Freies in Wort und Schrift

Lesen gefährdet die Dummheit

Archiv für das Schlagwort “Arbeitsmarkt”

Die PIRATEN suchen IT-Mitarbeiter

Sie haben seit heute eine Stellenausschreibung online gestellt und ich war mal so frei und habe mich darauf beworben, obgleich ich mir keinerlei Chancen ausrechne, denn dafür gibt es einfach zu viele Argumente gegen eine Einstellung von solch einem ‘Typen’ wie mir.

Hier meine sogenannte ‘Bewerbung’, welche bisher noch nicht als Antwort freigeschaltet ist:

Auch wenn ich persönlich keine Chance mehr auf solch eine ‘Stelle’ habe, kann ich immerhin mit 30 Jahren am Computer und davon 10 Jahre als Freelancer im Support dienen.

Wer jetzt aber eine Bewerbung im klassischen Stil von mir erwartet, dem muss ich leider eine klare Absage erteilen, denn so etwas habe ich in meinem ganzen Berufsleben (20 Jahre bei Film und Fernsehen und 10 Jahre in der IT) niemals gebraucht, die Praxis war auch gleichzeitig meine Bewerbung. Andererseits bin ich, wie die wenigsten Menschen mit Berufserfahrung, nicht die EierlegendeWollMilchSau, wie sie immer wieder in Stellenanzeigen gesucht werden.

Der steht hier: (…)

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Angedachte Rentenreform – Beschiss hoch drei

Schon wieder soll, nach Haushaltslage, eine Reform auf den Weg gebracht werden, die gleich schon so kompliziert angesetzt ist, damit ja nur niemand den Beschiss auf den ersten Blick erkennt. Jetzt werden WIR Alten sogar von einem sogenannten ‘Experten’ unter dem Oberbegriff WUTBÜRGER als notorische Nörgler abqualifiziert. Hiermit möchte ich mich im Namen aller für dieses ‘Prädikat’ bedanken.

Da ich als Beispiel erst einmal nur mich selbst hernehmen kann, werde ich an meinem eigenen Beispiel diesen Betrug versuchen aufzuzeigen.

Der wichtige Rest steht hier: (…)

‘Saugen’ wir aus €uro-Krisenstaaten Fachkräfte ab?

Die Wirtschaft läuft in Deutschland auf Hochtouren, wir leiden angeblich an Fachkräftemangel, besonders bei den Hochqualifizierten und haben doch immer noch ein großes Potential an Hartz IV-Empfängern, bei denen ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass dies alles nur noch Hilfsarbeiter sind.

Der wichtige Rest steht hier: (…)

AlterKnacker`s Presseschau Nr.39

Bin Laden, Kachelmann, von und zu Guttenberg, NIX IS, wie man nun mal in Bayern sagt, ich denke mal, es gibt wichtigere Themen, auch wenn man heute schon ziemlich suchen muss.

Heute machen es mir die etablierten Medien aber auch wirklich schwer, denn Japan und Fukushima sind inzwischen wieder weit weg im Osten unseres Globus und nach den quasi gewonnenen Grünen-Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat Berlin, also die Bundespolitik inzwischen ziemlich abgebaut, was die Aufmerksamkeit angeht.

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Die Angst sitzt tief in den Knochen

Sie sind hochgebildet und doch arbeitslos. Sie gehören eigentlich zur Elite dieses Landes und landen doch im Stigma Hartz IV. Ihr Burn-Out beginnt mit der Exmatrikulation und ihr restlicher Lebensweg ist von dieser Ungerechtigkeit vorgezeichnet. Ein ‚freie‘ Berufswahl, wie im Grundgesetz garantiert, ist mit der Einführung der Hartz-Gesetze ad acta gelegt worden.

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Arbeitslos und abgestempelt

 

Es braucht nicht gesagt zu werden, daß eine Kultur, welche eine so große Zahl von Teilnehmern unbefriedigt läßt und zur Auflehnung treibt, weder Aussicht hat, sich dauernd zu erhalten, noch es verdient. ~ Sigmund Freud

 

Ja, ich kann Vermittler/Fallmanager, oder wie auch immer sie sich nennen, des Arbeitsamts/Jobcenters/der Sozialagentur verstehen. Es ist sicherlich schwierig eine passende Stelle für einen Arbeitssuchenden zu finden, besonders wenn man nicht nur einen sondern hunderte davon zu bewältigen hat. Woher soll man wissen wer wo genau hinpasst? Zudem kennt man die Leute und ihre Fähigkeiten und Kenntnisse ja auch meist wohl nur oberflächlich. Und ja, es ist bestimmt eine undankbare Arbeit. Aber meine Güte, für die Menschen auf der anderen Seite des Bürotisches geht es nicht darum, wo sie ihren nächsten Sommerurlaub verbringen! Sie wollen und müsse sich ihren Lebensunterhalt verdienen und es geht um ihren weiteren Lebensweg!
Und so treibt der Arbeitssuchende unsicher dahin, irgendwo zwischen „Sie müssen doch selbst am Besten wissen, was Sie machen wollen“ und „Man kann sich seine Stelle heutzutage halt nicht mehr aussuchen“. Ja, was stimmt denn nun? Das sind nämlich zwei völlig gegensätzliche Argumente. Stimmt ersteres, so wäre es hilfreich einen „Berater“ zu haben, der sich auf dem Arbeitsmarkt auskennt bzw. einen Überblick hat und sagen kann, welche Stellen für jemanden mit den gegebenen Kenntnissen und Fähigkeiten passend und verfügbar wären. Trifft das zweite Argument zu, so wäre ein „Vermittler“ hilfreich, der die für eine Stelle passenden Kandidaten „herausfiltern“ und an die entsprechenden Arbeitgeber verweisen kann. Irgendwie scheint mir aber weder das eine noch das andere so wirklich der Fall zu sein.
Und was können schon die Vermittler/Fallmanager dafür, wenn der Fachkräftemangel einen als Fachkraft irgendwie trotzdem nicht betrifft und es nun mal nicht genug Stellen gibt? Gibt es die nicht? Und kann man die Arbeitswilligen ohne Job nicht zu den gesuchten Fachkräften weiterbilden oder umschulen?
In dem Moment, indem es nicht genügend Stellen für alle erwerbsfähigen, arbeitswilligen Menschen gibt, wird der Arbeitsmarkt zur Lotterie. Einige werden dann einen Gewinn ziehen während andere, die kein Gewinnerlos ziehen, auf der Strecke bleiben.
Hier hat das Ganze aber nichts mehr mit Leistung und Willen zu tun und die Verlierer dieses Spiels dürfen nicht als asozial und unwillig abgestempelt und gebrandmarkt werden. Ganz im Gegenteil, sie verdienen die besondere Unterstützung derer, die das Glück (und eben nur Glück) hatten, ein Gewinnerlos zu ziehen.

Christlich bedeutet wohl "beute deinen Nächsten aus"?

Sie treten in der Maske der Biedermänner auf mit einem ‚Halleluja‘ auf den Lippen wie auch diese Parteien, die das große C im Namen führen. Genau diese Damen und Herren sollten verpflichtet werden, jeden Tag dieses Dürrenmatt-Zitat aufzusagen.

Ein echter Ungeist hat sich über dieses Land gelegt mit Ausbeutern und Abzockern, die sich auch noch Gewerkschaften nennen und dem ‚altehrwürdigen‘ DGB sind im ‚heißen‘ Herbst einfach die Zündhölzer ausgegangen.

Arbeitsgerichtsurteil

Ein Rückschlag für Lohnausbeuter

Das Urteil der Bundesarbeitsrichter zur Zeitarbeit ist ein Sieg für die großen Gewerkschaften. Nun müssen sie den Leiharbeitern beispringen.

Es ist eine Entscheidung, die für mehr Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt sorgen wird: Das Bundesarbeitsgericht hat die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) für nicht tariffähig erklärt. Im Klartext heißt das: Die Pseudogewerkschaft hätte niemals für Hunderttausende Leih- und Zeitarbeiter Tarifverträge mit Dumpinglöhnen abschließen dürfen.

Quelle: Hier weiterlesen

Leider geht es schon lange nicht mehr fair zu in der Arbeitswelt, es ist nur immer wieder erstaunlich, wie mies sich die deutschen Arbeitnehmer auf Dauer behandeln lassen. Der ‚Untertan‘ hat in diesem Land noch lange nicht ausgedient.

Ein-Euro-Sklaverei

Der Bundesrechnungshof weist in einem Bericht auf Mängel im Hartz-IV-System hin.

In ihrer Untersuchung heben die Kontrolleure vor allem zwei Mängel hervor: Bei mehr als der Hälfte der geprüften Fälle fehlten die Voraussetzungen für eine staatliche Förderung. Entweder weil es sich bei den Arbeiten nicht – wie vorgeschrieben – um eine zusätzliche Tätigkeit im Interesse der Allgemeinheit handelte. Oder aber weil so ungeförderten Unternehmen Konkurrenz gemacht wurde. Die Prüfer führen dafür zahlreiche Beispiele auf: So wurden Langzeitarbeitslose unter anderem dafür eingesetzt, illegalen Müll zu beseitigen, beim Umzug eines städtischen Bauhofs zu helfen oder Nasszellen in einem Altenheim zu reinigen. Außerdem wird in dem Bericht kritisiert, dass Jobcenter nach wie vor „meist wahllos Arbeitsgelegenheiten“ zuwiesen, ohne die Hilfsbedürftigen weiter zu beraten und individuelle Ziele für die Teilnahme festzulegen.

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Ich möchte – völlig zusammenhanglos natürlich – an dieser Stelle einmal Wikipedias Definition zu „Sklaverei“ einfügen:

Völlige rechtliche und wirtschaftliche Abhängigkeit des Sklaven als Eigentum eines Sklavenhalters.

Weiterführend nun noch die Definition zu „Sklave“:

Unfreier, entrechteter Mensch.

Wikipedia hat dann noch diesen Satz zur Einleitung:

Sklaverei ist der Zustand, in dem Menschen als Eigentum anderer behandelt werden, um Zugriff auf ihre Arbeitskraft zu erlangen. In vielen Sklaven haltenden Gesellschaften bildeten Sklavenarbeit und Sklavenhandel einen wichtigen Wirtschaftsfaktor.

Es gibt jetzt noch viele schöne Definitionen von „Eigentum“, die ich gerne mit den Rechten und Pflichten eines Hartzv-IV-Empfängers vergleichen würde. Zudem würde ich das Ganze dann auch gern noch mit Leibeigenschaft vergleichen. Aber dazu fehlt mir gerade die Zeit. Vielleicht führe ich dies heute Nachmittag fort. Vorläufig schließe ich mit einem Zitat aus einem 1975 für die UNO in Auftrag gegebenen Bericht über die Sklaverei:

Es wird die Meinung geäußert, dass eine Definition der Sklaverei alle Formen menschlicher Behandlung beinhalten müsste, die auf eine Ausbeutung der Arbeitskraft hinzielen. Einer anderen Meinung zufolge müsste die Definition alle Institutionen und Praktiken mit einschließen, die das Individuum durch die Einschränkung seiner Freiheit in großes Unglück stürzen und seine Handlungsmöglichkeiten stark beeinträchtigen.

Man ist sich grundsätzlich einig, dass die Definition dehnbar sein muss, damit sie jeder neuen Form von Sklaverei, die in Zukunft möglicherweise auftritt, gerecht werden kann, sowie um die Reichweite der Untersuchungen aller ihrer möglichen Formen nicht zu beschränken.

Quelle

Entwarnung – und die ‘dicken’ Backen der Wirtschaft

Seit wann haben wir ‘Fachkräfte’-Mangel? Achja, seit Sarrazin sein Büchlein veröffentlicht hat, oder war es schon früher abzusehen? Zahlen lügen ja bekanntlich nicht, oder doch? Ich zum Beispiel bin ja kein Guru, muss also dass Glauben, was die Medien mir so täglich an Nachrichten ‘verpassen’. Früher haben sich Journalisten wenigstens noch bemüht und selbst recherchiert und auch dabei gerechnet. “Vertan, vertan sprach der Hahn, als er von der Wurzelbürste stieg”. Weiterlesen…

Isolation und Ausgrenzung

Genau dies hat die Politik in der Hartz IV-Problematik zu verantworten.

Noch vor 20 Jahren war ein Arbeitsloser ein Arbeitsloser. Er wurde in 90% der Fälle nicht stigmatisiert, denn die wirklich Faulen waren meist in der Sozialhilfe und selbst die wurden eigentlich geduldet. Eine normal veranlagte Gesellschaft kann und muss dies aushalten können. Doch diese Gesellschaft wurde von der Politik radikal verändert. Daran hat schon Kohl eisern gearbeitet und Gas-Gerd hat sein Werk akribisch fortgesetzt. Gib dem Volk ein Feindbild und es übersieht die anderen Sauereien, die mit ihm angestellt werden. Weiterlesen…

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