Freies in Wort und Schrift

Lesen gefährdet die Dummheit

…es ist in jedem Krieg das Gleiche…

 

Die Leiden und der Tod - immer rasch vergessen.

 

Traumatisiert durch Auslandseinsatz

Soldaten fühlen sich im Stich

gelassen

„Man sieht in den eigenen Tod“, so beschreibt ein ehemaliger Soldat den Ausgangspunkt seiner Leidensgeschichte. Sein Trauma erkennt die Bundeswehr bislang nicht als Wehrdienstbeschädigung an. Wie er kämpfen viele um diese Anerkennung. Der Wehrbeauftragte Robbe nennt das einen „Skandal“.
Mehr erfahren:

http://www.tagesschau.de/inland/bundeswehr334.html

 

Der lange Schatten des Krieges

10.11.2010, 10:55 2010-11-10 10:55:03

Von Matthias Kolb

Die Zahlen sind eindeutig und erschreckend: Bis Ende September haben sich drastisch mehr Soldaten wegen Kriegstraumata in Behandlung begeben als 2009. Experten führen dies auf die Intensität der Kämpfe zurück – doch es gibt auch einen anderen Grund.

Weiter lesen:

Über das Leistungsdenken bei der Bundeswehr, mit dem wiederum Verwundete eher als verächtlich gelten, denn als Helden, ist hier etwas zu lesen:

http://www.binsenbrenner.de/wordpress/2010/11/14/leistungstrager-auch-bei-der-bundeswehr/

 

Aber es geht weiter. Das war heute im Bundestag:

1.   Mandat für drei Bundeswehreinsätze erteilen

Auswärtiges/Anträge

Berlin: (hib/BOB) Die Bundesregierung möchte ”grünes Licht“ für die zur Unterstützung der gemeinsamen Reaktion auf terroristische Angriffe gegen die USA, für die Operation ”Atalanta“ zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias und für die Operation ”Althea“ zur weiteren Stabilisierung des Friedensprozesses in Bosnien-Herzegowina erhalten. Zu diesem Zweck hat sie drei Anträge (17/3690, 17/3991, 17/3692) vorgelegt. Vorgesehen ist, dass der Deutsche Bundestag in der nächsten Sitzungswoche über die Erteilung der Mandate abstimmen wird.

Zur Abwehr terroristischer Angriffe im Rahmen der Nato-Operation ”Active Endeavour“ im Mittelmeer sollen bis zu 700 Soldaten eingesetzt werden dürfen. Das Mandat ende Silvester 2011, so die Regierung. Die Mission werde rund 4 Millionen Euro kosten. Die fortbestehende Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus und die dagegen gerichteten eindämmenden Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft erforderten unverändert die Bereitstellung entsprechender militärischer Fähigkeiten mit Zustimmung des Bundestages, heißt es in der Begründung des Antrages.

Für die EU-geführte Operation ”Atalanta“ sollen bis zu 1.400 deutsche Soldaten eingesetzt werden dürfen – solange ein Mandat des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen vorliegt. Piraten sollten abgeschreckt und bekämpft werden, heißt es in der Vorlage. Dabei solle zum einen die durch Piratenüberfälle gefährdete humanitäre Hilfe für die Not leidende somalische Bevölkerung sichergestellt werden. Zum anderem solle die Operation den zivilen Schiffsverkehr auf den dortigen Seewegen sichern, Geiselnahmen und Lösegelderpressungen unterbinden und das Völkerrecht durchsetzen helfen. Insgesamt solle die Mission vorerst bis 18. Dezember 2011 dauern. An Kosten würden rund 50 Millionen veranschlagt.

Schließlich sollen in Bosnien-Herzegowina bis zu 900 Soldaten eingesetzt werden dürfen, um den Friedensprozess in dem Land zu stabilisieren. Die militärische Sicherheitslage dort könne derzeit als ”grundsätzlich stabil“ beurteilt werden. Das Ziel der EU-geführten militärischen Operation ”Althea“ bleibe es, die bosnisch-herzegowinischen Behörden bei der Aufrechterhaltung eines sicheren und geschützten Umfelds im Land zu unterstützen. Insgesamt sollten die Kosten für diese Mission rund 7,7 Million Euro betragen.

Quelle:

Deutscher Bundestag
Parlamentskorrespondenz, PuK 2
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Tel.: +49 30 227-35642, Fax +49 30 227-36001
e-mail: vorzimmer.puk2@bundestag.de

 

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