Freies in Wort und Schrift

Lesen gefährdet die Dummheit

Immerhin werden WIR wahrgenommen

Ähnlich absurd argumentiert ein sich AlterKnacker nennender Autor auf dem Blog free1words.wordpress.com : „Seit Tagen geistern wieder Terrorwarnungen durch die Medien, dass ich den Verdacht nicht loswerde, hier soll von anstehenden Problemen ganz bewusst abgelenkt werden.“ Und welche Probleme stehen so an, im Denken eines Bloggers, bei dem Sinn und Unsinn dasselbe zu sein scheint: „Hartz IV und Stuttgart21 oder die Atompolitik“. Gewiss, davon wollte die amerikanische Regierung sicher dringend ablenken – sie kennt bekanntlich keine größeren Probleme als einen Bahnhofsneubau in der baden-württembergischen Hauptstadt.

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Meine Reaktion an die Redaktion:

Guten Abend,
mein Beitrag bezog sich ausschließlich auf die sogenannten Warnungen dieser Nicht-Regierung und ihres Innenministers, denn immer, wenn in unserer Republik irgend eine Sauerei ausgeheckt wird, kommt vorher eine abstruse Warnung, damit die eigentliche Sauerei darin untergeht.
Nur zur Information
Gruß

Wenn ich bzw. wir nicht immer verstanden werden, dann wäre eine einfache Frage im Kommentarbereich schon sehr hilfreich gewesen, aber es scheint einfach bequemer zu sein, schlechte Kritiken zu schreiben, als nachzufragen. Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass wir Beachtung finden.

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5 Gedanken zu „Immerhin werden WIR wahrgenommen

  1. „Terrorgefahr“ Blogbeitrag von Johannes Boie auf sueddeutsche.de.

    Das Beste an diesem Bloggerbeitrag findet sich im Schlußabsatz:

    „Was auch immer an der Warnung dran ist, eines hat sie auf jeden Fall schon mal bezweckt: Im Netz wird mehr gelacht.“

    Zumindest Schmunzeln erzeugte dieses Werk mit seinen zusammen gewürfelten Inhaltszitaten aus der Bloggerszene. Die Meinung von „Alter Knacker“ Terrorwarnungen dienten einem ganz anderen Zweck als nur vor Terror zu warnen, fusst auf realer Wahrnehmung. Sind nicht gerade die westlichten Staaten, insbesondere die USA, ein Hort für Propaganda- und Terrorspezialisten? Osama bin Laden ist eines der Beispiele geheimdienstlicher Aktivitäten. Ein überaus intelligenter Mensch mit hoher Bildung wurde von der CIA zum Terrorexperten ausgebildet. Der Kriegseinsatz gegen den Irak fusste auf gezielter Propaganda anhand konstruierter und gefälschter Informationen. Der G8 Gipfel in Deutschland setzte jegliche Rechtsstaatlichkeit ausser Kraft. Die Aufzählung liesse sich noch eine Weile fortsetzen und sind stets mit Terror sowie Terrorwarnungen in Verbindung. Nicht zu vergessen die Vorratsdatenspeicherung inklusive angepasster Notstandsgesetze.

    Natürlich lassen sich sogenannte politische „Schweinereien“ gesetzlich genau dann halbwegs unkompliziert umsetzen, wenn die Öffentlichkeit von Medien und Staat durch bedrohliche Nachrichten aufgeschreckt werden. Keineswegs wird die weltweit vorhandene Gefahr von Terror als solche verharmlost. Äussern sich die Menschen im Internet kritisch zu den staatlichen Warnungen, spiegelt dies ein gesundes Mißstrauen wieder. Und welche Terrorgefahr ist die folgenreichste von allen? Osama bin Laden und oder die wirtschaftspolitischen Machtinteressen einzelner Gruppen?

    Der „Alte Knacker“ schreibt zum Thema Terrorwarnungen das, was Menschen in Deutschland aus Erfahrungen mit Geheimdiensten, Politik und wirtschaftlichen Interessensgruppen wahrnehmen. Medienpropaganda zur Umsetzung von Gesetzen, welche als Speerspitze ebenso für andere Ziele eingesetzt wurden und werden.

    So geht das mit Bloggern wie Johannes Boie auf sueddeutsche.de, wenn ein paar Twittermeldungen plus Bloggerbeiträge zu einer farblosen Soljanka zusammen gebraut werden: Propaganda.

    Immerhin beruhigt die Erkenntnis von Johannes Boie: Im Netz wird mehr gelacht.

    „Alles wird gut“ oder wie jetzt ….

    • Du hast mich wieder mal aufgerichtet. Nach so einer ‚vernichtenden‘ Kritik gerade in der Süddeutschen wollte ich schon die Klamotten hinschmeissen und nur noch Glotze schauen. Du hast mich gerettet vor ANNE WILL und Konsorten.

  2. G. Danken sagte am :

    Ich kann nicht anders, ich muss Fox Mulder zitieren:

    „Fear. It’s the oldest tool of power. If you’re distracted by fear of those around you, it keeps you from seeing the actions of those above. „

  3. Es war mir ein besonderes Vergnügen. Dabei hatte ich meine Lesebrille verlegt und auch sonst keine Tageshochform. Somit ist der vernichtende Kelch so grade an der Sueddeutschen vorbei gegangen. Gönnen wir denen die Schonfrist.

    Der Propaganda-Blogbeitrag auf sueddeutsche.de erinnert mich an …. na … da war doch was. Gibt es nicht diesen ungeheurliche Verdacht bei den Stuttgart21 Eskalationen, dass ein Provokateur unter die Demonstranten geschmuggelt wurde? Auftrag: Den BFE Sondertrupps der Polizei einen Vorwand zum tätlichen Angriff auf teils ergraute Demonstranten zu liefern.

    Nein, so was macht ein Blogger und die sueddeutsche doch erst recht nicht.

    Obwohl … der Gedanke … hat was.

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