuster, der Ex-Skoda Personalvorstand, wurde wegen seiner Verwicklung in den VW-Korruptionsskandal verurteilt. (© AP)

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Und wieder hat die Justiz ‘gnadenlos’ zugeschlagen. Auch wenn die Urteile zum großen Teil aufgehoben wurden bei Frikadellen und Kassenbon, sind die Urteile zuerst mal gefallen und die fielen nicht gerade zimperlich aus. Bei ‘Nieten in Nadelstreifen’ ist die Justiz taub, stumm und blind. Wann bekommen ‘diese Kerle’ endlich die richtige Quittung?

Justitia ist niemals blind

Sind sie nur dumm oder sind sie kriminell, oder sind sie vielleicht sogar beides?

320 Millionen für Lehman

Die berühmteste Überweisung

Vor zwei Jahren überwies die KfW 320 Millionen Euro an die insolvente Bank Lehman, dabei taumelte die amerikanische Investmentbank schon wochenlang. Die KfW verschlief das. Um 8.55 Uhr war es soweit. Das Protokoll dieser Tage ist ein Wirtschaftskrimi.

Hier der komplette Beitrag

Dazu passt ein Artikel aus dem Freitag wie Arsch auf Eimer.

Hier der Beitrag aus DER FREITAG