Freies in Wort und Schrift

Lesen gefährdet die Dummheit

Jugendmedienschutz-Staatsvertrag – ‘IHR’ könnt mich (UNS) mal

Sollen sie mal versuchen, bei mir, bzw. UNS was zu holen, werden sie sich allerhöchstens virtuelle Beulen einfangen. Für Schwachsinn haben wir sowieso nichts übrig und anders kann man diesen Vorgang nicht bezeichnen.

Und wer versucht, UNS abzumahnen, braucht mehr als einen langen Atem, denn außer, was IN unseren Köpfen drin ist, ist nichts zu holen und wenn der Staat meint, dies mit Gewalt durchsetzen zu müssen, dann geh ich halt dafür in den Knast.

Die Verantwortlichen für diesen Humbug sollten sich besser mal mit dem Grundgesetz beschäftigen.

Wer ab Januar 2011 nicht kennzeichnet oder den Zugang beschränkt, kann von der Konkurrenz eine Abmahnung wegen unlauteren Wettbewerbs erhalten. Schließlich verschafft er sich einen Vorteil, indem er sich nicht an bestehende Regelungen hält. Rechtsexperten befürchten bereits Abmahnwellen, die insbesondere kleinere geschäftliche Anbieter im Web überschwemmen könnten.

Hier der ganze Beitrag

Diese ganze Angelegenheit schreit quasi nach den Gerichten, besonders den Europäischen.

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11 Gedanken zu „Jugendmedienschutz-Staatsvertrag – ‘IHR’ könnt mich (UNS) mal

  1. Pingback: Anonymous

  2. G. Danken sagte am :

    Das ist doch Zensur durch die Hintertür. Hoffentlich wird das ganz schnell vom Bundesverfassungsgericht wieder abgeschafft. Denn eine Zensur findet laut GG ja eigentlich nicht statt.

  3. Zensur ist in dieser Regierung ein „dehnbarer“ Begriff geworden. Die Mißachtung des Grundgesetzes ist bei den Puppenspielern zur Tagesordnung geworden. Bleibt nur noch die Wähler mit allen Mitteln zu mobilisieren um dem ein Ende zu machen.
    Ich denke aber das wir als Blogger und Content-Anbieter durch diese Regelung näher zusammenrücken werden. Damit meine ich, wenn einer Hilfe braucht dann müssen alle gemeinsam anpacken. Nur so kann man diesen Wahnsinn stoppen. Apropos wenn die meisten der arbeitenden Bevölkerung ihr Geld von der Bank abheben würden, wäre diese Regierung handlungsunfähig.

  4. Infamis1 sagte am :

    Ich habe einen ersten ernsten guten Hinweis gefunden:

    Die gesamte Vorschrift (nebst Bußgeldregelungen) richtet sich daher nur an Anbieter, die jugendgefährdendes Material bereithalten. Diese und nur diese müssen klassifizieren und dabei ggf. auch mal eine Seite mit „ab O Jahre“ kennzeichnen, um sie von anderen Seiten abzugrenzen.

    Diese Einschätzung findet sich hier
    http://blog.beck.de/2010/11/30/jugendmedienstaatsvertrag-und-altersfreigabe-im-internet

    Laut Angaben schreibt dort Experte: Prof. Dr. Thomas Hoeren

  5. Infamis1 sagte am :

    @g.danken

    standord dieses servers wird bei mir mittels dem addon geotool im firefox als „san antonio“ usa angezeigt … ich denke entscheidend ist aber der betreiber wordpress und/oder „euer“ ursprung …

    aber es sieht im moment sowieso nicht schlecht aus – erstmal füsse ruhig halten, zurücklehnen und tee trinken … !

    die fachpresse ist sich in einzelheiten zwar immer noch nicht einig aber … abwarten eben

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