Freies in Wort und Schrift

Lesen gefährdet die Dummheit

Dieser Aufruf wird wie üblich …

… nur von sehr wenigen gelesen und von noch wenigeren umgesetzt. Aber es kann niemand behaupten, dass sowas nirgends zu lesen war.

Dieser Herr Rösler kann das Wort ‘solidarisch’ schon nicht buchstabieren, geschweige denn es für seine Aktionen gegen die Beitragszahler in Anspruch nehmen.

Natürlich kann kein Beitragszahler so einfach aus der Abgabenmühle aussteigen, denn diese Beiträge werden schon an der Quelle, sprich dem Arbeitgeber eingezogen. Aber jeder Arbeitnehmer hat die Möglichkeit, zuerst mal sein Gehirn einzuschalten, um dann seinen Brötchengeber mit der Situation zu konfrontieren, dass dieser ja gesunde Mitarbeiter braucht, denn Solidarität bedeutet in der Arbeitswelt, gleiche Anteile für beide Seiten.

Dies hat Herr Rösler und mit ihm die Nicht-Regierung jetzt aufgekündigt. Also haben die Arbeitnehmer das gleiche Recht und dürfen streiken, und zwar flächendeckend. Denn eines ist mal ganz gewiss; wenn nichts mehr produziert wird, pfeifen die Arbeitgeber auf dem letzten Loch. Beide Seiten sind aufeinander angewiesen.

Allein wenn dies in den Köpfen der Arbeitnehmer irgendwann mal ankommt, dann wird sich was ändern, bis zu diesem Zeitpunkt sollen sie sich von den Arbeitgebern von mir aus ausnehmen lassen und den Politikern, die ihnen das eingebrockt haben, den Arsch küssen.

Leider kann sich heute kein Arbeitnehmer mehr auf seine Gewerkschaften in dieser Beziehung verlassen, denn die sind nur noch am Erhalt ihrer eigenen Pfründe interessiert. Andererseits ist es wirklich erstaunlich, mit wie viel Dämlichkeit die arbeitende Bevölkerung in diesem Land ‘gesegnet’ ist. Aber ich sag es halt doch immer wieder: “Des Menschen Wille ist sein Himmelreich”.

Gesundheitsreform

03:05

Rösler hält seine Reform für solidarisch

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler wehrt sich gegen die Kritik an seiner Reform. Sie sei solidarisch und ohne Alternative.

Bundestag beschließt umstrittene Gesundheitsreform

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat die scharfe Kritik von Opposition und Verbänden an der Gesundheitsreform zurückgewiesen. Im „Hamburger Abendblatt„ (Samstagausgabe) verteidigte Rösler die Änderungen zum 1. Januar als gerecht und notwendig. „Das System steht jetzt für mehr Solidarität als früher“, sagte Rösler. Der Ausgleich zwischen Arm und Reich werde nicht mehr nur zwischen den gesetzlich Versicherten organisiert. „Erstmals werden durch den steuerlichen Bundeszuschuss von zwei Milliarden Euro alle Steuerzahler in die Verantwortung genommen. So tragen auch Privatversicherte zum Ausgleich zwischen Arm und Reich bei“, sagte der FDP-Politiker.

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