Freies in Wort und Schrift

Lesen gefährdet die Dummheit

Mappus wird zum Problem-Bär der CDU

In Baden Württemberg formiert sich eine Revolution. Auch wenn man den Schwaben bisher wenig in dieser Richtung zutraute, so wird man inzwischen eines besseren belehrt. Der gemeinsame Feind heißt Stefan Mappus und Stuttgart 21. Und genau dieses Projekt wird den Alleinvertretungsanspruch der schwäbischen CDU zerschlagen.

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Aber nicht allein das Bahn-Projekt, auch dieser Ministerpräsident ist ein eigenes Problem für sich. Als Nachfolger von Oettinger hat er sich sofort als Koch-Freund geoutet und sich auch so verhalten. Nur hat er offensichtlich nicht mitbekommen, dass die Zeit diese Art der Politiker überholt ist und auch der Wortschatz sich inzwischen geändert hat. Kein Mensch braucht Scharfmacher. Man sollte sich nur mal bei Wikipedia die 2 Bilder dieses Herrn anschauen, um sehr schnell zu begreifen, was Politik im Rampenlicht aus einem Menschen machen kann.

Stefan Mappus bei Wikipedia

Aber nicht nur die Physiognomie verändert Menschen, wenn sie einen gewissen Karrieresprung erfolgreich absolviert haben. Macht drückt sich oft genug zuerst in Äußerlichkeiten aus, nur nicht immer zum Vorteil.

Dieser Mensch hat in der kurzen Zeit, in der er seinem Kabinett vorsteht, mehr Porzellan zerschlagen, als alle seine Vorgänger in ihrer gesamten Regierungszeit.

Stefan Mappus hat ein Bahnhofsproblem

Der Ministerpräsident wollte sich als strammer Konservativer profilieren. Doch nun muss er sich mit Stuttgart 21 herumschlagen.

Stuttgart 21

Foto: dpa/DPA Protest gegen Stuttgart 21: Für Ministerpräsident Mappus droht das Projekt politisch gefährlich zu werden

Von Hannelore Crolly

Noch vor Kurzem musste Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus bei jedem Reporterbesuch aus Berlin aufs Neue gewunden erläutern, wie die CDU das Attribut „konservativ“ neu befüllen solle und ob es ihn als Vorzeigekonservativen empöre, wenn Nationalspieler die Hymne nicht mitsingen. Doch zuletzt ist die Standard-Mappus-Frage nach dem konservativen Element der Christdemokratie völlig in den Hintergrund getreten. Die Debatte um Erika Steinbach könnte das zwar wieder ändern. Aber derzeit wird Mappus von jedem, der die Chance bekommt, nur noch auf eine Sache angesprochen, nämlich auf sein Bahnhofsproblem.

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