Geldmacht und Dummheit schließen sich nicht aus

Warum passen Nachrichten über Josef Ackermann und arbeitslose Hausbesitzer so gut zusammen? Wenn Sie beide Beiträge gelesen haben, sollten Sie sich schon ein Urteil bilden können.

Sieht man sich auch noch die Kriterien an, mit denen eine Bank in Bezug auf das obere Management wie die Deutsche Bank zu kämpfen hat, dann wundert es mich überhaupt, dass die dort auch noch mit Geld zu tun haben. Primadonnen wirken bei diesen ‘Herrschaften’ wie absolut jungfräuliche Nonnen. Und was die Arbeitnehmervertreter dort vertreten, ist mir eigentlich noch schleierhafter, denn der kleine “Schalterfuzzy” kann damit nicht gemeint sein. Aber in der Belle-Etage der Geldmacht wird im Endeffekt auch nur mit Wasser gekocht, auch wenn es halt von den Gletschern des Himalaya eingeflogen wird.

Der wichtige Rest steht hier: (…)

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Grandios gescheitert

Oh Felix Austria, ich gehe freiwillig wieder, so schnell mich meine Füße tragen.

Vier Wochen, zwei Österreicher mit mir auf engstem Raum und Rassismus und Diskriminierung in vielen Aussagen können schon ganz schön nachdenklich machen. Dabei war ich zu Beginn dieses neuen Abschnittes meines Lebens noch voller Enthusiasmus, die Aussicht auf einen Neuanfang, wenn auch mit 63, war wie eine Droge in meine Blutbahn geschossen.

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Der Mensch allein ist niemals das Maß aller Dinge

Bin ich schon LINKS, wenn ich Missstände aufzeige?

Bin ich ROT, weil ich mir den Mund oder die Tastatur nicht verbieten lasse?

Hier im Blog weiß ich nur eins, wir sind bunt. Und zwar in allen Schattierungen, außer BRAUN – KACKBRAUN ist hier keiner, den ich ‘kenne’.

Und sollte hier irgend jemand einer Partei angehören, dann ist das Privatsache, interessiert nicht, genau so wenig wie die Konfession oder das Geschlecht oder auch sonstige ‘Neigungen’.

Wer hier mitmacht, ist mit den ‘Zuständen’ in dieser Republik in vielerlei Weise nicht einverstanden und ich denke, so viele Schubladen kann man gar nicht überblicken, in die versucht wird, mich zu stecken.

Als ich z.B. vor längerer Zeit in meinem Blog über die schlechter werdenden Arbeits- und Einkommensbedingungen von Hebammen schrieb, wollte ich nur Aufklären. Dann kam die Petition, ich unterschrieb und last but not least, sie haben einen Erfolg errungen, nicht wegen mir, aber trotzdem fühlte ich mich gut. Bin ich deshalb ein Querulant? Dann bin ich es gerne.

Oder wenn jemand mit Problemen mich wegen Hartz IV anspricht, soll ich ihn/sie abweisen? Im Gegenteil, diese Gesetzgebung und ihre Befürworter müssen fast bis aufs Blut bekämpft werden. Wohlgemerkt fast. Dagegen werde ich immer schreiben, denn mit MENSCHENWÜRDE hat das alles nichts mehr zu tun, auch wenn dieses Wort, das auch im Februar-Urteil des BVG vorkommt, für eine bestimmte Gesellschaftsschicht keinerlei Bedeutung mehr hat. Für diese Schicht hat das Wort HABEN inzwischen die Menschenwürde schon lange abgelöst.

Nur hat das Wort HABEN gerade mal den Zeitwert des Lebens, Menschenwürde hat Ewigkeitsgehalt. Wer dies verneint, kann niemals mein Freund sein und ich werde seine Einstellung mit allen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, bekämpfen. Und da bin ich mir sicher, die anderen Autoren hier denken ähnlich.

Als ich zum ersten mal die nachfolgenden Worte vom alten Dürrenmatt gelesen hab, wusste ich, jetzt musst du dein Wort laut rausschreien:

Zitat Friedrich Dürrenmatt, Schriftsteller

… Niemand vermag grausamer zu sein als jene, die im Namen der Wahrheit handeln. …

Nicht nur Gott, auch der Glaube an sich ist unbeweisbar.

Nicht einmal der Papst kann beweisen, dass er glaubt, woran zu glauben er vorgibt.

Darum gibt es für mich nichts Unanständigeres als christliche Parteien: Mit dem, was man nicht beweisen kann, dass man es ist, darf nicht politisch operiert werden. …

Nicht nur gegen ‘christlich-konservative’ Gruppierungen, zu denen auch Parteien zählen, schreibe ich, sondern gegen jede Art der Unterdrückung durch den Menschen.

Seid Euch niemals sicher, wenn irgendein Anlass besteht, werdet IHR hier ‘aufzutauchen’.

Körperverletzung – der Staat als Täter

Hartz IV: Diskriminierung macht krank

Fühlen sich Menschen ausgegrenzt und benachteiligt, leidet Körper und Psyche darunter. Eine neue Studie zeigt, wie sich Menschen fühlen, wenn sie Diskriminiert werden.

Hartz IV: Gefühlte Diskriminierung macht krank.
Forscher der Universität Leipzig haben in einer aktuellen Studie festgestellt, dass Menschen die unter Diskriminierung leiden, psychisch und körperlich darunter leiden.

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Nicht nur Polizeiknüppel und Wasserwerfer können schwerste körperliche Schäden verursachen. Die psychischen Schäden sind auch viel langwieriger und schwerer zu behandeln.

Hier als Update noch ein Interview:

Jenaer Soziologin interviewte Langzeitarbeitslose zum Leben mit Hartz IV

  • Dr. Karin Scherschel arbeitet am Sonderforschungsbereich und Soziologie-Lehrstuhl der Uni Jena. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten befragte sie auch Langzeitarbeitslose zum Leben mit Hartz IV. Foto: Thomas Lohnes/dapd

Dr. Karin Scherschel, Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich und Soziologie-Lehrstuhl der Uni Jena, interviewte auch im Kyffhäuserkreis Hartz-IV-Empfänger.

Frau, Dr. Scherschel, warum wurden Langzeitarbeitslose in ganz Thüringen und dem Kyffhäuserkreis von Ihnen befragt?

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