Freies in Wort und Schrift

Lesen gefährdet die Dummheit

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Sparen mit Griechenland und Dichter lächerlich machen.

Sparen, und die Menschlichkeit hat abdanken müssen,
sie war zu teuer.

Sparen – und die anderen Länder sagen, dass
die Zustände für Migranten keinem Standard entsprechen.
Doch Standard ist teuer, kostet nicht vorhandene Euros
in einem Europa, das abgesichert werden muss –
mehr und mehr, gegen aussen –
gegen die anderen in der Welt.
Also verlangen die anderen mehr Absicherung der Grenzen
von Griechenland.
Sparen – und das Absichern der Grenzen ist zu teuer,
das Absaufen lassen der andümpelnden Flüchtlinge
kostet echt Geld…

Unmenschlichkeit ist auch nicht immer eine wohlfeile
und billige Lösung. Allerdings ist sie langfristig gesehen
billiger als Menschlichkeit und Mitgefühl.
Sparen – und Grausamkeiten zulassen, Versklavung offenen
Auges einrichten – wissen darum und behaupten, es sei nicht
wahr, aber notwendig.

„Was gehen uns die anderen an? – Jeder ist seines Glückes
Schmied. – Wir halten uns heraus, dann kommen wir in nichts
hinein. Wir haben uns das verdient, wo es uns noch gut geht.
Da kann man nichts machen, es gibt immer oben und unten,
Gutes und Schlechtes. Gott hat es so gewollt…“ Die üblichen
Redensarten ablassen, und das war es dann.

Nur ein Dichter dichtet wieder und wird verdammt, wegen seiner
Vergangenheit, die eine der vielen wäre, wenn die Menschen
wahrhaftiger mit sich selber umgehen würden. Verdammt, weil er
versucht, den Finger in heutige Wunden zu legen, die gerne mit
bunten Pflästerchen aus angeblicher Hilfe und Lobhudelei verdeckt
werden sollen.
Während der Dichter versucht, den Zwangsfaschisten von damals,
den verschwiegenen Zyniker in Anteilnahme zu verwandeln, wobei
er etwas Farbe von den Pflästerchen angekratzt hat – wollen andere,
dass er wieder schweigt. Wenigstens soll er lächerlich gemacht werden,
alt genug ist er, schwurbelig schreibt er, Tabuthemen berührt er.

Warum geht er damit nicht in die Spielwiesen im Internet – in die
abgezirkelt vorbereiteten Laufställchen sozialer Medienangebote, wo
er unter Gleichgesinnten wohlabgeschirmt keinen öffentlichen
Wirbel verursachen würde?
Nein, das Unbequeme, egal unter welchem Namen, wird einfach
abgetan, preisgegeben, das will man ernsthaft nicht haben. Es macht
den angesagten Aufschwung lächerlich, und entlarvt die ewigen
Sonntagsmahnungen in Bezug auf die Menschenrechte hin zur
Kabarettnummer.
Lächerlich aber darf der Dichter sein, Politiker und
ihre angesagten Unmenschlichkeiten verwahren sich gegen eine
solche Zumutung.

Wo der wählende Bürger nur noch als lästiges Hindernis für die
lukrativen Vorhaben gilt, hat ein Dichter auch fast keine Chance
mehr. Poesie wird verboten, Liebe ist schon fast abgeschafft,
Freundschaft ist virtuell und selbstbezogen, Mitmenschlichkeit
ist im Untergrund, die Menschenrechte sind auf der Flucht vor der
Verlogenheit ihrer Beschwörungen. Was für eine Welt ! – Da ist fast kein Raum mehr für Dichter.

Und doch! – Wie Löwenzahn zwischen bröckelndem Beton kämpfen
sich Poeme hervor, bricht sich Poesie mühsam aus harter Seelenkrume
und stützt sich mit dünnen krallenden Versen wie Efeu an der Hauswand.
Armes Deutschland, wenn es das wieder niederreden und zertreten will.
Zu allen Zeiten waren es die Leidenden, die Beschädigten, die Zerrissenen
und Zweifelnden, die innerlich Heimatlosen, die Verfemten, die oft in
ihren Schriften einen Weg des Ausdrucks für das suchten, was in ihnen
emporquoll aus der Tiefe ihres Denkens.
Die Anderen aber, sie wollen nichts merken, nichts spüren, nichts wissen,
und versuchen, alles auszulöschen, was diesem Nichts im Wege ist.

Und wir?
Wollen wir wieder einmal dabei mitmachen?

http://diefreiheitsliebe.de/antirassismusantifaschismus/30-lager-fur-die-illegalen-einwanderer

http://www.welt.de/newsticker/news3/article106381093/CDU-Politiker-Krichbaum-Guenter-Grass-nicht-mehr-so-ernst-nehmen.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article2288888/Guenter-Grass-laesst-Griechenland-Gedicht-unkommentiert.html

 

Das böse Wort: …bankrott…

Obamas Berater warnt vor Bankrott der USA

Ein Top-Wirtschaftsberater von US-Präsident Barack Obama sieht die Zukunft düster: Er warnt vor einer drohenden Zahlungsunfähigkeit seines Landes.

Artikel lesen:

http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Obamas-Berater-warnt-vor-Bankrott-der-USA/story/15022030

 


…und Gottes Segen wünschte die Kanzlerin



http://www.querdenkerforum.de/forum/showthread.php?tid=3238

 

Iron Eaters – Eisenfresser

! Wer sich keine 85 min für diesen Film freihnehmen kann, sollte garnicht erst anfangen zu gucken….
Inhalt:
Die jährliche Hungersnot zwingt die Bauern, ihre Heimat im Norden Bangladeschs zu verlassen, um als Saisonarbeiter auf den Schiffsabwrack-Werften im Süden des Landes anzuheuern. An den Stränden von Chittagong zerlegen sie von Hand ausgemusterte Tanker und Containerschiffe aus den Industrieländern.

Regisseur Shaheen Dill-Riaz konfrontiert uns in seinem Dokumentarfilm mit einem ausgeklügelten System von Ausbeutung und Abhängigkeit. Gerade diejenigen, die die gefährlichsten und härtesten Arbeiten erledigen, geraten in eine ausweglose Schuldenfalle, der nur die wenigsten entkommen können.
Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen und wurde auf vielen internationalen Festivals gezeigt, u. a in Paris, Tel Aviv und in Nepal.
Regie: Shaheen Dill-Riaz
Produktionsfirma: Lemme Film GmbH (Hamburg)
Verleih: Aries Images (Hamburg)
© Aries Images
GRIMME AWARD 2010 in the category Information & Culture
NEW BERLIN FILM AWARD 2008 – Best Documentary
Int. Documentary Film Festival Tel Aviv 2008 – Best Documentary
ONE WORLD AWARD NRW 2007
22nd Int. Documentary Filmfestival Munich, 2007
GRAND PRIX 2007 – Festival Int. Du Film D’Enviornnement, Paris
1st Prize – Film Festival South Asia in Katmandu

Was wäret Ihr ohne uns? – Nur ein Beispiel von vielen?

ARD – Kontraste 08.04.2010

Obdachlose. Das große Elend zeigt sich v.a. in den Städten. Wie hier in Berlin haben Tausende kein Dach über dem Kopf. Wie gut, dass es gemeinnützige Organisationen gibt, wie zum Beispiel die Treberhilfe. Mit einem Wohnmobil versorgt sie scheinbar selbstlos die Bedürftigen. Doch mit der Armut der einen, machen andere das große Geschäft – wie der Gründer der Treberhilfe, Harald Ehlert. An seinem Image des barmherziger Machers hat er lange gearbeitet.

Er weiß, wo das Geld zu holen ist bis vor kurzem sprach er das noch ganz offen aus:
„Der Sozialstaat der Bundesrepublik Deutschland, der ständig in der Debatte ist, ist keine Bakschischveranstaltung. Da geht es nicht um drei Euro Spenden, da geht es um 190 Milliarden Euro.

190 Milliarden Euro werden jährlich in Deutschland für Bedürftige ausgegeben. Von diesem Kuchen bekommt auch die Treberhilfe etwas ab. Erwirtschaftet diese gemeinnützige GmbH allerdings Profite, müssten diese wieder in soziale Projekte fließen. Aber keiner kontrolliert das. Die Überschüsse der Treberhilfe wurden hier investiert wurden: 600.000 Euro für diese Pavillons, 250.000 für das Bootshaus, 75.000 Euro allein für ein neues Badezimmer.

Der Chef persönlich erzielte im letzten Jahr ein Einkommen von 435.000 Euro. Mehr als die Bundeskanzlerin verdient.

Sein letzter Dienstwagen – ein Maserati für 152.000 Euro! Entsprechend gigantisch ist auch der Fuhrpark der Treberhilfe. Projektleiter und andere Betreuer fahren gerne etwas sportlich. Die Kosten der Fahrzeugflotte – fast eine Million Euro. Alles bezahlt von Steuergeldern. Für Harald Ehlert war dies bislang selbstverständlich.

Harald Ehlert, Januar 2010
„Es kann nicht sein, dass es peinlich ist, wenn wir auf der einen Seite Armut beenden und uns dann vorgeworfen wird, wir würden aus Armut Kapital schlagen.
http://www.rbb-online.de/kontraste/ar…

Weitere Informationen:
Hans-Harald Ehlert (* 24. April 1962 in Detmold) war in der 14. Wahlperiode von 1999 bis 2001 für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.

Ehlert studierte nach dem 1980 abgelegten Abitur von 1981 bis 1985 Erziehungswissenschaften an der TU Berlin. Nach dem Abschluss als Diplom-Pädagoge war er bis 1991 Lehrbeauftragter an der TU Berlin. Nebenbei studierte er bis 1988 Rechtswissenschaften an der FU Berlin und leitete von 1986 bis 1990 ein Jugendfreizeitheim. Von 1990 bis 2010 war Ehlert Geschäftsführer der Treberhilfe e.V., die wegen seines Geschäftsgebahren (u.a. Maserati als Dienstwagen und einem Geschäftsführergehalt von mehr 350.000 EUR im Jahr) den Subventionsanspruch verlor und aus dem Paritätischen Wohlfahrtsverband ausgeschlossen wurde. Die Berliner Diakonie hat deswegen Strafanzeige gegen ihn erstattet.

Ehlert, der seit 1991 der SPD angehört, war von November 1999 bis 2001 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, in das er über die Bezirksliste Schöneberg gewählt wurde. Die Wahlperiode wurde durch Auflösung des Abgeordnetenhauses im Zuge der Berliner Bankenaffäre vorzeitig beendet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Har…

 

Vom Obdachlosen zum Millionär

Beitrag von Bürgender

Im Nachrichtenüberblick zum Thema “Obdachlosigkeit” findet man im Magazin Spiegel Online die Information, dass derzeit etwa 400’000 Menschen in Deutschland Platte machen, also kein festes Dach über dem Kopf haben. Weiter steht dort, dass viele Kommunen aus Sorge um ihr Stadtbild die Obdachlosen gerne in Randgebiete abschieben würden, dafür aber die finanziellen Mittel fehlten. Finanzielle Mittel? Wo wir schon beim Thema sind: Zwischen Oktober 2008 und Oktober 2010 genehmigte die Europäische Kommission nach eigenen Angaben Hilfen der 27 Mitgliedstaaten für den Finanzsektor im Umfang von rund 4,6 Billionen Euro. Deutschland liegt hier mit einer Summe von 592 Mrd. Euro auf dem vierten Platz.

Gäbe es keine Bankenkrise und wäre das Geld nicht in den Finanzsektor, sondern in den Obdachlosensektor gepulvert worden, dürften wir uns nun über 400’000 Neumillionäre in unserem schönen Land freuen. Denn jeder einzelne aller Obdachlosen im gesamten Bundesgebiet hätte eine Gutschrift von 1,48 Millionen Euro auf sein nicht vorhandenes Bankkonto erhalten. So viel vorweg.

5’000 Euro pro Stunde

Dass die Vorstandschefs der DAX-Konzerne Jahr für Jahr trotz Krise und Finanz-Scherbenhaufen einen Haufen Geld verdienen, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Der Top-Verdiener heißt hier Josef Ackermann mit einem durchschnittlichen “Stundenlohn” von 5’000 Euro.

Nehmen wir die Jahreseinkommen der zehn Top-Verdiener aus diesem Bereich im Krisenjahr 2009, so kommen wir auf ein stolzes Sümmchen von insgesamt 61,409 Millionen Euro (Dieter Zetsche, Daimler 4,342 Millionen Euro; Frank Appel, Deutsche Post 4,438 Millionen Euro; Wulf H. Bernotat, E.on 4,465 Millionen Euro; Michael Diekmann, Allianz 4,821 Millionen Euro; Wolfgang Reitzle, Linde 6,2 Millionen Euro; Martin Winterkorn, Volkswagen 6,6 Millionen Euro; Leó Apotheker, SAP 6,7 Millionen Euro; Peter Löscher, Siemens 7,119 Millionen Euro; Jürgen Großmann, RWE 7,162 Millionen Euro und Josef Ackermann, Deutsche Bank 9,552 Millionen Euro).

Würden wir diese Extremverdiener im Zuge eines “Sparprogramms” ihrer Ämter entheben und das so gesparte Geld unter allen in Köln lebenden Obdachlosen verteilen, so dürfte sich jeder einzelne der etwa 7’200 dortigen Stadtstreicher über ein monatliches Einkommen von 710,75 Euro freuen.

Spaß beiseite…

Mehr erfahren:

http://www.gegenfrage.com/vom-obdachlosen-zum-millionar/


Wir sind der Staat…

Neue Demokratie

Wir sind der Staat

Lange ging die Erosion viel zu wohlstandsgepuffert vonstatten, um wirklich Unruhe zu provozieren. Das hat sich in diesem Jahr geändert. Zerfall der Mitte: Bürger und Parteien müssen für die Allgemeinheit kämpfen.

Mehr lesen:

http://www.tagesspiegel.de/kultur/wir-sind-der-staat/3684490.html

Aufhören mit den guten Vorsätzen, die nie umgesetzt werden.- Was sofort getan werden kann:

Demokratie - jetzt, wann denn sonst?

Harald Welzer, 52, lehrt am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen und veröffentlichte zuletzt mit Claus Leggewie „Das Ende der Welt, wie wir sie kannten“ (S. Fischer).

Rettung der Welt

Was Sie sofort tun können: Zehn Empfehlungen

Beginnen Sie, einfache Fragen zu stellen; hören Sie auf, Europapolitikern zu glauben; nutzen Sie Ihre Handlungsspielräume; haben Sie Spaß dabei: Die Rettung der Welt zum Mitmachen in zehn Empfehlungen.

Von Harald Welzer

Mehr davon lesen: Quelle: Hier in der FAZ

Adelshype

Adelsfinessen

Mantel und Degen, Adel und Ehre: Die Guttenbergs erfüllen „die Sehnsucht der Deutschen nach einer Königsfamilie“, hat „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo gesagt. Tut mir leid, ich habe diese Sehnsucht nicht. Ich bin ein großer Anhänger der Demokratie.

Den Artikel lesen:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,734707,00.html

 

Die Botschaft zum ersten Weihnachtsfeiertag von Ministerin von der Leyen: 5 Euro mehr sind genug !

Vielleicht von der Weihnacht genervt, man weiss es nicht, bügelt sie alle Forderungen der Opposition ab. Nein, sie will weder feilschen noch verhandeln, es sei alles getan worden, was verlangt war. Transparenz bis zum Abwinken sei gegeben, und damit alles erledigt. Die anderen brauchen nur nicht mehr blockieren, dann flutscht das mit den 5 Euronen, die genug sind für das wartende Hartz-IV-Volk.

Hartz IV Von der Leyen: Fünf Euro sind genug

26.12.2010, 09:39 2010-12-26 09:39:12

Kein „Gefeilsche“: Arbeitsministerin Ursula von der Leyen lehnt die SPD-Forderung nach einer Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes um mehr als fünf Euro ab.

Im ersten Anlauf ist die Hartz-IV-Reform im Bundesrat durchgefallen – für Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen kein Grund, mit der Opposition über die Höhe der Sätze zu verhandeln.

Weiter lesen:

http://www.sueddeutsche.de/politik/hartz-iv-von-der-leyen-fuenf-euro-sind-genug-1.1040145


In römischer Dekadenz verstossen

...sie können sein Bild nicht mehr ertragen...

FDP-Wahlkampf

Partei will keine Westerwelle-Plakate

zuletzt aktualisiert: 21.12.2010 – 06:36

Berlin (RPO). Die FDP-Landesverbände in Hamburg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg werden das Konterfei des Parteivorsitzenden Guido Westerwelle in den anstehenden Landtagswahlkämpfen im März 2011 nicht plakatieren.

Mehr erfahren:

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Partei-will-keine-Westerwelle-Plakate_aid_944577.html


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